Humor, Top 6
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Wie du das Herz einer Reiterin eroberst

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Wir haben viele positive Rückmeldungen zu unserem Artikel „Warum eine Reiterin als Freundin eine gute Wahl ist“ bekommen. Unter anderem haben die Seiten von St. Georg, Bucas und Leovet den Artikel bei Facebook geteilt, worüber wir uns natürlich sehr gefreut haben. Ganz besonders gefreut haben wir uns aber über den Kommentar von Torsten und haben uns für ihn und alle Gleichgesinnten mal Gedanken gemacht, wie man es als Mann am besten anstellt, eine Reiterin von sich zu überzeugen.

Da wir von den männlichen Lesern vermutlich nicht allzu viele haben, bitten wir alle unsere weiblichen Leser, diesen Artikel an die Herren der Schöpfung weiterzuleiten. Es handelt sich hier um sehr wichtige Lektüre für jeden Mann einer Reiterin und insbesondere für solche, die es noch werden wollen.

Möglicherweise hast du die ein oder andere Technik zur Eroberung einer Frau bereits erfolgreich angewendet und hälst dich für recht versiert auf diesem Gebiet. Lass dir gesagt sein: Reiterinnen ticken anders. Wenn du nachhaltigen Erfolg bei einer Reiterin haben möchtest, solltest du die folgenden Zeilen gründlich lesen und verinnerlichen.

1. Wer das Herz einer Reiterin erobern möchte, muss unbedingt Interesse an ihrer großen Leidenschaft zeigen. Dieser Punkt ist wirklich unumgänglich! Du wirst mit deinen Avancen keinesfalls erfolgreich sein, wenn du nicht Interesse an ihrem geliebten Vierbeiner zeigst oder zumindest überzeugend vortäuschst (solltest du dich für die Variante Vortäuschen entscheiden, halte die Fassade des pferdebegeisterten Frauenverstehers unbedingt auch noch gewisse Zeit nach der Werbungsphase aufrecht. Kommt sie zu schnell dahinter, könnte es sein, dass all deine Bemühungen umsonst waren.)

2. Hör ihr aufmerksam zu und versuche, dir so viele Sachen zu merken, wie nur irgendwie möglich. Du wirst schnell feststellen, dass die Reiterin in eine eigene Sprache wechselt, sobald sie von ihrem Pferd und dem Reiten spricht. Du wirst kaum etwas verstehen und dir vorkommen, als spräche sie eine Fremdsprache. Je mehr der eigenartigen Begriffe du dir merken kannst, desto mehr wirst du ihr imponieren können. Besonderen Eindruck kannst du schinden, wenn du dir von kleinen Schwestern, dem Wendymagazin oder dem guten alten Onkel Google ein bisschen Nachhilfe geben lässt. Hinterhandwendung, Oxer, Hufrolle, doppeltgebrochene Wassertrense – damit machst du echt Eindruck.

3. Merk‘ dir in jedem Fall, wie ihr (Lieblings-)Pferd heißt (inkl. der richtigen Aussprache – Pferde haben mitunter recht ausgefallene Namen), was für eine Rasse es ist, welche Abstammung es hat (ja, es ist wichtig wer Mutter und Vater und auch Groß- und Urgroßeltern eines Pferdes sind) und wie alt es ist. Am besten lernst du das auswendig, so dass du es in jeder Lebenslage und am besten vor Publikum (zum Beispiel ihren Reiterfreundinnen) wiedergeben kannst.

4. Verzichte darauf, in ihrer Anwesenheit Pferdefleisch zu verzehren. Sonst hast du sie wahrscheinlich zum letzten Mal gesehen. Vermeide auch jeglichen Zusammenhang zwischen ihrem Pferd und Salami, Wurst oder Lasagne. Das kommt nicht gut an, echt nicht. Auch wenn es witzig gemeint war. Es ist nicht witzig.

5. Wenn sie dich mit zu ihrem Pferd nimmt, bist du auf jeden Fall schon auf einem sehr gutem Weg. Ihren geliebten Vierbeiner kennenzulernen ist eine große Ehre und hat bei ihr größeren Stellenwert als das Kennenlernen der Eltern! Du solltest dich auf jeden Fall bei dem Vierbeiner einschleimen, denn du hast verdammt schlechte Karten bei ihr, wenn er dich nicht mag. Kaufe drei  Kilo Möhren (wenns geht Bio, wegen der Pestizide und so…) im Supermarkt, damit hast du sehr gute Chancen sein Freund zu werden.

