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Tschakka, wir schaffen das! – Der März mit Jeany

Kalenderwoche 11 –  Jeanys März

Niedersachsen, Wetter durchwachsen: Sonnig und trüb, kalt und warm.

Besonders gefreut habe ich mich diesen Monat über:

Ganz viele Fortschritte. Ich habe meine Tage etwas umstrukturiert und meine Pläne bisher gut umgesetzt bekommen, es wieder regelmäßiger in den Stall zu schaffen. Dadurch, dass unsere Weiden nun ihre Schonzeit bekommen und wir die Paddockdienste selbst übernehmen müssen, ist es genau der richtige Zeitpunkt gewesen, meine Motivation am Schopfe zu packen.

Darüber habe ich mir Sorgen gemacht:

Trotz allem kreisen in meinem Kopf weiterhin große Sorgen, meiner kleinen Blondine nicht mehr richtig gerecht werden zu können. Eigentlich denke ich täglich daran. Aber es gibt ja bekanntlich für alles eine Lösung, oder? 🙂

Besondere Ereignisse in diesem Monat:

Ich habe mich endlich getraut und eine Suchanzeige für eine Reitbeteiligung geschrieben. Es hagelte einige nette Zuschriften, wovon allerdings nur die wenigsten wirklich in Frage kamen. Mit einer Interessentin haben wir uns am Wochenende aber bereits getroffen und ich habe große Hoffnung, dass Jeany sich gut mit ihr versteht. Bitte drückt mir die Daumen 🙂

Alltägliches in diesem Monat:

Jeany trägt nun vorne doch wieder Hufeisen. Es ging leider einfach nicht anders. Sie ging draußen im Gelände zunehmend fühlig und trat zögerlich auf. Dadurch, dass wir nun auch die Führanlage täglich in Anspruch nehmen und der Abrieb dadurch noch größer wurde, habe ich mich mit dem Schmied dafür entschieden, Jeany zumindest vorne wieder zu beschlagen.

Dafür habe ich unerwartet Geld ausgegeben:

Ein großes Blutbild. Eigentlich ist es nicht unerwartet gewesen. Ich mache diese Blutbilder 1-2 Mal jährlich um gewisse Fütterungsdefizite durch Zusatzfuttermittel auszugleichen. Dieses Mal liegen ein Zinkmangel und ein ausgeprägter Selenmangel vor. Dementsprechend werden dafür nun Zusatzfuttermittel eingekauft.

Wenn Jeany noch etwas sagen könnte:

Mir juckt der Pelz. Das ganze lose Fell soll endlich verschwinden!

Endlich Frühlingsgefühle – Der Februar mit dem Zausel

Kalenderwoche 10 – Zausels Februar

Hamburg, Regenwetter und erste Frühlingsvorboten bei  3 – 15° C

Besonders gefreut habe ich mich diesen Monat über:

Über die ersten warmen Tage, Sonne im Stall, Vögelgezwitscher und die Frühlingsvorboten! Ist das herrlich, keine eiskalten Füße und steif gefrorenen Finger mehr zu haben! Außerdem ist der Zausel im Moment super drauf, die Akupunktur letzten Monat hat ihm wirklich sehr gut getan!

Darüber habe ich mir Sorgen gemacht:

So echte Sorgen musste ich mir diesen Monat glaube ich wirklich mal gar nicht machen – kaum zu glauben! Aber mir fällt grade wirklich nichts ein, was mich ernsthaft besorgt hätte. Da wir einige Tage ziemlich ekligen, dauerhaften Regen hatten, haben wir die Pferde an diesen Tagen eingedeckt. Einmal leider nicht rechtzeitig genug und sie waren schon nass geregnet, bevor die Decke drauf war und mussten dann leider ohne Decke den Tag und die Nacht überstehen. Das zieht dem Zausel dann immer schnell in den Rücken und am nächsten Tag war er dann etwas verspannt, zum Glück war da aber schon am darauffolgenden Tag wieder gut.

Zur Zeit arbeiten wir grade an:

An der Durchlässigkeit und Geschmeidigkeit, vor allem, was die Biegung angeht. Er ist ein Meister darin, sich möglichst wenig anzustrengen und mich immer wieder aufs neue auszutricksen. Biegung gehört zu den Sachen, die er wirklich sehr ungern tut, da sind ihm alle Mittel und Wege recht, um möglichst ohne große Anstrengung aus der Sache rauszukommen. Das Problem ist dabei ein bisschen, dass ich nicht unbedingt merke, wenn er ein bisschen schummelt, dafür brauche ich Hilfe von unten im Unterricht. Eigentlich arbeiten wir also weniger an seiner Biegung sondern vielmehr daran, dass ich sie korrekt erreite und für die Feinheiten, die den Unterschied ausmachen, ein Gefühl entwickle.

