Alle Artikel mit dem Schlagwort: Fohlen aus eigener Stute

STICHTAG – Ein Update

Gestern war es soweit – Emmi hatte ihren errechneten Abfohltermin. Bisher ist jedoch noch alles ruhig. Zwar bildet sich das Euter langsam aus, aber ansonsten ist von Geburt noch nicht viel zu sehen. Ich habe auch gelernt, dass der Stichtag eher so ein Termin ist, ab dem es theoretisch losgehen könnte. Oft dauert es aber länger, bis zu 4 Wochen über den Termin sind völlig normal. Ich hoffe natürlich, dass Emmi uns nicht mehr ganz so lange warten lässt. Der Bauch ist in den letzten Tagen noch mal kräftig gewachsen. Jedenfalls habe ich jetzt keine Zweifel mehr daran, dass wirklich ein Fohlen in ihrem Bauch steckt. Auch wenn ich mir das immer noch nicht so richtig vorstellen kann. Am Sonntag habe ich Emmi besucht und bin außerdem das erste Mal nach neun langen Monaten wieder geritten. Natürlich nicht auf Emmi – die genießt momentan maximal ein bisschen Wellness und hat ansonsten natürlich Mutterschutz – sondern auf Da Vinci. Da Vinci gehört meiner Freundin Wiebke und ist ein Halbbruder von Emmi. Er ist aus der selben …

Die ersten Untersuchungen – Der Mai mit Emmi

Kalenderwoche 22 – Emmis Mai Hamburg, Sommer pur, 23-26°C und erstaunlich wenig Wolken! Besonders gefreut habe ich mich diesen Monat über: Die negative Tupferprobe! Wer meine letzten Beiträge gelesen hat, hat mitbekommen, dass Emmi nächstes Jahr ein Fohlen bekommen soll. Unser Monat Mai war also geprägt von der Babyplanung. Angefangen haben wir mit einem Ultraschall und einer Tupferprobe, um zu gucken, ob Emmi überhaupt gesund ist. Ich wollte gern einmal vorab Ultraschall machen, um zu kontrollieren, ob sie Zysten hat. Die können nämlich ansonsten später mit der Frucht verwechselt werden, so wurde es mir zumindest erklärt. Bei unserem ersten Termin war Emmi rossig, so konnte man auf dem Ultraschall nicht so viel sehen bezüglich eventueller Zysten, dafür aber die Tupferprobe nehmen. Wir haben die Tupferprobe an einem Samstag genommen, am Montag sollte mir Bescheid gesagt werden. Ich saß also Montag etwas auf heißen Kohlen, weil ich natürlich wissen wollte, ob alles in Ordnung ist. Es wurde Mittag, es wurde Nachmittag, irgendwann habe ich es nicht mehr ausgehalten und in der Klinik angerufen. Meine behandelnde Tierärztin war …

Ein Fohlen für Püppi?

Eigentlich bin ich kein Stuten-Typ. Wir haben immer Wallache gehabt und ich bin wenig Stuten geritten. Bis Püppi vor mittlerweile fast vier Jahren durch Zufall zu mir kam (unsere Geschichte könnt ihr hier nachlesen)! Seitdem reite ich also eine Stute, mit all ihren Stärken und Schwächen. Püppi ist dazu noch eine richtige Stute, das stellt mich immer wieder vor Herausforderungen. Man kann sie zu nichts zwingen, wenn man sie aber auf seiner Seite hat, macht sie alles für einen. Sie ist schon sehr speziell und hat einen starken Charakter. Eine der wenigen Vorteile, die ich an Stuten immer gesehen habe, ist natürlich die Tatsache, dass sie Fohlen bekommen können. Welcher Reiter träumt nicht heimlich davon, eigenen Nachwuchs zu züchten? Die Geburt des eigenen Fohlens mitzuerleben, zu sehen wie das Kleine sich immer prächtiger entwickelt und nach einigen Jahren in die Fußstapfen als Reitpferd treten kann, weil es einfach rundum gelungen und ein Spitzenpferd ist, ja das haben wir im Kopf wohl alle mal durchgespielt. Darüber haben wir hier auch schon mal einen Artikel veröffentlicht: Über den Traum …

Über den Traum vom Fohlen aus der eigenen Stute

„Mein absoluter Traum wäre ein Fohlen aus meiner eigenen Stute“ – Wer von euch hat dies auch schon mal gedacht oder gesagt? Viele Reiter kaufen sich gerade deshalb eine Stute, um die Möglichkeit zu haben, später mal ein Fohlen zu ziehen. Ich möchte in diesem Artikel all diejenigen ansprechen, die sich ernsthaft mit diesem Gedanken beschäftigen, denn bei diesem Unterfangen gibt es einige Dinge zu bedenken und zu beachten. Da ich selbst aus einer kleinen Züchterfamilie stamme, bin ich damit groß geworden, dass in jedem Frühjahr ca. zwei bis vier, manchmal auch fünf Fohlen geboren wurden und möchte meine Erfahrungen gerne teilen. Zufälligerweise beschäftige ich mich selbst gerade mit der Hengstauswahl für meine Stute, die wegen eines Unfalls leider nicht mehr reitbar ist. „Nicht mehr reitbar“ – eigentlich schon ein gutes Stichwort. Jeder Reiter möchte ein gesundes und „haltbares“ Pferd, es soll belastbar über viele Jahre hinweg sein und unter Umständen auch höheren Anforderungen gewachsen sein. Wichtig ist es daher, dass man keine Stuten zur Zucht einsetzt, die selbst eher „weich“ sind und zum Beispiel wegen wiederkehrender gesundheitlicher …