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Tumor, Shooting, Stallwechsel – Ein Update

Momentan habe ich wirklich das Gefühl, ich blogge so viel wie noch nie. Aber da aktuell irgendwie so viel passiert, was ich mit euch teilen möchte, ist das hoffentlich in Ordnung 🙂 Wer nicht mehr hinterher kommt, darf natürlich auch jederzeit nachfragen! Ich versuche euch alles so detailliert und zeitnah wie möglich zu schildern, damit diejenigen von euch, die ebenfalls überlegen, ihre Stute decken zu lassen, vielleicht von meinen Erfahrungen profitieren können. Ich schulde euch noch den Bericht von Emmis Tierarztbesuch am Donnerstag. Ich hatte euch ja erzählt, dass ich mit meiner Tierärztin vereinbart habe, dass wir wegen der merkwürdigen Struktur am Eierstock noch mal Ultraschall machen wollten. Nicht um zu gucken, ob es sich verändert hat, sondern um es für den nächsten Tierarzt zu dokumentieren. Emmi zieht hoffentlich bald in den Stall um, in dem sie auch ihr Fohlen bekommen soll (dazu unten mehr…) und wird dort von einem neuen Tierarzt behandelt, da der Stall von meiner jetzigen Praxis zu weit entfernt ist. Damit der neue Tierarzt dann etwas hat, womit er den Befund …

Emmis Blutergebnisse sind da!

Meine Tierärztin rief vorhin an, die Testergebnisse bezüglich des Anti-Müller-Hormons sind da. Das Ergebnis ist negativ, das bedeutet, Emmi hat keinen Granulosazelltumor. Insofern ist also ein leises Aufatmen angesagt! Das ist allerdings nur die häufigste Art von Tumoren am Eierstock. Natürlich ist es gut, das ausschließen zu können. Das heißt jetzt aber nicht automatisch, dass es nicht eine andere Art von Tumor sein könnte. Trotzdem ist nichtsdestotrotz diese veränderte Struktur zu sehen, die nicht richtig zugeordnet werden kann und auf jeden Fall weiter beobachtet werden muss. Laut meiner Tierärztin ist es momentan nicht so groß, dass es das Fohlen beeinträchtigen würde und in einiger Zeit wird man es durch die Größe des Fohlens auch nicht mehr auf dem Ultraschall sehen können. Ich finde die Aussicht, dass man vermutlich bis zum Abfohlen nicht wissen wird, was da genau ist und wie es sich verändert, ziemlich gruselig. Wir haben jetzt für Donnerstag noch einen Termin zum Ultraschall gemacht. Zwar wird sich das Bild noch nicht verändert haben in so kurzer Zeit, aber die Tierärztin (und ich auch) …

Der Juli mit Emmi – Infektiöse Anämie? Granulosazelltumor?

Kalenderwoche 30 – Emmis Juli Hamburg – 15-20 Grad, Wolken, Regen und immer noch kein Sommer in Sicht. Puh. Ich wollte gerade meinen Monatsbericht beginnen und habe die verschiedenen Felder, die wir für unsere Monatsberichte immer ausfüllen, in den Beitrag kopiert. Worüber habe ich mich diesen Monat besonders gefreut? Was war mein schönstes Erlebnis? Wenn ich ehrlich bin, fällt mir dazu wenig bis gar nichts ein. Dafür umso mehr zum Thema Sorgen. Wie ich in meinem letzten Beitrag angekündigt hatte, gab es davon in den letzten Wochen mal wieder viel zu viel. Und seitdem ist leider noch mehr dazugekommen. Momentan habe ich mal wieder das Gefühl, ich bin am Ende meiner Kräfte. Aber ich versuche mal, das einigermaßen zu strukturieren. Sorge Nr. 1: Druse Wie die meisten von euch wissen, hatten wir seit unserem Turnier Ende Februar Druse im Stall. Aber nicht nur Druse, sondern auch noch zwei andere Erreger, die ebenfalls zu Fieber und Abgeschlagenheit führten. Im Laufe der Wochen und Monate erkrankte daher ein Pferd nach dem anderen auf irgendeine Weise. Während anfangs …

Emmi ist tragend!