Schönstes Erlebnis diesen Monat:

Wir hatten diesen Monat zwei schöne Schrittrunden bei herrlichem Sonnenschein, die erste noch Anfang des Monats, da kamen wir mit eiskalten Füßen wieder am Hof an, die zweite dann Ende des Monats und es war schon so herrlich mild! Das fühlte sich schon ganz doll nach Frühling an!!
Außerdem war er im Unterricht immer richtig toll, so dass die Stunden auch eindeutig zu den Sternstunden dieses Monats gehörten.

Dafür habe ich unerwartet Geld ausgegeben:

Es kam eine Tierarztrechnung aus dem letzten Sommer, 208 € für die Untersuchung seiner ominösen Beule auf dem Fesselkopf  mit der wir uns fast den ganzen Sommer rumgeschlagen haben und die sich dann im Herbst als harmloser alter Kapselriss entpuppte. Untersuchung des Beins und vier Röntgenbilder haben zwar gut zu Buche geschlagen, aber keine Diagnose gebracht. Bezahlt werden muss natürlich trotzdem!

 Wenn der Zausel noch etwas sagen könnte:

Bitte lass mich nicht im Regen stehen, ist der Pelz einmal nass, wird mir wirklich kalt!

Der Februar mit Jeany

Kalenderwoche 8 –  Jeanys Februar

Niedersachsen, Wetter durchwachsen. Sonnig und trüb, kalt und warm.

Besonders gefreut habe ich mich diesen Monat über:

Jeanys absolute Gelassenheit in Situationen, in denen es darauf ankommt. Als ich am letzten Wochenende die Pferde von der Weide holte, hatte ich Cassy unangeleint dabei. Die Ponys sind daran eigentlich gewöhnt. Ja, eigentlich ist eine Einschränkung. Daily, Jeanys bester Weidekumpel und Pony meiner Freundin (auch auf dem Beitragsfoto zu sehen), hatte allerdings einen Clown gefrühstückt, von dem ich nichts wusste. Er fand den wuselnden Hund so toll, dass er an der Hand wild umher sprang und auch zwei Mal den Popo in Cassys Richtung drehte. Jeany blieb so souverän und cool, schaute den Ponymann nur mit genervten Blicken an. Frei nach dem Motto „Bor Määännner“ 🙂 <3

Darüber habe ich mir Sorgen gemacht:

Mein Blondinchen läuft nun den 4 Monat ohne Eisen und ich habe das Gefühl, dass sie sehr Fühlig wird. Beim nächsten Schmiedtermin muss ich mich nochmal mit dem Schmied austauschen, ob wir es dabei belassen können, oder ob sie vorne doch wieder Eisen braucht. Das (oder der?) Boxenpaddock ist leider gepflastert und Jeany bewegt sich dort auch Nachts sehr viel. Somit ist der Abrieb doch recht groß.

Zur Zeit arbeiten wir grade an:

Ich arbeite momentan gezielt daran, dass Jeany bei der Bodenarbeit abwartet, bis ich ein entsprechendes Kommando gegeben habe. Sie neigt leider dazu, ihr komplettes Programm abzuspulen wenn sie sich langweilt, was bei einigen Tricks nicht ganz ungefährlich ist. Wenn man sich auf dem Wanderweg gerade mit interessierten Passanten unterhält und man plötzlich ein ausgestrecktes Vorderbein vors Schienbein gedonnert bekommt, ist das nicht so schön.

Schönstes Erlebnis diesen Monat:

Ein Spaziergang im Abendlicht. Jeany, die Hunde und ich. Ich hörte in der Ferne schon ein paar Vöglein zwitschern, meine Jacke konnte ich leicht offen tragen. Herrlich. Ich liebe es, wenn der Frühling zwischendurch durch die kahlen Bäume winkt und flüstert, dass er bald da ist.

Dafür habe ich unerwartet Geld ausgegeben:

Eine neue Müslischale. Ich hab die Alte leider im Offenstall hinter meinem Auto vergessen und platt gefahren.

Wenn Jeany noch etwas sagen könnte:

Was ist eigentlich mit dem Gras? Wächst das bald mal wieder?

Püppis Februar

Kalenderwoche 7 –  Püppis Februar

Hamburg, Kälteeinbruch, -6 bis +9° C

Besonders gefreut habe ich mich diesen Monat über:

Letztes Wochenende habe ich zugeschaut, als mein Vater Püppi geritten ist, und er hat mir Eienrwechsel vorgeritten, die mittlerweile schon toll klappen. 10-15 Stück sind kein Problem, das ist schon toll zu sehen. Er reitet die Einerwechsel erstmal alleine, damit Püppi sie sicher lernt und nicht durch unterschiedliche Hilfen durcheinander kommt,  aber ich freue mich schon, wenn ich sie bald selber reiten kann!

