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Immenhof – Interview mit Regisseurin Sharon von Wietersheim

Am 17. Januar kommt die Neuverfilmung des Klassikers „Immenhof“ in die deutschen Kinos. Wenn ihr den Film gerne sehen wollt, schaut unbedingt auf meiner Instagram-Seite vorbei, denn dort gibt es aktuell 3 x 2 Freikarten sowie den exklusiven Immenhof Kaffeebecher zu gewinnen! Ich durfte der Drehbuchautorin und Regisseurin des Films, Sharon von Wietersheim, ein paar Fragen zu dem Film stellen. Haben sie die Immenhof Filme als Kind gesehen? Wenn ja, was hat Ihnen daran besonders gefallen? Ich habe sie als Kind gesehen und bis heute liebe ich sie. Mir gefiel der Lebensstil. Einfach mit Pferden zu leben, in der Natur, das finde ich nach wie vor erstrebenswert.  Sie haben sowohl das Drehbuch des neuen Films geschrieben als auch die Regie geführt. Hatten Sie beim Schreiben des Drehbuchs bereits alle Szenen klar vor Augen oder haben Sie einige Sachen während der Dreharbeiten noch verändert oder angepasst? Es gibt Dinge, von denen weiche ich keinen Zentimeter ab. Sehe ich allerdings, dass sich etwas besser entwickelt oder sich eine neue Perspektive auftut, die spannend ist, kann ich das …

Wie läuft das Antrainieren mit Emmi?

Ihr hattet euch gewünscht, dass ich euch auf dem Laufenden halte, wie das Antrainieren mit Emmi läuft. Nach einem guten Monat kommt daher jetzt das erste Update! Nach unserem Umzug am 1. Dezember habe ich natürlich erstmal ganz entspannt mit Longieren am Halfter angefangen. Allerdings zeigte sich schon in den ersten Tagen, dass unsere kleine Halle, in der man longieren kann, ziemlich gut gebucht ist und man nicht immer einen Platz bekommt. Daher saß ich bereits nach wenigen Tagen das erste Mal wieder auf Emmi und das Gefühl war unbeschreiblich! Auch Emmi war plötzlich wach und motiviert und schien sich total zu freuen, dass es wieder losgeht. Ich habe dann angefangen, immer abwechselnd einen Tag zu reiten und einen Tag zu longieren. Wobei ich beim Reiten anfangs sehr vorsichtig war. Um Emmi nicht direkt so sehr zu belasten, habe ich vorher immer Schritt geführt oder in die Führanlage gestellt, damit sie sich ohne Reitergewicht schon etwas aufwärmen konnte. Dann bin ich ein paar Runden getrabt und auf jeder Hand eine Runde galoppiert und danach hatte …

Unser Jahr 2018

Und zack, da ist das Jahr 2018 vorbei. Das Jahresende kommt doch immer schneller als man denkt. Zeit für eine Zeitreise durch das Jahr 2018 – ein Blick auf die verschneiten Straßen von NYC, Fürstinos Schritt ins Leben und meine ersten Ritte auf Emmi. Hier kommt also unser Jahr 2018 im Schnelldurchlauf: Januar bis März Nachdem ich im Dezember 2017 die Klausuren des zweites Staatsexamens hinter mich gebracht habe, fliege ich am 27.12.2017 nach New York, um dort die Wahlstation meines Referendariats abzuleisten. Ich fliege mit gemischten Gefühlen los. Einerseits freue ich mich auf die Zeit und die vielen neuen Eindrücke, andererseits wusste ich von einem vorherigen Besuch, dass NYC nicht gerade meine Traumstadt war. In Kalifornien hingegen fühle ich mich seit meinem Auslandssemester wie zuhause und würde jederzeit dorthin ziehen. Ich weiß, dass viele das nicht nachvollziehen können und New York hier in Deutschland extrem gehypt wird. Gefühlt jedes deutsche Mädchen mit Instagram Account war schon mindestens einmal dort oder träumt zumindest heimlich vom Leben an der Fifth Avenue. Wir kommen bei -13 Grad …