6. Der erste gemeinsame Stallbesuch ist ein guter Zeitpunkt, um sie mit deinem neu erworbenen Wissen zu beeindrucken. Du kannst jetzt hier und da eine deiner neu gelernten Vokabeln fallen lassen. Besonders gut kommen solche, die dem Pferd deiner Angebeteten schmeicheln. Du kannst zum Beispiel anerkennend sagen: „Shadow hat wirklich ein sehr harmonisches Exterieur“, dabei streichst du ihm einmal vom Hals über den Rücken bis auf den Hintern, klopfst dort einmal kurz drauf und sagst dann mit einem Blick auf die Beine „und schön trockene Beine.“ (das kann man auch bei Regen sagen). Dann greifst du zur Wurzelbürste (die Möhren brauchst du damit nicht abputzen, die kann das Pferd auch so verspeisen), reinigst die Beine und fragst nach Gamaschen (keine Angst, es steht keine Tiefschneewanderung an) und Glocken (nein, nein, ihr geht auch nicht in die Kirche!).

7. Merke dir, wie das Pferd deiner Auserwählten aussieht. Auf den ersten und vielleicht auch zweiten oder dritten Blick sehen die Gäule alle gleich aus, schon klar. Aber es ist wirklich wichtig, dass du IHR Pferd wieder erkennst und nicht dem Falschen freudig die mitgebrachten Möhren zwischen die Zähne schiebst.

8. Eigne dir einige nützliche Fähigkeiten im Stall an. Ausmisten, Mash kochen, Sachen reparieren, Stallgasse fegen. Auch damit kannst du schwer beeindrucken und musst dennoch dem großen Tier nicht allzu nahe kommen.

9. Frag niemals, wirklich niemals, wie lange sie noch braucht. Sie braucht so lange, wie sie braucht. Versuche nicht sie zu hetzen, es wird dir rein gar nichts nützen und ihr gehörig die Laune verhageln und das möchtest du doch wohl nicht!?

10. Trage keine Reithose. Auch nicht, wenn du dich mal aufs Pferd setzen solltest. Das geht auch in Jeans. Reithosen können nur Typen tragen, die wirklich reiten können. Bei allen anderen sieht das einfach immer irgendwie lächerlich aus, so wie im Film „Helden in Strumpfhosen“.

 

Lieber Torsten, liebe Männer, ihr seht, es ist gar nicht so schwer, das Herz einer Reiterin zu erobern. Mit unseren 10 Ratschlägen seid ihr auf jeden Fall gut gewappnet und kommt sicherlich bald in den Genuss, eine Reiterin als Freundin zu haben. Und eine bessere kann es, das haben wir ja bereits erläutert, nicht geben.

 

 

Kategorie: Humor, Top 6

von

26 Jahre alt, aus Hamburg, Reiterin und Fotografin mit Hannoveranerwallach Zausel und Oldenburger Stute Sam

45 Kommentare

  1. Pienzessin sagt

    Diese wunderbaren Tipps (auch mein Freund musste schmunzeln) ließen sich auch gut auf unsere kleineren Vierbeiner, die uns meistens nicht nur im Stall begleiten, ausweiten 😉

  2. Ludger sagt

    Damit ist es beschlossen, eine Reiterin fällt kategorisch heraus. Klingt ja unfassbar langweilig 😛

  3. hmmmm. das sehe ich irgendwie anders 😉

    Punkt 1:
    Klar solltest Du Interesse an ihrer Leidenschaft haben (– wenn Du Interesse an ihr hast, sollte das eigentlich selbstverständlich sein!), aber es reicht vollkommen, wenn Du Dir die ganze Scheiße anhörst – Du musst es weder unfachmännisch kommentieren, noch eine eigene Meinung dazu haben.

    Punkt 2:
    Sicher wirst Du nach einer Zeit verstehen, wo der „Abspritzplatz“ ist, dass Wallache kastrierte Hengste sind und was ein Kreuzverschlag ist. Du wirst sogar früher oder später mehr über die Muskulatur, den Knochenbau und das Verdauungssystem eines Pferdes wissen, als über Dein eigenes, aber versuchen NIE, wirklich NIE mit ihr oder ihren Stallkolleginnen über diese Dinge zu reden, denn im Vergleich zu jemanden, der sich jahrelang damit beschäftigt hat, hast Du hast einfach keine Ahnung. Das lässt sich auch durch auswendiglernen kaum kompensieren und kann nur peinlich enden.

    Punkt 3:
    Den Namen ihres Schatzes wirst Du Dir sicher merken können – sie wird ihn schließlich oft genug erwähnen, aber solange Du nicht weißt, was die Abstammung genau bedeutet, macht es keinen Sinn, dass Du einen Stammbaum auswendig lernst.

    Punkt 4:
    Du solltest am besten gar kein Fleisch essen – zumindest, wenn sie keines isst. Falls sie das doch tut, kannst Du ihr einen Gruß von mir sagen: Pferde sind genauso Tiere, wie Schweine oder Kühe. Wenn sie Schweine essen kann, kann sie gefälligst auch Perde essen. Oder Hunde und Katzen.

    Punkt 5:
    Ihr Pferd = ihr Hobby! Such Dir ein eigenes. Sie hat sicher keine Lust, Dein gelangweiltes Gesicht auf der Tribüne zu sehen, oder sich zu „beeilen“. Beim Dressurreiten zuschauen ist unglaublich langweilig. Mach in der Zeit lieber was sinnvolles. Im Idealfall verdienst Du einfach Geld, denn Reiten ist teuer.

