Monate: Februar 2019

Wenn Sportpferde älter werden…

Vielleicht kennen es einige – irgendwann beginnen die sogenannten „Alterswehwehchen“ auch bei den Vierbeinern. Bei nasskaltem Wetter dauert es lange bis die Pferde sich gerne bewegen oder sie sind generell etwas steifer. Extreme Hitze geht nicht mehr spurlos an unseren älter gewordenen Freunden vorbei oder es kommen vielleicht sogar körperliche Einschränkungen dazu. Dieser Artikel soll meine Erfahrungen mit euch teilen, vielleicht steckt der ein oder andere von euch gerade genau in der gleichen Situation oder hat bereits solche Erfahrungen gemacht. Dies ist ein Gastbeitrag von Wiebke, der Besitzerin von Emmis Bruder Da Vinci. Mein Pferd ist jetzt 18 Jahre alt und seit fast 14 Jahren in meinem Besitz. Über diesen ganzen Zeitraum bin ich seine ständige Reiterin und er mein permanenter Wegbegleiter. Es ist also wirklich nicht weit her geholt, wenn es heißt wir hätten ein „eheähnliches Verhältnis“ :D. Wir kennen uns wirklich sehr gut und ich denke das ist auch wichtig, um zu merken, wann das Pferd älter wird bzw. ob es langsam älter wird. Mit 18 ist mein Pferd sicher noch kein Pferd, …

Geschicklichkeitsreiten auf dem Turnier – Unsinn oder sinnvolle Abwechlung?

Seit Einführung der WBO ist es amtlich: für Turniereinsteiger gibt es nicht mehr nur die klassischen Dressur- und Springwettbewerbe im unteren Bereich, sondern auch verschiedene Varianten des Geschicklichkeitsreitens. Was früher nur auf sogenannten Orientierungsritten, Reiterrallyes oder für Kinder bei den Mounted Games zu finden war, kann nun auch in Form verschiedener Wettbewerbe in der Halle oder auf dem Viereck stattfinden. Ob das eine gute Sache ist und wenn ja, warum, möchte ich gerne in diesem Gastbeitrag erörtern. Sarah ist 30 Jahre alt und kommt aus dem schönen Allgäu. Mit ihren Ponys ist sie nicht nur erfolgreich in Dressurprüfungen bis Kl. L unterwegs, sondern nimmt auch regelmäßig mit ihnen an sogenannten Präzisions- und Actionwettbewerben teil. Auch gibt sie regelmäßig Kurse in diesem Bereich. Was es damit auf sich hat, wie sie dazu kam und welche Vorteile solche Prüfungen bieten können, lest ihr in ihrem Gastbeitrag. Einen zusätzlichen Einblick in ihre Arbeit mit den Ponys und ihren Reitschülern findet ihr auf ihrem Instagram Account sanoca_ponypower .Ich selbst kam über Umwege zu dieser Sparte des sogenannten Breitensports. Eigentlich …

Eine eigene Reitsportmarke gründen – Interview mit Nele Obst von Kudamono

Ich freue mich sehr, euch heute einen neuen Partner für Horse Diaries vorzustellen, der mich als Bloggerin ab sofort unterstützen wird. Es handelt sich dabei um eine junge Hamburger Marke, die ich schon etwas länger beobachte – Kudamono. Vielleicht sind euch die Teile auf den Fotos aus dem Shooting mit Jurina Zwirner bereits aufgefallen. Kudamono wurde 2016 von Nele Obst gegründet. Wir haben uns auf der Pferd & Jagd persönlich kennengelernt und festgestellt, dass wir nicht nur beide in Hamburg zuhause sind, sondern auch noch fast im gleichen Stadtteil leben. Ich hatte auf der Messe die Gelegenheit, mich von den Produkten persönlich zu überzeugen und auch schon das ein oder andere Teil anzuprobieren. Die Sachen von Kudamono haben mir schon im Online Shop gut gefallen und das hat sich dann auch in der Realität bestätigt. Daher freue ich mich riesig, dass wir von nun an zusammenarbeiten werden. Eine eigene Reitsportmarke zu gründen und Reitmode selbst zu designen, klingt für mich nach einem absoluten Traumjob. Vielleicht geht es euch ähnlich? Ich habe Nele, der Gründerin von …

12 Monate Pferdebesitzer – Frost und Freude im Januar

Emmis Januar Hamburg, wenig Schnee und viele Wolken bei  +6 bis -7° C Diejenigen von euch, die den Blog schon länger lesen, erinnern sich sicherlich noch an unser Projekt 12 Monate Pferdebesitzer. Unter diesem Motte haben wir im Jahr 2017 über jedes der damals vier Pferde jeden Monat einen Tagebuchbericht verfasst. Ich bin zwar mittlerweile größtenteils alleine hier auf dem Blog aktiv, würde das Projekt jedoch für mich gerne wiederbeleben. Denn es passieren viele kleine Dinge im Alltag, die schnell in Vergessenheit geraten. Ich finde es schön, sich am Ende des Monats noch einmal zurück zu besinnen, was in diesem Monat passiert ist und auch die kleinen, auf den ersten Blick unbedeutenden Momente festzuhalten. Emmis Januar Hamburg, wenig Schnee und viele Wolken bei  +6 bis -7° C Besonders gefreut habe ich mich diesen Monat über: Ganz viel Zeit mit Emmi. Ich hatte im Januar frei und konnte mich voll und ganz auf Emmi und das Antrainieren konzentrieren. Besonders gefreut habe ich mich, dass sie schnelle Fortschritte im Training macht und wir so viel Spaß dabei haben. …