ENDLICH kann ich euch erzählen, wie es nach Emmis Besamung weiterging und was die Ultraschallkontrolle ergeben hat. Ich berichte am besten einmal von vorne, was seit der Besamung alles so passiert ist. Ich konnte bei der Besamung leider nicht dabei sein, weil ich arbeiten musste, sodass ich Emmi erst am nächsten Tag wieder gesehen habe. Ich habe sie natürlich kritisch beäugt und mein Gefühl sagte mir: Sie ist tragend! Fröhlich schrieb ich also meinen Freunden, dass Emmi schwanger aussehen würde und ich ein gutes Gefühl hätte. Erwartungsgemäß nahm mich natürlich niemand ernst, aber das war mir erstmal egal. Pünktlich 18 Tage später hatten wir dann unseren ersten Kontrolltermin. Einige Tierärzte kontrollieren auch erst nach 21 Tagen. Der Vorteil, wenn man früher nachguckt, liegt darin, dass die Stute, wenn sie nicht aufgenommen hat, schon wieder rossig sein könnte. Dann kann man sofort noch einmal besamen und geht nicht das Risiko ein, die Rosse zu verpassen. Die 18 Tage vergingen wirklich wahnsinnig langsam und ich war so froh, als es endlich so weit war. Am Tag vorher …

Emmis Juni – Alles außer Trächtigkeit

Kalenderwoche 26 – Emmis Juni Wie immer sehr wechselhaft, von Hagel (!) bis Gewitter über 28 Grad und strahlenden Sonnenschein. Ich werde euch in diesem Monatsupdate über all die Dinge berichten, die nicht unmittelbar mit unserer Babyplanung zu tun haben. Darüber kommt nämlich in den nächsten Tagen noch mal gesondert ein Bericht 🙂 Besonders gefreut habe ich mich diesen Monat über: Emmi steht das erste Mal in ihrem Leben 24 Stunden auf der Weide und ich freue mich so sehr darüber! Der Weg dahin war allerdings ziemlich mühsam… Unsere Tag und Nacht Weide liegt etwas weiter entfernt vom Stall und für diese Weide wird kein Rein-Raus-Service angeboten. Ergibt ja auch Sinn, die Pferde stehen schließlich immer draußen. Allerdings ist Emmi ja leider kein „ganz normales Pferd“, sondern – wie ihr wisst – sehr kolikanfällig. Daher bin ich beim Anweiden jedes Jahr wieder extrem vorsichtig. Angefangen haben wir also mit 5 Minuten grasen gehen, dann 10 Minuten, dann 15 und so weiter und so fort. Bis wir am Ende bei 1,5 Stunden grasen gehen an der Hand waren …

Meine Hengstwahl – Endlich geht es los!

Heute möchte ich euch endlich verraten, für welchen Hengst ich mich entschieden habe und wie unsere Geschichte weitergeht. Nachdem Emmi auf Zysten untersucht worden war und auch die Tupferprobe negativ war, konnte unsere Babyplanung so richtig losgehen! Da Emmi bei der Tupferprobe rossig gewesen war, vereinbarten wir direkt einen Termin zum Ultraschall 18 Tage später. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt müsste Emmi wieder rossig sein und je nachdem, wie ihr Zyklus mitspielt, könnte man dann schon direkt besamen. Wenn man besamen will, muss man natürlich auch wissen, wessen Samen man eigentlich haben möchte. Puh, ich hatte nun also eine Deadline für meine Hengstauswahl. Einerseits war ich davon etwas gestresst, andererseits war ich auch froh, dass endlich ein Ende absehbar war. Denn ich muss ehrlich sagen, dass mich diese Frage schon ziemlich beschäftigt hat. Während ich anfangs noch dachte, ich würde das alles ganz easy entscheiden, sind ja schließlich alle Hengste gut und man weiß sowieso nicht, wie Emmi sich vererbt, stellte sich schnell heraus, dass das Ganze doch gar nicht so einfach war. Meine Favoriten hatte …

Welcher Hengst passt zu Emmi?

  Wie in meinem letzten Beitrag angekündigt, möchte ich euch ein paar Einblicke in meine Hengstwahl geben. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir das Ganze etwas leichter vorgestellt hatte. Mir war nicht bewusst, wie viele verschiedene Hengste es gibt und – noch schlimmer – wie viele verschiedene Meinungen. Ich hatte erwartet, dass ich einfach zwei bis drei erfahrene Züchter oder Stationen frage, Ihnen Emmis Abstammung zeige und sie dann sagen „Dazu passt perfekt Hengst XY!“. So ist es aber leider nicht, ganz im Gegenteil. Jeder Züchter scheint so seine speziellen Lieblingshengste zu haben, die er selbst erfolgreich eingesetzt hat und gerne weiterempfiehlt. Das heißt dann aber noch lange nicht, dass die Hengste auch zu dem passen, was ich mir vorstelle. Um das Ganze etwas strukturierter anzugehen, hier erstmal Emmis Abstammung: Quelle: https://www.horsetelex.de/horses/pedigree/593620 Emmi hat einen Sachsen-Anhaltiner Brand. Ihr Vater ist Samba Hit I, ein Sandro Hit Sohn. Emmis Mutter Gala ist von Galib Ben Afas ox. Das „ox“ mag den ein oder anderen stutzig machen – Emmis Muttervater ist ein arabisches Vollblut. Das ist …