    Punkt 6:
    Beim ersten Stallbesuch wirst Du vor allem gemustert – von ihren Stallkolleginnen, von den Hunden und natürlich von den Pferden. Wenn Du das überlebt hast, darfst Du ab und zu (bitte nicht täglich, siehe Punkt 5) wieder kommen. Erinnere Dich an Punkt 2 und versuche NICHT mit Deinem Fachwissen zu glänzen.

    Punkt 7:
    Merke Dir einfach, wo ihr Pferd steht und welche Farbe es hat – damit bist Du schon ganz weit vorne.

    Punkt 8:
    Im Stall gibt es Dreck und es riecht streng. Bitte erwähne es nicht und versuche Dich einfach damit abzufinden. Glaub mir, nach einer Weile hast Du Dich daran gewöhnt.

    Punkt 9 und 10:
    Dem ist nichts hinzuzufügen, außer: fange wegen ihr bitte nicht an zu reiten. Es sieht furchtbar peinlich aus, wenn Mann wie ein möchtegern Cowboy auf dem Pferd rumhängt – und Mädels erobert man so auch nicht. Um als Mann der „Star“ im Stall zu sein, sollte man reiten können. Um als erwachsener Mann an diesen Punkt zu kommen, sind viele viele Jahre Mühe, Schweiß, Zeit und viel Geld nötig. Willst Du das wirklich? Es gibt sicher leichtere Wege, eine Frau zu erobern.

    • (sorry für die Rechtschreibfehler – hätte es vor dem Absenden erst nochmal lesen sollen ;-))

    • celine sagt

      Bestes Kommentar! musste nur mit dem Kopf schütteln bei diesem pubertären Artikel. Lächerlich

    • Rainer Western sagt

      Ich kann mich Ulli nur anschließen (obwohl, oder gerade, weil ich selbst reite) 😉
      Hat mich sehr amüsiert.

    • Kann ich nur zustimmen. Eigentlich sind nur Sachen aufgezählt, die man sowieso beachten sollte und genau so auf jedes andere Hobby anwenden kann. Sehr UNlesnswerter Artikel.

    • pascal sagt

      Jupp, sehr gut!
      Aber der Versuch das Hobby des anderen zu teilen ist trotzdem nicht schlecht…

  4. Kathrin sagt

    Ja, also: Ein Mann sollte einfach Verständnis für mein Hobby aufbringen und das selbe Interesse, was ich für seine Freizeitbeschäftigung zeige.
    Aber er sollte mein Hobby mir lassen!

    Und zu Punkt 10) Mit Jeans??? Aaaah! Das soll sich mal jemand wagen und meinen guten Sattel mit den blöden Nieten verkratzen O.o
    Dann doch lieber mal kurz lächerlich aussehen und eine Reithose tragen 😉

  5. sehr schön geschrieben 🙂 dann weiß ich ja schon echt viel über Pferde und Reiterinnen obwohl ich immer dachte ich wüsste nicht viel :D:D Dann such ich mir jetzt mal eine liebe Reiterin 😀 ich find Pferde toll, versteh dieses ganze „ist doch voll langweilig“ nicht 🙂

  6. Dieser Artikel ist super! 🙂
    Mir fällt nur noch ein Punkt ein: Neeeiiiiin, Pferde stinken nicht! Absolut nicht! Sie duften!!! 😉

  7. Peter sagt

    Meine folgende Aussage beruht auf meiner langjährigen Erfahrung im Umgang mit Reitern und Reiterinnen im engeren und nicht so engen Bekanntenkreis.

    Mit aller mir möglichen Ehrlichkeit muss ich leider sagen – traurig, in welcher Arroganz sich manche junge Frauen baden.
    Reiten ist ein Hobby, was selbst mir als Mann mittlerweile bewusst ist. Ein Hobby, nicht eine Lebensweise. Man übersieht heutzutage gerne, dass nur weil man sich in eine Traumwelt flüchten möchte, diese noch lange nicht real wird. Reiten ist und bleibt ein Hobby, so sehr sich einige Frauen auch scheinbar danach sehnen, dieses Hobby 24 Stunden am Tag auszuleben.

    Was mich persönlich an diesem ganzen Theater am meisten irritiert ist die übertriebene Ernsthaftigkeit. „Ein falsches Wort und das Herz der Reiterin gehört einem anderen“. „Erwähne das Wort Salami und sie beißt dir den Kopf ab.“ „Lerne 95835353 Fremdwörter aus jedem existierenden Reit-Lexikon, sonst hast du keine Chance bei ihr“
    Trotz offensichtlicher Übertreibung meinerseits – so hat sich das ganze für mich angehört.

