Alle Artikel in: Pferde

Traumberuf Sattler? Interview mit Miriam Petersen von „Die Reitsport Werkstatt“

Sicherlich gibt es einige von euch, die sich die Frage stellen, wie es wohl wäre, mit Pferden zu arbeiten. Den Traum vom Bereiterjob geben die meisten Reitmädels spätestens mit 16 auf, denn es ist kein Geheimnis, dass die Arbeitszeiten und die Bezahlung nicht gerade attraktiv sind. Es gibt jedoch viele andere Berufe rund ums Pferd, unter anderem den Ausbildungsberuf zum „Reitsportsattler“, den wir euch heute etwas näher vorstellen wollen. Im Jahr 2015, mit gerade mal 23 Jahren, hat Miriam Petersen gemeinsam mit ihrer Familie die Sattlerei „Die Reitsport Werkstatt“ in der Nähe von Kiel gegründet. Mittlerweile betreibt sie die Sattlerei gemeinsam mit ihrem Freund, der ebenfalls Sattlermeister (Fachrichtung Autosattlerei) ist und sich um alle Aufträge kümmert, die nichts mit Pferden zu tun haben. Außerdem hat das Familienunternehmen mit dem Reitsportfachgeschäft „Die Reitsport Stube“ in Rendsburg  welches von Miriams Mutter geführt wird, das Angebot für Reiter und Pferd komplettiert. In der Reitsport Stube steht Miriam ebenfalls als kompetente Ansprechpartnerin für Sonderanfertigungen und Änderungswünsche der Kunden zur Verfügung. Auf dem Titelfoto in diesem Beitrag zum Beispiel trägt Miriams …

Meine Erfahrungen mit der Deckstation Schockemöhle

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit der Deckstation Schockemöhle. Nachdem Emmi von Fürsten-Look von der Deckstation Schockemöhle besamt wurde, möchte ich gerne meine Erfahrungen mit der Station mit euch teilen. Ich hatte dieses Jahr das erste Mal Kontakt zu einer Deckstation und hatte mich vorher nie mit Hengsten, Anpaarungen oder dem Ablauf einer Besamung auseinander gesetzt. Mir war relativ schnell klar, dass ich zu einer größeren Station gehen möchte. Das hat den Vorteil, dass man eine größere Auswahl hat und wenn die Stute von dem favorisierten Hengst nicht tragend wird, hat man die Möglichkeit, es noch mit einem anderen Hengst zu probieren. Ich hatte mir die Internetseite vorher schon oft angesehen und war immer sehr begeistert von der großen Auswahl an Hengsten. Von Totilas über Vivaldi bis Sandro Hit sind viele sehr bekannte Namen und Stempelhengste dort vertreten und ein Hengst ist schöner als der andere. Auf der Internetseite findet man schon sehr viele Informationen über die Hengste und ihre Nachkommen. Was mir besonders gut gefallen hat, ist die integrierte „Fohlenbörse“, in der Züchter ihre …

Gesunder Knabberspaß für langweilige Paddocktage

Ein sandiges Paddock und tagein tagaus das gleiche Rauffutter mümmeln – das kann auf Dauer ganz schön langweilig und eintönig sein, ist aber der Alltag vieler Pferde, vor allem im Winter. Dabei zeigen Beobachtungen an Wildpferden und wildlebenden Hauspferden, dass sich diese durchaus gern abwechslungsreich und vielseitig ernähren. Neben der Futtergrundlage Gras nehmen die Pferde, wenn sie die Möglichkeit dazu haben, auch gern Laub und Äste von Bäumen zu sich, nagen an der Rinde von Bäumen und fressen im Herbst gern die reichlich vorhandenen Baumfrüchte, die zu Boden fallen. Auch andere Tierarten, wie zum Beispiel das Rehwild, bedienen sich gern an den mineral- und vitalstoffreichen Baumrinden und Blättern ihrer Umgebung und ergänzen so ihre Nahrung um wichtige Vitalstoffe. Da wir unsere Pferde heutzutage zum Großteil sehr eintönig mit Gras auf extra angelegten Pferdeweiden und Heu aus den immer gleichen Grassorten ernähren, bleibt die Abwechslung etwas auf der Strecke. Das ist nicht nur für die Geschmacksnerven schade, sondern es fehlen eben auch die vielen unterschiedlichen Mineralien, Vitamine und Vitalstoffe, die sich in der vielseitigen Kost der …