Hier findet ihr ein kleines Video dazu:

Darüber habe ich mir Sorgen gemacht:

Einer Urlaubsvertretung für Püppi. Mein Vater und ich sind selten gleichzeitig nicht da, aber das ist diese Woche der Fall. Zum Glück hat sich aber Theresa bereit erklärt, nächste Woche Püppi zu reiten, und eine andere liebe Freundin hat sie heute longiert. Mich stresst es immer etwas, das zu planen und mich nicht selber um Püppi kümmern zu können, obwohl ich natürlich weiß, dass sie in besten Händen ist. Außerdem ist der Boden plötzlich wieder total gefroren, und Paddock fällt wieder aus 🙁 ich hoffe, der Frühling lässt nicht mehr lange auf sich warten!

Zur Zeit arbeiten wir grade an:

Immer noch an den Linkspirouetten 🙂 so eine Lektion festigt sich natürlich nicht innerhalb von 4 Wochen, das wird sicherlich noch für Monate eines unserer Hauptthemen bleiben.

Schönstes Erlebnis diesen Monat:

Ein schönes Fotoshooting mit Theresa, Cathy, Zausel und Püppi! Wir hatten schönes Winterwetter, eine Menge Spaß und es sind tolle Bilder entstanden!

Dafür habe ich unerwartet Geld ausgegeben:

Neue Hufglocken für das Paddock für 15 EUR.

Wenn Püppi noch etwas sagen könnte:

Wo bleibt der Frühling??

Produkttest: Eskadron Allround Gamaschen

Heute haben wir wieder einen Produkttest für euch. Dieses Mal ist es ein Erfahrungsbericht über die allseits beliebten Allround Gamaschen von Eskadron. Viele Dressurreiter benutzen sie, weil sie das Bein rundum schützen und noch dazu ordentlich aussehen. Ich wollte sie schon länger haben und dann vor knapp einem Jahr auf der Hansepferd-Messe zugeschlagen.

Passform & Größe

Ich habe die Gamaschen in der Größe WB und würde sagen, sie fallen ganz normal aus. Das Einzige, worauf man achten sollte, ist, ob die Gamasche auch am Fesselkopf wirklich anliegt. Ich drücke sie immer unten hinterm Fesselkopf ans Bein, bevor ich die Verschlüsse zumache. Ansonsten ist es zumindest bei Emmis Beinen so, dass man hinter den Fesselkopf noch einen Finger zwischen Bein und Gamasche stecken könnte, da sie dort etwas absteht. Schwierig zu erklären, ich hoffe, man versteht, was ich meine…

 

Qualität & Verarbeitung

Ich bin grundsätzlich ein großer Fan von Eskadron Gamaschen und wurde auch von den Allround Gamaschen bisher nicht enttäuscht. Die Gamaschen sind innen mit Neopren gefüttert, das Außenmaterial ist PVC in Lederoptik. Gut ist dabei, dass wirklich das gesamte äußere Material PVC ist und keine Stoffnähte vorhanden sind, die sich verfärben können. Dadurch kann man die Gamaschen nach dem Reiten nicht nur gut ausbürsten, sondern auch mit einem feuchten Tuch sauber halten. Dafür empfehle ich euch einfach feuchte Tücher aus dem Drogeriemarkt, die im Stall wirklich in allen möglichen Situationen helfen können. Ich habe die Gamaschen noch nicht gewaschen, da sie bisher alleine durch das Abwischen noch gut aussahen, daher kann ich zu ihrer Waschhaltbarkeit noch nichts sagen.

Die Klettverschlüsse sind ebenfalls sehr praktisch. Sie halten bei mir nach wie vor super und man kann die Gamaschen ohne viel Getüddel schnell anlegen und wieder abnehmen. Das ist vor allem auf dem Abreiteplatz perfekt, wenn der vollgepackte TT mal wieder nur eine Hand frei hat, um die Gamaschen vor der Prüfung schnell abzumachen.

 

Preis

Die Eskadron Allround Gamaschen kosten normalerweise 74,95€ für vorne und 79€ für hinten. Das ist ein stolzer Preis, der mich ehrlich gesagt lange abgeschreckt hat. Dennoch finde ich den Preis im Vergleich zu anderen Marken mit minderer Qualität durchaus in Ordnung. Man zahlt schließlich lieber mehr für ein Produkt und hat dafür einige Jahre Freude daran, als ständig neu zu kaufen.

 

Fazit

Ich bin mit den Eskadron Allround Gamaschen sehr zufrieden. Sie sehen deutlich eleganter aus als Springgamaschen und sind viel einfacher und zeitsparender zu benutzen als Bandagen. Sie schützen das gesamte Bein, was z.B. beim Üben von Seitengängen von Vorteil ist. Außerdem sind sie leicht sauber zu halten. Daher kann ich die Gamaschen guten Gewissens weiterempfehlen!

 

Dieser Testbericht steht in keiner Verbindung zu Eskadron/Pikeur und stellt lediglich meine ehrliche Meinung dar. Weder haben wir das Produkt gesponsert bekommen noch werden wir für diesen Beitrag in irgendeiner Weise bezahlt.