    Reiten ist heutzutage bestenfalls noch eine Sportart, jedoch kommt das nicht dem Stellenwert des Reitens gleich, welcher vor 200 oder 2000 Jahren noch im nackten Überleben bestanden hatte. Man (oder besser gesagt Frau) reitet heutzutage doch nur noch um sich selbst zu beschäftigen. So wie viele junge Kerle ihre Videospiele habe, suchen sich Frauen desselben Alters nun eben andere Interessen um sich zu beschäftigen. Doch sollte man bei alledem nicht vergessen, dass kein Mann ernsthaft von seiner Freundin verlangen würde all seine Hobbys zu 100% zu verstehen und mitzuerleben.
    Ich beispielsweise mache gerne lange Wanderungen, schaue mir gute Filme an und bin Hobby-Historiker. „Wie langweilig!“, höre ich da jemanden aus der hintersten Reihe rufen – möglich. Durchaus. Doch ihr, junge Frauen, glaubt ihr denn nicht, dass ich bei eurem Gefasel über das geliebte Pferdchen anders denke?
    Abgesehen davon – glaubt ihr wirklich ihr seid die großen Tierkenner, Tierliebhaber und TIerversteher nur weil ihr reitet? Ihr missbraucht das Tier! So sehr ihr ein Tier auch mit Liebe und Zuneigung behandelt, jedes Pferd würde lieber vom Menschen in Frieden gelassen werden, dasselbe gilt für die meisten Tiere, mit Ausnahme vielleicht von Hund und Katze die sich im Laufe von Jahrtausenden an den Lebensstandart als Haustier gewöhnt haben.

    Ich kann es schon nicht mehr hören. „Mein Pferd hat gestern über mein ganzes Gesicht geschleckt! Wie süß!“ oder „Ich hab ihm einen WItz erzählt, du weißt schon, als wir vorgestern Abend ausgeritten sind, und er, er hat gewiehert, hat geklungen als hätte er gelacht!“
    – PFERDE SIND KEINE MENSCHEN. Pferde sind gewiss nicht dumm, es sind intelligente Tiere, weshalb der Mensch sie ja seit so langer Zeit züchtet und als Reit- und Arbeitstier verwendet. Doch sie ersetzen keine echten Freunde!

    Wie sich so mancher Mann einen Sportwagen kauft um die eine oder andere Kleinigkeit im Leben zu kompensieren, so habe ich das Gefühl, dass auch nur ein gewisser Typ von Frau ihre Selbstbestätigung und ihr Selbstbewusstsein von einem Pferd bekommen muss um sich gut zu fühlen. Dafür gibt es Mitmenschen! Es kann ein Hobby sein, hier und da mal in den Sattel zu springen, doch in dem Ausmaß wie ich es bei einigen mir nahestehenden Bekannten erlebt habe und noch immer erlebe ähnelt es eher einer krankhaften Fixierung auf eine Traumwelt, eine kindliche Fantasie.

    Werdet doch bitte erwachsen! Reiten ist ein Hobby und ein Pferd ist bloß ein Tier!

    • ach peter…du hast ja keine ahnung. und offenbar auch keinen humor. schade peter. du wirst das herz der reiterin nie erobern, aber das brauchst du auch gar nicht. such dir einfach eine golf-, oder glücksspielerin, damit bist du sicher besser beraten.

    • Pienzessin sagt

      Lieber Peter!

      Du verdienst ‚unser‘ ganzes Mitgefühl, denn anscheinend muss dich mal eine Reiterin sehr verletzt haben.

      Dennoch, nur weil du nicht verstehst bzw. nachvollziehen kannst was dieses ‚Hobby‘ für ReiterInnen bedeutet, hast du nicht das Recht uns:
      1. alle über einen Kamm zu scheren.
      2. soziale Störungen zu unterstellen,
      und uns 3. als kleine, träumende Prinzessinnen darzustellen.

      Dein Kommentar trifft zum Glück nur in einzelnen Punkten auf einem sehr sehr kleinen Teil von ReiterInnen zu und ist zudem verletzend.
      Ich würde stellenweise sogar soweit gehen ihn als frauenfeindlich zu bezeichnen!

      Wenn du also ‚Probleme‘ mit unserer Sicht der Dinge hast, möchte ich dir den Vorschlag machen dich in Zukunft einfach nicht mehr in die Nähe einer Reiterin oder eines Reitstalles zu begeben.

      So haben nämlich alle etwas davon 😉

      Beste Grüße aus Wien!

      • Peter sagt

        Ich wäre auch maßlos überrascht gewesen, wenn mein Kommentar nicht solche Reaktionen hervorgerufen hätte. War schlichtweg zu erwarten gewesen. Doch damit kann ich leben.

