Monate: Mai 2018

Umzug auf die große Weide

Ich bin euch mal wieder ein Update vom kleinen Fürstino schuldig! Gesundheitlich ist er wieder voll auf der Höhe und topfit. Das ist natürlich das Wichtigste! Er ist am Wochenende auf die große Weide nebenan umgezogen und steht nun mit den ganzen älteren Fohlen und ihren Mamas zusammen. Ich hatte ja etwas Bedenken, ob er sich da behaupten kann. Das war allerdings völlig unbegründet, denn er ist frech wie eh und je und mischt auch die älteren Kollegen ordentlich auf. Bei der Hitze aktuell ist es tagsüber eher ruhig auf der Weide und abends geht es dann so richtig ab. Dieses süße Video habe ich gestern aus dem Stall bekommen: Wie ihr seht, geht es ihm also prächtig und er wächst und gedeiht. Er versucht auch schon fleißig Gras zu fressen, was jedoch nur mittelmäßig gelingt. Ich bin so froh, dass er in so einer großen Herde aufwachsen kann und eine unbeschwerte Kindheit genießt. Apropos unbeschwert: Am 23. Juni stünde eigentlich die Fohlenschau an. Ich denke aber nicht, dass ich dorthin fahren werde. Fürstino ist …

Kleine Sorgen um Fürstino

17 Tage ist der kleine Fürstino nun schon alt, es wird also dringend Zeit für ein Update! Wie ich euch auf Facebook und Instagram bereits berichtet hatte, hatte der kleine Mann mit ein paar gesundheitlichen Problemchen zu kämpfen. Zum Glück nichts Schlimmes oder Ungewöhnliches, aber ihr kennt mich ja und könnt euch sicher denken, dass ich trotzdem besorgt war. Fürstino hatte letzte Woche Mittwoch etwas gelben Rotz in der Nase. Als der auch am Donnerstag noch nicht verschwunden war, habe ich sicherheitshalber den Tierarzt gebeten, ihn sich einmal anzusehen. Der Kleine hatte zum Glück kein Fieber. Auch die Lunge war beim Abhören unauffällig. Dennoch riet er mir dazu, Antibiotikum zu spritzen. Da bei dem Snap-Test festgestellt wurde, dass er nicht so viele Abwehrkräfte hat, wäre man damit auf der sicheren Seite. Man kann sicherlich diskutieren, ob das Antibiotikum wirklich nötig war oder ob man sich das für schlimmere Fälle aufsparen sollte. Allerdings war er nun gerade 10 Tage alt und wirklich nicht besonders kräftig. Und da er mein erstes Fohlen ist, bin ich lieber etwas …

Wie viel kostet ein eigenes Pferd?

Neben Zeit und Nerven auch eine Menge Geld! Obwohl viele unserer Leser selbst Pferdebesitzer sind, gibt es auch einige unter euch, die kein eigenes Pferd haben. Es gibt tausend gute Gründe, sich kein eigenes Pferd zu kaufen. Einige entscheiden sich ganz bewusst gegen ein Pferd, weil ihnen die Zeit oder schlicht die Lust fehlt, jeden Tag in den Stall zu fahren. Der häufigste Grund, warum sich Reiter gegen ein eigenes Pferd entscheiden, ist aber eindeutig das liebe Geld. Aber was kostet eigentlich ein Pferd? Die richtige Antwort darauf ist ein typischer Juristensatz: „Es kommt darauf an“. Denn man kann ein Pferd sowohl sehr günstig als auch sehr teuer kaufen und halten. Damit die unter euch, die noch überlegen, sich ein Pferd zu kaufen, etwas besser abschätzen können, was auf sie zukommt, soll dieser Beitrag die Kosten grob aufschlüsseln. Ich habe beim Verfassen dieses Beitrags nach vergleichbaren Infos rechechiert und dabei festgestellt, dass die angegebenen Preise sehr weit von meiner eigenen Erfahrung abwichen. Das liegt vermutlich entweder daran, dass die Seiten veraltet waren oder sich die …