 

Der Januar mit dem Zausel

Kalenderwoche 6 – Zausels Januar

Hamburg, Schneematsch und erste Frühlingsvorboten bei  0 – +7° C

Der erste Monat im neuen Jahr ist rum und wir haben schon Februar, weil der Zausel in unserer Reihe aber immer den Anfang macht, müssen wir immer einen Monat zurück greifen, es geht hier also vor allem um den Januar.

Besonders gefreut habe ich mich diesen Monat über:

Dass wir am Dressurlehrgang teilnehmen konnten und der Zausel da richtig gut mitgemacht hat. So Termine, die man wochen- oder sogar monatelang im Voraus planen muss, sind mit dem Zausel immer eine heikle Angelegenheit: Gut möglich, dass er bis zum Termin nicht mehr fit ist und wir nicht teilnehmen können. Diesmal hat er mich aber nicht im Stich gelassen und war pünktlich zum Lehrgang fit und gut drauf. Mehr dazu gibt es in dem kleinen Bericht über das Lehrgangswochenende zu lesen.

Darüber habe ich mir Sorgen gemacht:

So richtig Sorgen machen musste ich mir diesen Monat eigentlich nicht! Für seine Mauke teste ich grade eine neue Lotion, die wirklich super anschlägt. Das Kotwasser, welches mir noch im Dezember Kummer bereitet hat, ist Dank neuem Futter zur Zeit auch kein Thema mehr und auch sonst ist der Zausel gut drauf. Letzte Woche stand dann endlich der Termin mit seiner Tierheilpraktierin an. Wir hatten den Termin leider seit Dezember zwei Mal verschieben müssen, weil er sich dann doch mit anderen Terminen überschnitt, aber nun sollte der Zausel endlich in den Genuss seiner Wellnessbehandlung kommen. Er spricht darauf immer wahnsinnig gut an und es ist für ihn immer ein kleiner Energiebooster. Außerdem wollte ich ihn gerne jetzt zum Frühjahr engmaschig von der Tierheilpraktikerin betreuen lassen, bevor die Hustensaison wieder losgeht. Der Zausel hat sein Wellnessprogramm wieder sichtlich genossen und laut der Heilpraktikerin war der Termin auch dringend nötig, er hat ein mehreren Stellen angezeigt, dass er sich grade wieder mit irgendetwas auseinander setzt und die ersten Vorboten des Frühlings ihm schon ganz schön Energie rauben. In drei Wochen kommt sie wieder und ich hoffe, wir können den Zausel so auch im Frühjahr stabil halten.

Zur Zeit arbeiten wir grade an:

Am Galopp und an den fliegenden Wechseln, die der werte Zausel gerade ständig einbaut, obwohl er einfach nur außenrum galoppieren soll. Er ist ein Meister darin, sich allzu anstrengender Arbeit zu entziehen und denkt sich dabei gerne immer neue Mittel aus, um nicht das tun zu müssen, worauf er grade nicht so Lust hat. Und das ist offenbar grade der Rechtsgalopp, bei dem er mir ständig in den Linksgalopp umspringt. Laut seiner Heilpraktikerin zwickte es da wohl auch ein kleines bisschen, aber keinesfalls so, dass es unmöglich wäre, eine ganze Runde im Rechtsgalopp zurückzulegen. Da nun das Zwicken nach der Akupunktur hoffentlich behoben ist, hoffe ich, dass der Rechtsgalopp nun auch wieder besser klappt.

Schönstes Erlebnis diesen Monat:

Wie auch schon Cathy geschrieben hatte, zählt auch bei mir das Fotoshooting für Horsediaries, bei dem der Zausel und ich gemeinsam vor der Kamera standen, zu einem der schönsten Erlebnisse im Januar. Es sind bei herrlichem Licht und ganz unkomplizierten Bedingungen super schöne Fotos entstanden, die mir noch lange Zeit Freude bereiten werden. Außerdem hat sich der Zausel mal von seiner lustigen Seite gezeigt und ist erst aus dem Viereck auf die Zuschauerterrasse gesprungen (eigentlich wollte ich ihn nur an die Terrasse heran führen und von dort aus aufsteigen, als ich aber den gut hüfthohen Absatz hochgestiegen bin, ist der Zausel mir einfach mal gefolgt und stand dann neben mir auf der Terrasse) und ist dann anstatt artig frei auf dem Viereck stehen zu bleiben eine kleine Runde fröhlich bocken gegangen. Ich freue mich immer, wenn er so lustig und übermütig drauf ist!

Dafür habe ich unerwartet Geld ausgegeben:

Für die Akupunktur der Zausels. Ich muss nicht erwähnen, dass ich mir diesen Luxus noch nie selbst gegönnt habe, oder 😀
Und dann habe ich noch ein neues Halfter, neue Gamaschen und eine neue Gerte gekauft. Die Gerte war zerbrochen und das Halfter nach vielen Jahren als Weidehalfter so öddelig, dass mal ein neues her musste. Die Gamaschen sind weiße Fesselkopfgamaschen. Seit seinem Kapselriss im Fesselgelenk soll er immer bandagiert oder mit Gamaschen bewegt werden, damit nicht so viel Gelenkflüssigkeit aus der Kapsel austritt. Dazu müssen es Fesselkopfgamaschen sein und ich hatte nur schwarze, wollte aber gern für den Dressurunterricht weiße haben.