        Nun, ich muss zugeben, ich habe wohl etwas zu hart über die Allgemeinheit der Reiter hergezogen, doch muss ich stur bei vielen meiner Punkte bleiben. Die meisten Reiter (in den meisten Fällen eben Reiterinnen, ohne damit frauenfeindlich sein zu sein) sind einfach so stark auf dieses Hobby fixiert, dass das echte Leben oft zweitrangig wird. Wenn selbst die Beziehung hinter dem Pferd steht, dann denke ich mir in aller Ehrlichkeit, dass etwas mit der Person nicht ganz stimmt.
        Pferdeliebhaberin hin oder her, es rechtfertigt keineswegs eine Beziehung zu vernachlässigen!
        Und ja, wie du richtig erkannt hast, habe ich das an eigenem Leib erfahren müssen, daher wohl auch mein etwas voreingenommenes Urteil.

        Ich bin im übrigen alles andere als ein Pferdfeind. Ganz im Gegenteil. Die Familie meiner Cousine hat sogar einen Bauernhof auf dem sie für viele Jahre auch mehrere Pferde gehalten haben und ich war oft zu Besuch, habe sogar einige Male selbst mein Glück als Reiter versucht. Es sind tolle Tiere, reiten ist ein grandioser Sport und Zeitvertreib aber gerade weil ich es aus nächster Nähe kenne kommt es mir nicht in den Sinn, wie ein solcher Zeitvertreib alles andere im Leben zweitrangig machen kann.

        Allein schon ein Artikel wie dieser „Wie du das Herz einer Reiterin eroberst“ ist der beste Beweis für meine Aussage. Als ob an erster Stelle die Reiterin und an zweiter Stelle die Frau stünde!

      • Peter sagt

        Noch eine kleine Anmerkung hintendran:
        Jemand, dessen Profilname „Pienzessin“ ist, kann mir wohl kaum vorwerfen, Reiterinnen als vermeintliche Prinzessinnen darzustellen.

        Was meine angebliche Frauenfeindlichkeit betrifft – ein Artikel wie dieser ist absolut männerfeindlich und ich verstehe nicht wieso viele der heutigen Feministinnen nicht erkennen, dass zur Gleichberechtigung beide Seiten ihren Teil beitragen müssen!

        • Pienzessin sagt

          Lieber Peter!

          Es beruhigt mich ungemein, mit meiner Vermutung genau ins Schwarze getroffen zu haben.

          So wie du Frauen kennst, deren Passion größer ist als sie vielleicht selbst zugeben würden, gibt es genügend Männer (meinen Freund eingeschlossen), die trotz reitender Freundin ihren „Mann“ stehen können, ohne davor Angst zu haben durch ein Pferd ersetzt zu werden.
          (Vielleicht liegt hier ja auch eine bisher unbekannte Störung vor, die sich darin äußert als Mann/Freund einer Reiterin durch ein Pferd ersetzt zu werden…?)

          Ich würde von mir selbst nicht abstreiten, dass ich nicht mit einem Partner zusammen sein könnte der mein „Hobby“ nicht zumindest akzeptiert. Aber hier liegt das Problem nicht am „Hobby“ sondern an grundlegenderem.

          Was meinen Profilnamen betrifft möchte ich dir sagen, dass ich es da ähnlich halte wie mit der Meinung die im Artikel wiedergegeben wird:

          Nicht alles ganz so ernst nehmen, besonders nicht sich selbst 😉

          • Karsten sagt

            Und was willst du mir damit sagen? Das es an mir liegt? Ich habe in meinem Leben glaube ich genug für die Frauen gemacht, ich War immer höflich hilfsbereit ehrlich, treu! Also bitte?

    • Marcus sagt

      Normalerweise sind mir solche ausgedehnten Kommentare hier au FB zu lang. Deinen hab ich gelesen. Auch wenn du darum bittest … Diese Gesinnung kann nicht „erwachsen“ werden. Im Umgang mit Menschen wird so Verfahren wie mit den Tieren. Basta. Entweder , man hält das aus oder eben nicht.
      Sie sind nicht schlimmer oder anders als Kampfpiloten die in ihrer grenzenlosen Aroganz einfach losgeschickt werden können um Kindergärten zu bombardieren … vielleicht versuchtst Dus mal mit so einer …

  8. Ralph sagt

    Gibt es auch eine Anleitung, wie man Reiterinnen von Weitem erkennt, damit man einen grooßen Bogen machen kann?

    • Peter sagt

      Ich glaube auf einen so hilfreichen Artikel wirst du auf dieser Seite bedauerlicherweise nicht stoßen.
      Doch, wenn es dir eine Hilfe ist, es reicht schon wenn du die Nase spitzt und dich vor dem Geruch von Heu, Mist und Pferdehaaren hütest.

  9. Oh mann ist das ein unnötiges chaos hier unten in den Kommentaren. Ich erinnere gerne an einen sehr sinnvollen Hinweis, den ich mal aufgeschnappt hab: Wenn du nichts nettes zu sagen hast, halt die klappe. Es sei denn man könnte deine Aussage als Konstruktive Kritik einstufen. Aber verpack diese wenigstens freundlich.

    Außerdem muss man ja nicht immer alles so schrecklich ernst nehmen.

    Das Wort zum Sonntag. Am Dienstag.