Langzeittest: Lavisano Urfutter „reform probiotic“ & „due evo“

Bei dem Futtermittel „Lavisano – das Urfutter“ handelt es sich um ein pelletiertes Komplettfutter, welches laut Herstellerangaben speziell auf die natürlichen und ursprünglichen Bedürfnisse unserer Pferde abgestimmt ist. Wir sind letztes Jahr im Winter auf dieses Futter aufmerksam geworden, als wir ein wirksames Mittel gegen Kotwasser gesucht haben. Seit dem Winter haben wir nun das Lavisano Futter gefüttert und es wird Zeit, ein Resümee über die Langzeiterfahrungen zu schreiben. Lavisano – das Urfutter Lavisano gibt es in drei unterschiedlichen Ausführungen, das Lavisano due evo ist das Basisfutter, Lavisano reform probiotics ist ein probiotisches Futter zur Darmsanierung und das Lavisano top avantgarde bietet besondere Unterstützung in der Wettkampfvorbereitung und Rehabilitation. Der Hersteller empfiehlt bei Problemen mit der Verdauung und auch grundsätzlich zur Umstellung auf das Lavisano Futter zunächst mit dem Reform Probiotic zu beginnen und nach frühestens ca. 6 Wochen auf das Basisfutter Due evo umzusteigen. Anwendung und Dosierung Wir haben uns an diese Empfehlung gehalten und zunächst ca. 10 Wochen lang das probiotische Futter gefüttert. Unsere Pferde bekommen die Pellets anstatt Krippenfutter (in unserem Fall …

Produktvorstellung: Christ Schabracke & Konturgurt

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit der Werner Christ GmbH. Heute gibt es mal wieder eine Produktvorstellung für euch, dieses Mal habe ich sogar zwei Produkte für euch getestet. Die Kooperation mit Christ kam dadurch zustande, dass Emmi Anfang dieses Jahres, wie die meisten von euch wohl mitbekommen haben, eine ganz fiese Hauterkrankung hatte. Als diese langsam wieder zugewachsen war, wollte ich wieder anfangen zu reiten. Da die Stelle, an der das Fell ausgefallen war, zwar größtenteils wieder zugewachsen war, aber die Haut immer noch einen etwas dünneren, weicheren Eindruck machte, wollte ich nicht einfach meine normalen Schabracken und den Neoprengurt benutzen. Ich habe also recherchiert, welche Produkte ich am besten benutzen könnte, um Emmis Haut so wenig wie möglich zu reizen. Schnell war klar: Für uns kommt nur Lammfell in Frage. Warum? Lammfell ist sehr weich und anschmiegsam und scheuert nicht. Lammfell bietet eine bessere Polsterung als andere Materialien und gleicht punktuellen Druck besser aus. Gut sitzende Ausrüstung sollte natürlich trotzdem selbstverständlich sein. Außerdem hat es antibakterielle Wirkung, was für hautempfindliche Pferde super ist. …

Produkttest: Kastel Denmark Shirt „Charlotte“

Einigen von euch ist Kastel Denmark vielleicht schon ein Begriff, denn die Reitsportbloggerin Harriet Charlotte Jensen arbeitet schon seit einiger Zeit mit der Marke zusammen. So bin auch ich auf Kastel Denmark aufmerksam geworden. Mir haben die Sachen an Harriet schon immer ganz gut gefallen, ich hatte aber nicht gezielt geplant, mir etwas von Kastel Denmark zu kaufen. Der Kauf Letztendlich kam das so zustande, dass ich im Januar bitterlich frierend bei Reitsport von Rönne im Laden stand und nach einem langärmligen Unterziehshirt gesucht habe. Die Verkäuferin zeigte mir daraufhin verschiedene Shirts, unter anderem auch welche aus Merinowolle. Merinowolle ist zwar sehr hochwertig und vor allem für kalte Tage total super, ich habe aber festgestellt, dass ich das „kratzige“ Gefühl von Merinowolle auf der Haut nicht besonders mag. Also habe ich auch andere Materialien ausprobiert, unter anderem das Shirt von Kastel Denmark. Ich mochte das Material sofort total gerne, es fühlt sich sehr glatt an und ist gleichzeitig super weich und anschmiegsam. Hier gibt es das Shirt in verschiedenen Farben und Ausführungen direkt zu kaufen. Ich …

Ein effektives Mittel bei Kotwasser

Der Zausel und auch unsere Stute kämpfen schon eine ganze Weile mit Kotwasser. Begonnen hatte das ganze irgendwann im letzten Frühjahr, trat da aber eher sporadisch auf. Als die Pferde dann ins Gras kamen, wurde es besser, war zeitweise ganz weg, tauchte dann wieder etwas auf, begleitete uns irgendwie immer so ein bisschen durch den Sommer. Es war aber nie richtig schlimm, selten musste man mal den Hintern waschen und vieles ging dann eh so im Zuge des Abspritzens, nach dem Reiten runter. Während dieser Zeit hatte ich es noch so ein bisschen mit „Vielleicht war mal ein Ballen nicht so gut“ und „Vielleicht haben sie zu viel nasses Gras gefressen“ abgetan und habe es weitestgehend vor mir hergeschoben, das Problem mal ernsthaft anzugehen. Als dann die Weidesaison rum war, wurde das Problem stärker. Mit fallenden Temperaturen und wachsendem Fell gestaltete sich auch das Waschen als immer problematischer und das Thema Kotwasser rückte schnell sehr weit nach vorne auf der Agenda der Problemchen, die man endlich mal in den Griff bekommen musste. Anfang Dezember wurden dann bei …