 Wenn der Zausel noch etwas sagen könnte:

Danke für die Akupunkturbehandlung! Das ist wirklich immer herrlich angenehm!

***GEWINNSPIEL*** – Unser neuer Partner Salvana

Wir freuen uns riesig, euch heute einen neuen Kooperationspartner vorzustellen: Die Firma Salvana. Wir waren bisher eher zurückhaltend mit Kooperationen und Sponsoring, denn wir betreiben den Blog als unser Hobby und aus Freude am Schreiben. Daher wollen wir nur mit Firmen zusammenarbeiten, wenn wir als Team voll und ganz davon überzeugt sind und der Mehrwert für unsere Leser für uns klar erkennbar ist.

Nun sind wir eine neue Kooperation eingegangen mit einer Firma, die uns all das bietet: Salvana, ein Familienunternehmen aus Norddeutschland, das bereits seit über 100 Jahren im Bereich Tiernahrung und seit über 50 Jahren im Bereich Mineralfutter für Pferde tätig ist. Wir freuen uns sehr, mit Salvana einen regionalen Partner gefunden zu haben, dessen Produkte wir schon lange gut kennen und selbst schon häufig für unsere Pferde gekauft haben.

Den Start der Kooperation möchten wir direkt mit einem Gewinnspiel für euch feiern! Wir verlosen hierzu drei Preise, die uns von Salvana zur Verfügung gestellt werden:

PREIS Nr. 1: Ein 12 kg Eimer SALVANA Pferdemineral und eine SALVANA Abschwitzdecke in eurer Wunschgröße

 

PREIS Nr. 2: Ein 20 kg Sack SALVANA Kompaktmüsli für Freizeitpferde und leichte Arbeit sowie 2 Freikarten für die Equitana, der weltweit größten Messe des Pferdesports, die vom 18.-26. März in Essen stattfindet

PREIS Nr. 3: Ein 8 kg Eimer SALVANA Mineralbrix light und eine Futterschüssel mit Deckel

Gewinnen ist ganz leicht: Kommentiert einfach bis zum 15. Februar 2017 diesen Beitrag auf dem Blog und schreibt uns, welchen Preis ihr gern gewinnen möchtet! Bitte vergesst nicht, dabei eure Emailadresse anzugeben, damit wir euch kontaktieren können! Die drei Gewinner werden per Los entschieden. Wir wünschen euch viel Glück!

 

 

Dressurlehrgang mit dem Zausel

Mit Salvana zum Erfolg

Für den Zausel und mich stand letztes Wochenende ein Dressurlehrgang bei uns im Stall an. Bereits im letzten Jahr konnten wir an einem der beiden Tage spontan teilnehmen, weil eine andere Reiterin kurzfristig absagen musste. Über das Jahr bin ich dann immer mal wieder bei der Reitlehrerin und Richterin geritten, so dass sie mich und den Zausel mittlerweile ganz gut kennt.
Die zwei Tage hintereinander sind aber doch noch mal ein bisschen intensiver als unregelmäßig einmal in der Woche Unterricht zu reiten und ich hatte wieder großen Spaß an dem Lehrgang.

Über Weihnachten hatte der Zausel mal wieder eine etwas schlechtere Phase, in der er sich irgendwie sehr bitten ließ und nicht mehr so fleißig und motiviert bei der Sache war. Das zeichnete sich so Mitte Dezember ganz leicht ab, dann kam Weihnachten und Neujahr und damit ein bisschen Trainingspause und als wir im Januar dann wieder richtig loslegen wollten, war uns irgendwie etwas die Leichtigkeit abhanden gekommen.
Er trabte immer etwas steif los, war grade zu Anfang ganz schön triebig und wurde auch während der Arbeit nicht so richtig schön locker. Alles was wir ritten war irgendwie etwas zäh und mühsam und er ließ mich ganz schön arbeiten.

Weil er ja nun eine lange Krankengeschichte hinter sich hat, ist das immer so der Punkt, an dem mich meine Motivation verlässt und ich das Gefühl  bekomme, wir schlittern grade mal wieder in die nächste Katastrophe. Außerdem mag ich ihn eben nicht so bitten müssen, weil ich immer Angst habe, ihn zu sehr zu trietzen, obwohl es ihm grade nicht gut geht.

Es ist aber nun mal so, dass man auch als Pferd mal irgendwie nicht so bombenmäßig gut drauf sein kann, ohne dass man gleich wirklich krank sein muss. Es war nasskaltes, ungemütliches Wetter, da darf man schon mal ein bisschen steif werden, gerade wenn man Wind und Wetter ausgesetzt ist. Da gleich die Flinte ins Korn zu schmeißen und gar nichts mehr mit dem Pferd zu machen hilft ja leider auch nicht weiter und über manche Dinge muss man wohl auch einfach mal ein bisschen drüber hinweg trainieren (mit Rücksicht und in angemessenem Umfang natürlich).