  10. Robert sagt

    An die Verfasserin und alle anderen humoristischen Reierinnen: Einfach bei Lieken einen „Mann“ backen lassen, oder einen Dackel zulegen und abrichten.

  11. Jochen sagt

    Da ich selbst seit über 45 Jahren nicht nur selbst reite und mehr als 30 Jahre an der Seite einer Reiterin verbringe (unsere beiden Kinder reiten übrigens nicht…) und mich folglich in diesem Umfeld bewege kann ich dem Kommentar und den einzelnen Punkten von „Uli“ weiter oben nur zustimmen.

    Und natürlich gibt es auch verschiedene „Formen“ von Reiterinnen, egal wie intensiv sie das betreiben: Manche sehen das einfach als Hobby und haben „nebenher“ ein ganz normales Leben und sind genauso zu „erobern“ wie viele andere Frauen ohne dieses Hobby auch – nur das sie eben weniger Zeit für andere Dinge haben da Reiten ein sehr zeitintensives Hobby ist. Bedeutet aber auf der anderen Seite auch das diese Frauen meist besser organisiert und häufig auch selbstständiger sind – wer also jemanden als Partnerin sucht der sich voll auf den Partner fixiert und diesen als Lebensmittelpunkt sieht, der sollte von einer Reiterin vermutlich besser Abstand nehmen. Und dann ist da die Sorte Reiterin die tatsächlich diesem Hobby/Sport alles andere unterordnet, wo quasi das Leben „drumherum“ die Nebensache ist und auch der Beruf nur der Finanzierung des Hobbys dient – da hat man als Mann meist schlechte Karten und wenn man nicht darauf steht sich unterzuordnen und ins 2. Glied zu rücken anstatt eine gleichberechtigte Partnerschaft auf Augenhöhe zu führen braucht man es erst gar nicht zu versuchen. 😉

    Wer aber auf natürliche, sportliche Frauen steht, die meist auch selbstbewusst sind, nicht zimperlich, auch mal zupacken können, die sich an frischer Luft und in der Natur wohlfühlen und bereit sind Verantwortung zu übernehmen und sich nicht als „Frauchen“ von ihrem Mann abhängig machen wollen, der wird in einer Reiterin meist eine verlässliche, gleichberechtigte Partnerin finden die mit ihm durch dick und dünn geht und nicht gleich beim ersten Streit oder den ersten Schwierigkeiten das Weite suchen wird.

    • Peter sagt

      Welcher Mann möchte in den Augen seiner Frau denn schon bitte die Nummer 2 sein – mit einem Pferd als Nummer 1 !?

  12. Karsten sagt

    Tut mir leid, aber ich halte diesen Beitrag für Schwachsinn! Ich bewege mich in diesem Milieu , interessiere mich für Pferde, habe selber eins kann aber nicht sagen das ich deshalb bessere Chancen bei Reiterinnen habe!

  13. Fabian sagt

    Ich bin selbst auch mit einer Reiterin zusammen. Als wir uns kennen gelernt haben, wusste ich noch nicht dass sie reitet. Irgendwann, als wir schon zusammen waren, hat sie mich mit an den Stall genommen und mir auch ihr Pferd vorgestellt.
    Ich habe es also geschafft sie von mir zu überzeugen, ohne dass ich mit besonderem Wissen über Pferde geglänzt habe und das wäre auch nie nötig gewesen. Sie weiß auch dass ich mir weitaus schöneres vorstellen kann als mit ihr beim Pferd am Stall zu sein. Das akzeptiert sie auch und wenn ich nicht möchte muss ich auch nicht mit. Sie kann also, lieber Peter, anscheinend zwischen der Zeit beim Pferd und der Zeit mit mir sehr gut unterscheiden. Ich habe auch nicht dass Gefühl, dass ich an 2. Stelle komme. Aber ich weiß, dass ich ihr ihre Zeit mit ihrem Pferd geben muss. 1. Weil es ihr unglaublich viel Spaß macht und ich nich freue wenn sie Spaß hat und 2. Weil sie mir für meine Hobbys und Aktivitäten genauso Zeit einräumt.
    Im Übrigen habe ich großen Respekt vor Jedem, der sich freitwillig auf so ein riesiges Tier setzt und es dann auch noch beherrscht das Pferd unter Kontrolle zu haben.

    Ich saß dann unrigens auch mal auf dem Pferd meiner Freundin. Ist gar kein schlechtes Gefühl, solange man jemanden hat der die Züge führt.

  14. Manche Leute müssen aber einfach jedes Wort auf die Goldwaage legen. Ich musste beim Lesen schon schmunzeln, da ich die ein oder andere Wahrheit entdeckt habe 😉

  15. Thomas sagt

    Danke Peter, Danke Uli. Seit meine Beziehung zu einer Reiterin zu Ende ist, habe ich zwar keine Freundin mehr, dafür aber ein Leben.

