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Testbericht Stübben Trense „Freedom“

Vorab: Pepper gehört zu der rittigen Sorte Pferd. Sie will einem meistens alles recht machen und hat nur selten keine Lust oder stutige fünf Minuten. Und dennoch haben sich ein paar Dinge eingeschlichen, wegen der ich unsere Ausrüstung einmal überdacht habe. Es fing beim Trensen an, dass sie hin und wieder wegzuckte, obwohl keine Haut oder Fell eingeklemmt war. Dann ging es weiter beim Reiten, dass sie sich immer wieder mal gerne verkantete oder auch hier vor der Hand wegzuckte, so als würden die Zähne gemacht werden müssen. Das habe ich natürlich als erstes nachprüfen lassen – daher kam es nicht. Und dann war da noch etwas: Sie wurde im Laufe des Parcours gerade auf Turnier (beziehungsweise eigentlich nur da) ziemlich stark, so dass sie mir in einer Distanz schonmal die Entscheidung abzuspringen abnahm, ohne dass ich wirklich durchkommen konnte. In einem A oder L Springen geht eine Distanz zwar schon mal auf groß oder mit einem Galoppsprung weniger, aber ab M kann das langsam gefährlich werden. Da Pepper aber nicht dauerhaft stark war und …

Produkttest: Der CEECOACH im Praxistest

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit der Firma peiker Consumer Electronics Evolution GmbH, die den Ceecoach herstellt. Welcher Reitschüler kennt das nicht: Man reitet konzentriert im Unterricht, der Reitlehrer brüllt durch die Halle, man versucht die Anweisungen zu verstehen, das Gehörte umzusetzen und gleichzeitig den anderen nicht in den Weg zu reiten. Bei uns im Stall wird auch gern von mehreren Reitlehrern gleichzeitig Unterricht gegeben, und ich empfinde es als sehr anstrengend, meinen Vater, der gleichzeitig mein Reitlehrer ist, zu verstehen. Noch schlimmer ist es auf dem Außenplatz, hier kommt der Wind und andere Nebengeräusche hinzu, so dass ein effektiver Unterricht eigentlich nur auf dem Zirkel möglich ist. Aber wenn das Pferd weiter ausgebildet ist, und man Lektionen über 60 Meter oder gar eine ganze Aufgabe durchreiten möchte, ist die Verständigung zwischen Reitlehrer und Schüler mehr als schwierig. Die Lösung hierfür: ein Kommunikationsgerät, was Lehrer und Schüler miteinander verbindet. In der Vergangenheit gab es bereits diverse Geräte am Markt: Mein Vater hatte früher eine Art Walkie-Talkie, das aber mehr schlecht als recht funktionierte, außerdem hielt der Ohrstöpsel …

Produkttest: Pikeur Reithose Lucinda Grip

Von Vollbesatz-Reithosen stieg ich zunächst um auf Equiline Kniestoffbesatz-Hosen. Mir waren die Vollbesatz-Reithosen einfach zu steif nach der Wäsche und boten nicht genügend Bewegungsfreiheit. Reithosen wurden in den letzten Jahren völlig überarbeitet und bieten nun interessante Neuerungen an, wie z.B. Grip-Besätze. Natürlich wollte ich auch endlich eine ausprobieren, nachdem ich sie immer mehr im Reitstall und auf dem Turnier sah. Ich probierte also Hosen von Pikeur und Euro-Star aus und entschied mich am Ende für die Pikeur Lucinda Grip (mehr Infos unter http://www.pikeur.de/pikeur/pikeur-grip). Pikeur verspricht folgende Eigenschaften: Die Material-Elastizität bleibt vollständig erhalten und das durchgängige textile Gewebe macht sich durch Hautfreundlichkeit und Atmungsaktivität bemerkbar. Dank besonderer Verfahrenstechnik wird eine Polyurethan-Beschichtung punktuell auf die bewährte PIKEUR Reithosen-Qualität aufgebracht. Diese ist besonders rutschhemmend, haltbar und abriebfest. Verfügbar ist die Lucinda Grip in schwarz, weiß, nachtblau, bronze, dark shadow und trüffel in den Größen 34-48 und 72-92. Außerdem gibt es etwas günstige Kniebesatzhose namens Prisca Grip. Ich entschied mich für eine nachtblaue Hose. Beim Anprobieren fiel direkt auf: Die Hose sitzt wie eine zweite Haut durch das Microfaser-Baumwollmaterial (64% …