Auf jeden Fall hatte ich mir Anfang Januar vorgenommen einfach mal zwei Wochen sinnvoll und durchdacht weiter zu trainieren, den Zausel beweglich und locker zu reiten und mal zu gucken, ob man diese aufkommende Steife nicht auch weggeritten bekommt anstatt dem Eselchen nun gleich wieder wochenlang Pause einzuräumen.

Und siehe da: Schon nach einer Woche war der Zausel wieder viel besser drauf und noch eine Woche später wieder richtig gut in Form. Dem Lehrgang stand dann also nichts mehr im Wege und ich konnte mit einem sehr motivierten und frischen Pferd teilnehmen.

Am ersten Tag des Lehrgangs haben wir den Zausel zunächst über viele Handwechsel und frisches Tempo gelöst und locker gemacht, haben dann Schulterherein hinzu genommen und dann versucht ihn durch zulegen und abfangen besser vor die Hilfen zu bekommen. Innerhalb dieser Übungen tun sich dann auch gleich schon diverse Schwachstellen auf, an denen wir noch vermehrt arbeiten müssen. Er zieht nicht so richtig an die Hand, dadurch kommt er mir leicht hinter den Zügel und klemmt dann, wenn ich ihn vorschicken möchte. Dadurch entstehen Taktfehler beim Verlängern der Tritte. Anstatt sich schön zu biegen, hebt er sich gern oben raus und verliert auch hier den Zug nach vorn und ans Gebiss. Im Galopp verfällt er gern in einen Schaukelpferdgalopp auf der Stelle, der sich zwar erstmal ganz gemütlich anfühlt, aber auch hier fehlt der Zug nach vorn und durch den fehlenden Durchsprung kann er seine eigentlich schöne Galoppade gar nicht richtig entwickeln. Durch viele Übergänge und das Zulegen und Abfangen haben wir versucht, die Galoppsprünge größer zu entwickeln und ihn mehr bergauf springen zu lassen.
Die fliegenden Wechsel klappten an beiden Tagen recht gut, zumindest ist er sie schon oft am Punkt gesprungen, was für uns auf jeden Fall ein kleiner Fortschritt ist.

Am zweiten Tag sollte ich ihn dann gleich zu Anfang ruhiger im Tempo reiten. Weil ich oft so wenig in der Hand habe, versuche ich leider gern durch erhöhtes Tempo der Anlehnung hinterher zu reiten, was letztlich nur dazu führt, dass ich ihn vollkommen über Tempo durch die Halle jachtere ohne dass er eine Chance hat, sich dabei vernünftig zu lösen oder den Rücken arbeiten zu lassen. Nehme ich ihn etwas im Tempo zurück, findet er viel besser seinen Takt und der Rest ergibt sich dann auch fast von allein. Weiß natürlich jeder, der mal die Skala der Ausbildung gelesen hat, aber so im Eifer des Gefechts bemerkt man manchmal gar nicht, dass man schon in den ersten zwei Runden alles verkehrt gemacht hat.

Der zweite Tag war dadurch für mich ein richtiges Aha-Erlebnis und hat mir auch bis heute sehr geholfen. Ich bemühe mich nun immer zwar fleißig, aber ruhig zu traben und stelle fest, dass er sich so viel besser lösen kann und auch besser an die Hand herantritt, als wenn ich ihn so scheuche.
Außerdem habe ich mitgenommen, dass ich viel mehr an Biegung und den Seitengängen arbeiten muss und dass nicht immer alles gleich perfekt klappen muss. Hauptsache, man nimmt es erstmal mit in die tägliche Arbeit auf und entwickelt ein Gefühl dafür. Wenn man es jeden Tag ein bisschen übt, fällt es Pferd und Reiter allmählich immer leichter und man kann anfangen, an den Feinheiten und der Abstimmung zu arbeiten.

Letztes Jahr war ich noch sehr froh, dass der Zausel nur einen Tag so arbeiten musste, weil wir vom Trainingsstand einfach noch nicht so weit waren und der eine Lehrgangstag für ihn schon ganz schön anstrengend war. Dieses Jahr hat er beide Tage ganz easy weggesteckt und war auch am darauffolgenden Tag motiviert und locker unterwegs. Schön zu sehen, dass er zur Zeit so gut beeinander ist! Er machte jeweils nach der Stunde einen so zufriedenen Eindruck, dass ich wirklich das Gefühl habe, ihm macht die Arbeit auch Spaß und tut ihm richtig gut.