  16. Sandra sagt

    Hallöchen.
    Ein witziger Beitrag aber sehr oberflächlich. Es bezieht doch eher auf eine eigene eher spezielle Sparte der Reiterinnen und nicht auf den Großteil. 😉
    Warum sollte er kein Pferdefleisch essen dürfen? Als Reiterin esse ich auch Pferd und er muss auch nicht wissen, wie die Eltern und Co heißen. Mir selber ist es ziemlich egal. Und wenn ich mich als Reiterin auf Männer beschränke, die sich für mein Hobby interessieren oder so tun als ob, werde ich wohl einsam sterben.

    Liebe Grüße

  17. Katharina sagt

    Mh, find ich ein bisschen komisch. Ich reite auch, käme aber nie auf die Idee, meinem Freund ne Szene zu machen, weil er mein Pferd nicht erkennt oder weil er sich nunmal nicht fürs Reiten interessiert. Da ist mir Ehrlichkeit lieber als geheucheltes Interesse, während er innerlich vor Langeweile stirbt. Wenn man ehrlich ist, aber sich Mühe gibt, das Interesse des anderen zu respektieren, indem man zB sagt „du, ich hab Angst vor so großen Tieren, ich kann mir absolut nicht vorstellen, mich da mal draufzusetzen und ehrlich gesagt interessieren mich auch die Feinheiten des Reitens nicht, aber ich komm mal mit, guck dir zu, du kannst mir ein bisschen was erklären und ich mach ein paar Fotos von dir, weil du auf dem Pferd sicher toll aussiehst!“ kommt das auf Dauer tausendmal besser als sich dauerhaft widerwillig mit „dem Kram“ abzugeben ^^

    • Sandra sagt

      Da stimme icg dir voll zu. Mein Freund ist als Kind so unschön runtegefallen, dass er sich einfach nicht traut. Aber immer es als Desinteresse zu deuten ist einfach albern. Männer legen auch keinen Wert drauf, ob ich mich mit der liebsten Fußballmannschaft auskenne.

  18. Jessica sagt

    Um hier mal etwas allgemeines klar zu stellen…

    A) Reiten ( allgemein ) ist ein Hobby.
    B) Pferdebesitzer zu sein und zu reiten ist für mich KEIN Hobby mehr.

    Ein Hobby ist eine Freizeitaktivität die ein Mensch ( egal ob Mann oder Frau ) ausübt in seiner Freizeit, wie z.B. ins Fitnessstudio gehen (allgemein Sport treiben), Wandern, Sammelleidenschaften nachgehen usw.
    Reiten „allgemein“ gehört auch dazu. Die Definition „Hobby“ umfasst jedoch auch, das man dies nur ausübt, wenn die Voraussetzungen „Zeit“ und „Lust“ gegeben sind. Wer bitte geht zum Sport, wenn er keine Lust hat, oder treibt sport wenn er erkältet ist?

    Jedoch Besitzer eines Pferdes ( eventuell sogar Mehrzahl ) zu sein umfasst eine ganze Menge mehr.
    Hier stellt sich oft nicht die Frage ob man „Lust“ hat und man nimmt sich die „Zeit“ oder muss sie sich nehmen, weil man eine Verantwortung übernommen hat, die sowohl positives als auch negatives enthält.
    Gehen wir davon aus, das es auch Pferdebesitzer gibt, die nicht die finanziellen Möglichkeiten haben ( aus verschiedenen Gründen) sich einen Vollversorger – Luxusstall zu leisten. Diese Besitzer müssen in Stall gehen um Ihr/e Pferd/e zu versorgen, sei es füttern, rein holen, misten usw. Sie müssen in Stall um die Versorgung des geliebten 4 – Beiners sicher zu stellen und gehen nicht NUR REITEN. Unterstützung erhälten diese Besitzer oftmals durch Reitbeteiligungen – diese sehen dieses Thema allerdings als „Hobby“.

    Meiner Meinung nach übersteigt, (genau in diesem Fall Pferdebesitzer sein) das ein „Hobby“, denn als genau so ein Pferdebesitzer hat man einfach nicht die WAHL – und ja – jeder hat dieses Schicksal selbst gewählt.
    Fakt ist – in diesem Fall hat das Pferd vor allem anderen Vorang, denn eins ist klar – ES KANN SICH SCHLECHT SELBST MISTEN ODER FÜTTERN – ( und bewegt möchte es vielleicht auch werden oder beschäftigt )

    Hat man vielleicht gerade keine Reitbeteiligung, bleibt alles am Besitzer hängen. Zum einen steht die Liebe zum Pferd, zum anderen jedoch der Wunsch nach Privatleben/ Partnerschaft, was etwas zu kurz kommt dadurch. Aber niemand verkauft deshalb sein Pferd.
    7 Tage die Woche im Stall prägen und man hat wenig Zeit für andere Dinge, weil man eben seiner Pflicht nachkommen muss, dadurch werden zum einen die Gesprächsthemen beschränkter und überwiegend geht es um die Pferde und andererseits wird es unheimlich schwer überhaupt jemanden Kennenzulernen, denn wenn man 7 Tage die Woche im Stall ist und 5 Tage davon noch auf der Arbeit – bleibt einfach wenig Zeit, denn Haushalt gibt es auch noch und was zu Essen braucht man auch.