Die erste Woche mit Fürstino

Vor mittlerweile 8 Tagen ist der kleine Fürstino geboren. Und es ist Wahnsinn, wie er sich schon in dieser kurzen Zeit entwickelt hat. Während er die ersten beiden Tage nur ein bisschen aufs Paddock durfte, ging es seit Donnerstag jeden Tag auf die Weide. Zunächst nur tagsüber mit einer anderen Stute und ihrem Fohlen, da er doch noch etwas schwächlich war und man ihn so besser überwachen konnte. Ich bin sehr froh, dass er so schnell auf die Weide konnte, da das Laufen auf hartem Boden für die Entwicklung des Bewegungsapperats und die korrekte Beinstellung sehr wichtig ist. Es gibt Ställe, in denen die Fohlen nach der Geburt wochenlang nur auf dem Paddock oder in der Halle laufen – das wäre für mich nicht in Frage gekommen. Seit Montagmorgen stehen die beiden nun 24 Stunden draußen auf einer riesigen Weide mit vielen Bäumen und super viel Gras. Vorerst stehen sie auch dort mit nur einer anderen Stute zusammen, deren Fohlen erst letztes Wochenende geboren ist. Sie stehen aber schon direkt neben der großen Herde mit …

Das Fohlen ist da!

ER IST ENDLICH DA! In der Nacht von Montag auf Dienstag ist mit vier Wochen Verzögerung, aber dennoch überraschend, ein kleines Hengstfohlen geboren. Emmi hatte zwar Montag Morgen schon Harztropfen, aber das Euter war noch immer recht klein, sodass wir noch nicht ernsthaft mit einer Geburt gerechnet hatten. Um 12 war auch noch alles ruhig, aber – wie das immer so ist – nachts um 3 ging dann der Birth Alarm los. Ich konnte leider nicht dabei sein, aber das Stallteam hat den Kleinen natürlich begleitet und auf die Welt gebracht. Das Wichtigste vorab: Emmi und das Fohlen sind beide wohlauf. Er ist leider noch ziemlich klein und dünn, aber ich hoffe natürlich, dass er ganz schnell groß und stark wird. Emmi ist wie erwartet die perfekte Mama. Sie passt sehr gut auf ihn auf, unterstützt ihn beim Trinken und ist total entspannt, wenn man in die Box kommt und auch wenn man ihn anfässt. Da Emmi wenig Biestmilch hatte, hat er gestern direkt ein Immunpräparat bekommen. Heute wurde dann eine Blutprobe genommen, um zu …

Therapie in der Sole-Salzkammer

Seit dem letzten Zausel-Update sind wieder drei Wochen vergangen und es wird Zeit, euch mal wieder zu erzählen, wie es ihm geht. An erster Stelle möchte ich meinen herzlichen Dank aussprechen für all die vielen lieben Kommentare, eure ehrliche Anteilnahme an Zauselchens Geschichte und eure langjährige Treue dem alten Patienten gegenüber. Die vielen mitfühlenden Worte und vor allem auch der rege Erfahrungsaustausch hier auf dem Blog oder bei Facebook sind unheimlich toll und in vielen Fällen auch sehr bereichernd. Es macht wirklich Spaß, unsere Geschichte mit euch zu teilen. In meinem letzten Bericht habe ich euch ja erzählt, dass der Zustand des Zausels nicht so besonders rosig war und wir vom Kortison nicht so richtig runter kamen, obwohl das eigentlich dringend nötig gewesen wäre. Aber sobald wir unter einen gewissen Spiegel gerieten, verschlechterte sich sein Zustand wieder deutlich. Wir haben uns dann vor ein paar Wochen auf einem Niveau eingependelt, welches zumindest einen Zustand erhielt, der so einigermaßen okay war und irgendwie einen Balanceakt zwischen so-viel-wie-nötig und so-wenig-wie-möglich darstellte. Es war aber ehrlicherweise keine besonders …