 

 

12 Monate Pferdebesitzer – Der Januar mit Jeany

Pferdebesitzer sein, das ist für viele ein Traum, den sie sich unbedingt erfüllen möchten. Pferdebesitzer sein, das ist verbunden mit viel Verantwortung, Zeit, Geld, Sorgen, Überraschungen und natürlich ganz besonders viel Freude. Wir nehmen euch mit durch unser Jahr, immer Montags gibt es einen Monatsbericht über eins unserer vier Tagebuchpferde. Was hat uns bewegt, worüber haben wir uns gefreut und was bereitet uns Sorge? Begleitet uns durch ein spannendes Jahr und lest regelmäßig, was es für uns persönlich bedeutet, ein Pferdebesitzer zu sein.

Kalenderwoche 4 – nein, eigentlich ein Rückblick der letzten Monate…

Mein letzter Bericht liegt nun ein halbes Jahr zurück. Das liegt nicht etwa daran, dass ich die Lust am Schreiben verloren habe oder Pferde plötzlich total doof finde. Es ist einfach so viel passiert, dass auch bei mir, meine Pferde an Prioriät verloren haben. Ein schwerer Schicksalsschlag in meinem engsten Familienkreis, eine riesige Portion Verantwortung die im Zuge dessen in der Firma auf mich wartete… Selbstständig sein ist gerade in schwierigen Zeiten kein Zuckerschlecken. Das musste ich nun erfahren. Es war einfach alles wichtiger als die Pferde.

Bei unseren Horsediaries-Teambesprechungen wird mein Herz schwer, ich vermisse das Reiten, den Alltag im Stall, würde so gern mehr beitragen, meine Zeit im Stall verträumen, so wie ich es schon immer gerne getan habe, und gleichzeitig bemerke ich aber, wie sich der Wind gedreht hat und mein Leben sich einfach derzeit um wichtigere Dinge dreht, drehen muss. Ob sich das jemals wieder bessert, steht in den Sternen und Gott sei Dank bin ich auch nicht der Typ dafür, weit in die Zukunft zu planen. Ich nehme alles so wie es kommt und versuche dann das Beste daraus zu machen. Für Jeany ist es, so wie es in der letzten Zeit war, definitiv nicht das Beste gewesen.

Besonders gefreut habe ich mich diesen Monat über:

Die Einsicht, dass sich etwas verändern muss. Einsicht ist ja bekanntlich der erste Weg zur Besserung, also werde ich auch alles dafür tun, damit auch Jeany wieder so etwas wie eine Regelmäßigkeit zu spüren bekommt.

Wenn ich die wenigen Male, die ich es unter der Woche in den Stall schaffe, auf die Stallgasse komme, dann brummelt mich mein zotteliges Ponykind an und ich muss mich schwer am Riemen reißen, nicht augenblicklich in Tränen auszubrechen. Ich weiß nicht, ob es nachvollziehbar ist. Jeany geht es in unserem Stall wunderbar, sie ist gut versorgt, hat Bewegung und Freunde, aber trotzdem merkt man ihr unglaublich doll an, dass es ihr fehlt umtüddelt zu werden, ein bisschen was für den Kopf zu haben. Ich habe also wirklich lange hin und her überlegt, wie es für mein Pony weitergehen kann und ich habe mich jetzt erstmal für eine Reitbeteiligung entschieden. Jeany ist nur noch bedingt reitbar, was es für mich wirklich sehr schwer macht, sie komplett aus der Hand zu geben, die Verantwortung an einen fremden Menschen zu übertragen und darauf zu vertrauen, dass mit ihr nicht mehr gemacht wird, als sie eigentlich körperlich kann. Ich suche also einen Menschen, der viel Spaß an der Bodenarbeit hat, gern mal ausreiten oder spazieren geht, gern putzt und tüddelt, mit wenig Ambitionen in der Dressurarbeit. Vielleicht kennt ihr ja zufällig jemanden im Hamburg Süden, der auf der Suche nach einer Reitbeteiligung ist, dann schreibt gerne eine eMail an hallo@horsediaries.de oder lasst mir einen Kommentar da.

Darüber habe ich mir Sorgen gemacht:

All die guten Vorsätze doch nicht halten zu können. Mein Beruf ist sehr wichtig. Man hat als Geschäftsführung zwar schon gewisse Freiheiten, allerdings auch doppelt so viele Verpflichtungen. Ich spüre meine Unruhe jetzt schon, wenn die Uhr abends immer weiter tickt und ich die Schließzeit des Stalls im Nacken habe…

Rumalbern hat mein Blondinchen am liebsten.

Ansonsten geht es der kleinen Blondine ausgesprochen gut. Witterungsbedingt zeigt sie zwar ihr übliches Tickern, aber sie ist trotzdem frisch und fröhlich dabei. Die Mähne ist inzwischen so lang gewachsen, dass sie unten sehr zottelig ist und wieder einem frischen Kurzhaarschnitt weichen muss. Seit November läuft sie auch barhuf. Ich hoffe, dass wir die Umstellung ohne Eisen weiterhin gut hinbekommen, denn für die wenigen Male im Jahr, wo Jeany in anspruchsvollem Terrain unterwegs ist, braucht es nun wirklich keine Hufeisen. Lediglich ihr Boxenpaddock könnte da zum Problem werden, da das gepflastet ist und dadurch für viel Hufabrieb sorgt. Ich werde das definitiv gut beobachten und hoffe einfach, dass sie ohne Eisen auch auf Dauer gut klar kommt.