    Und all das ist bittere Realität, hat wenig mit Traumwelt zu tun und leider ist es so, das dies oftmals zum Alltag bzw. Lebensweise wird. Denn es füllt 90% deiner Freizeit.
    Und glaubt mir, es macht keiner Frau Spaß bei – 10°Grad im Stall rum zu hängen.
    In diesem Fall sind jedoch die Pferde ein fester Bestandteil des eigenen Lebens und haben für mich kaum noch was mit Hobby zu tun. Und dadurch ist es in der Tat so, das die Reiterin als Überbegriff zu erst kommt und Frau sich dadurch definiert.

    In jeder Sparte gibt es Menschen die übertreiben es, aber diese Verherrlichung und Verallgemeinerung finde ich nicht richig.
    Jeder Mensch wünscht sich das ein Partner interesse an seinem Leben inkl. Hobby´s zeigt. Und dabei finde ich es überheblich zu sagen, das hier jemand auf sein Hobby fixiert ist. Es geht schlicht weg teilweise um die normale Versorgung. Und „MANN“ kann sich auch selbst was zu essen kochen.

    An dieser Stelle Danke an Jochen und Uli – das trifft es auf den Punkt:
    „wer also jemanden als Partnerin sucht der sich voll auf den Partner fixiert und diesen als Lebensmittelpunkt sieht, der sollte von einer Reiterin vermutlich besser Abstand nehmen.“

    – ich würde das Wort Reiterin durch Pferdebesitzerin ersetzten.

  19. Rebekka sagt

    Ich kann jetzt also erst mal alle Maenner, die so gar nicht nach meinem Pferd fragen in’s Off stellen. Gut. Ich habe gerne Struktur. haha. Sehr netter Text. Vieelen Dank.

  20. Sascha sagt

    Die Punkte sind nicht Schlecht aber gut auch nicht. Ich würde weder den Stammbau noch sonst was lernen. Es reicht wenn ich weiss welches Ihr Pferd ist. Und wenn nötig es mal Ausmisten etc. kann wenn Sie in den Ferien ist. Und das mit kein Fleisch essen ist völliger Bullsh*t. Sorry entweder akzeptiert man das ich Fleisch liebe und esse oder nicht. Ich akzeptiere auch wenn Sie Vegetarierin wäre oder Zumindest kein Pferdefleisch isst. Aber da würd ich doch nicht aufpassen.

  21. Ankoku sagt

    Ojemine. Ich kann mich Jessica nur anschließen.

    Pferdebesitzer und (Hobby-)Reiterin werden häufig über einen Kamm geschoren.

    Mir persönlich ist es vollkommen gleichgültig, ob mein Partner Interesse an meinem Hobby zeigt oder nicht, solange er es akzeptiert. Natürlich hat man aus den von Jessica genannten Gründen gerade als Besitzerin nicht besonders viel Zeit nebenher. Das hat aber, wie ebenfalls bereits erwähnt, nichts mit einer Versteifung in die Thematik zu tun, sondern nun einmal damit, dass das Tier im Gegensatz zu Hund oder Katze für gewöhnlich nicht gerade in der Wohnstube steht und anderweitig versorgt werden muss.
    Wenn ihn mein Hobby nicht interessiert, muss ich ihn auch nicht damit „zumüllen“. Ich denke, dass muss sich ein jeder hie und da mal an die Nase fassen und Rücksicht auf den Partner oder Gesprächspartner im Allgemeinen nehmen. Ich rede mit Fünfjährigen ja in der Regel auch nicht über den Vietnamkrieg. 😉
    Ich esse gern Fleisch und was mein Partner isst, ist im Übrigen seine Sache. (Außerdem reiße auch ich den einen oder anderen Lasagne- oder Salami-Witz 😉 )

    Natürlich hatte der Artikel sicherlich eher satirische Absichten und wurde dementsprechend von dem ein oder anderen (mich eingeschlossen) ein wenig zu ernst genommen.

    Ganz egal ob ReiterIn oder nicht, ich denke, was Beziehungen angeht, sollte man sich hier und da durchaus an die eigene Nase fassen und vielleicht ein wenig zusammennehmen. Wenn einem die Beziehung zum Reitermädel wichtig ist, lässt man sich auch von ein paar Pferdehaaren oder dem ein oder anderen einsamen Wochenende nicht abschrecken bzw. zeigt ggf. Verständnis für letzteres. Umkehrt sollte man sich (zumindest als) ReiterIn (als PferdebesitzerIn bleibt oft wenig Wahl), darüber im Klaren sein, was man wirklich will. Und wenn der Mann stets hinten ansteht, kann’s mit der großen Liebe (meiner Meinung nach) auch nicht allzu weit her sein.

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