Zur Zeit arbeiten wir gerade an:

Ich arbeite stets und ständig an Jeanys Folgsamkeit. Dadurch, dass ich sehr viel spazieren gehe und nicht selten drei Hunde bei mir habe, ist es wirklich wichtig für mich, dass sie sich draußen immer kontrollieren lässt und mir vertraut. Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg und gerade, wenn ich nun wieder regelmäßiger mit ihr arbeite, wird ihr vermutlich auch der größte Sturm bald keine Angst mehr machen.

An Heiligabend habe ich mit einer lieben Freundin unseren obligatorischen Weihnachtsausritt unternommen und ich war vorher sehr gespannt, wie Jeany wohl so drauf sein würde. Geritten war ich im August zuletzt. Aber wie zu erwarten, war das Ponykind ganz gechillt. Sie ließ sich am langen Zügel reiten und ließ sich auch nicht von den eisigen Windböen stören. Sie ist einfach meine Beste, deshalb fällt es mir auch so schwer, eine Entscheidung zu treffen, die ich in naher Zukunft vielleicht doch treffen muss… Jetzt versuche ich allerdings erst einmal positiv zu denken und nehme die Motivation von meinem großartigen Team hier bei Horsediaries mit in die reale Welt und genieße mein Ponykind auch wieder unter der Woche regelmäßg, so es denn das Arbeitspensum zulässt. Die Tage werden langsam länger und bald können wir dann auch endlich wieder am Abend eine Runde durchs Gelände streifen. Derzeit sind es eher Runden um den Hof in der Dunkelheit, bewaffnet mit der Stirnlampe einer lieben Freundin. Das wir damit der absolute Pferdeschreck sind, ist doch glasklar oder? 😀

Schönstes Erlebnis diesen Monat:

Eigentlich war es eher der Ausritt im letzten Monat. Im August das letzte Mal im Sattel gesessen und im Dezember ganz entspannt aufs Pony. Manch anderer würde mich für lebensmüde erklären, aber ich wusste einfach, dass ich mich auf Jeany verlassen kann. Dieses Gefühl ist jedes Mal wieder unbeschreiblich und dieses Pony mit nichts auf der Welt zu bezahlen.

Spazieren mit meinen 3 Mädels. Ja, mein Pony ist auch ein Spaziergeh-Pony!

Dafür habe ich unerwartet Geld ausgegeben:

Der Monat ist noch nicht ganz zuende, allerdings ist mein Reithelm verschollen. Ich werde mir also in den kommenden Tagen einen neuen Helm kaufen. Welcher es wird, verrate ich euch dann im nächsten Bericht!

Wenn Jeany noch etwas sagen könnte:

Schön, dass du wieder da bist, Frauchen!

 

10 Fakten über Püppi

  1. Püppi ist ein sehr kommunikatives Pferd, sie wiehert wenn sie mich sieht und wenn sie nach dem Reiten auf ihr Futter wartet und sobald sie ihre Weide Freundinnen in der Ferne sieht.

  2. Püppi hat großen Spaß am Springen, und stellt sich dabei auch sehr gut an. Sie ist dann super aufmerksam und zieht jeden Sprung an.

  3. Püppis beste Lektion und auch ihre Lieblingslektion ist die Trabverstärkung. Nur fliegen ist schöner :-).

  4. Püppi kann hinten keine Eisen haben. Wir haben es ausprobiert, aber sie stolperte damit und trat nicht mehr sicher zu, also haben wir die Eisen wieder abgemacht.

  5. Püppi hasst Wind. An stürmischen Tagen ist sie manchmal völlig durcheinander und zuckt ständig zusammen. Am nächsten Tag, wenn der Wind sich gelegt hat, ist sie dann wieder völlig entspannt.

  6. Wenn sie sich aufregt, bleibt Püppi stehen, macht sich ganz groß und faucht, so dass es sich anhört wie eine Raubkatze. Kein Witz!

  7. Püppi wird immer für relativ klein gehalten, tatsächlich hat sie aber mit 1,69 m eine relativ normale Größe für ein Dressurpferd.

  8. Püppi wurde 4 jährig als Freizeitpferd gekauft.

  9. Püppi mag nicht so gern am Kopf angefasst werden. Ihre Lieblingsstelle zum Kraulen ist dafür der Hals. Dabei macht sie sich ganz krumm und zeigt deutlich ihr Wohlbehagen.

  10. Auch nach 5 Jahren scheren findet Püppi die Schermaschine immer noch lebensgefährlich und lässt keine vernünftige Schur zu. Da hilft dann nur eine kleine Dröhnung, ansonsten könnte man den ganzen Winter genau sehen, welche Stellen sie ok zum Scheren fand, und welche nicht.