Reiten in der Schwangerschaft – Gastbeitrag von Sofia

Für fast jede Reiterin stellt sich irgendwann die Frage: Was mache ich eigentlich mit meinem Pferd, wenn ich einmal ein Kind bekomme? Um einen Einblick in das Leben als schwangere Reiterin zu bekommen, haben wir uns an Sofia gewandt, die mittlerweile eine kleine Tochter bekommen hat. Dieser Beitrag erschien ursprünglich im März 2015 auf Horsediaries. Da er einer der beliebtesten Beiträge auf dem Blog ist und ihn einige von euch sicherlich noch nicht kennen, möchte ich ihn euch gerne noch einmal zur Verfügung stellen. Sofia ist 33 Jahre alt, kommt aus dem Rheinland und hat einen 12-jährigen Westfalenwallach namens Lucky Luke, den sie 4-jährig bekommen hat und seitdem erfolgreich auf Turnieren vorstellt. Und sie hat eine 1 1/2 jährige Tochter.  Also haben wir sie gefragt, wie sich ihr Reiter-Leben durch die Schwangerschaft verändert hat und freuen uns sehr, dass Sie folgenden Gastbeitrag für uns geschrieben hat: Als ich meinen positiven Schwangerschaftstest in den Händen hielt, rasten mir unzählige Gedanken durch den Kopf. Der erste galt meiner Familie, der ich die Neuigkeit sofort erzählen wollte. Der zweite Gedanke …

Unser Umzug zurück in den Reitstall

Am Samstag war es endlich so weit – Emmi ist umgezogen! Die Vorbereitung für den großen Umzug ging schon einige Tage vorher los. Da ich im Aufzuchtstall natürlich keinen Schrank oder ähnliches hatte, waren Emmis Sachen größtenteils bei mir auf dem Dachboden und zwar ziemlich weit unten :D. Wir haben die Gelegenheit genutzt, den Dachboden auszumisten und ich habe im Wohnzimmer einen Emmi Haufen errichtet, auf den ich alles gelegt habe, was ich zum Reiten dann wieder brauchen würde. Beim Schabracken, Decken und Gebisse sortieren stieg meine Vorfreude schon mal sehr! Außerdem musste ich noch den Anhänger holen, da der aus Platzmangel nicht hier in Hamburg steht, sondern bei meiner Familie auf dem Land. Samstag morgen konnte es dann endlich los gehen! Der Tag fing erstmal nicht so gut an, meine Freundin, die sich bereit erklärt hatte mitzukommen, war leider krank geworden und konnte daher nicht mitfahren. Mein Freund hat mich dann netterweise begleitet, sodass ich nicht ganz alleine fahren musste. Darüber war ich sehr dankbar, denn meine letzte Fahrt mit Pferd war immerhin knapp …

Warum du niemals ein Pferd kaufen solltest…

Dieser Beitrag ist bereits etwas älter und wurde in der Cavallo Ausgabe 05/2017 abgedruckt und im Zuge dessen vom Blog entfernt. Wegen des positiven Feedbacks möchte ich ihn euch jetzt gerne wieder online stellen. Dieser Artikel richtet sich an all diejenigen Reiter und Reiterinnen dort draußen, die der großen Versuchung bisher eisern widerstanden haben. Die sich von keiner noch so weichen Nase oder spektakulären Trabaktion eines Vierbeiners hinreißen ließen, ihr Konto zu plündern. Die sich Woche für Woche mit Pferdebesitzern rumquälen, die ihnen sagen, was sie zu tun haben und vor allem wie. Gerade auch diejenigen, die langsam die Schnauze voll vom Reitbeteiligungsdasein oder Schulpferdereiten haben und ernsthaft überlegen, sich ein eigenes Pferd zuzulegen. Ich habe dazu nur drei Worte zu sagen… TUT. ES. NICHT! Hier sind meine fünf persönlichen Gründe, warum ein Pferdekauf das dümmste ist, was man tun kann. 1. Pferde kosten Geld. Das muss ich wohl niemandem sagen, denn wer von euch hat ernsthaft noch nie eine Suchmaske einer Onlinepferdebörse ausgefüllt, um zu sehen, was euch das perfekte Pferd wohl kosten würde… …

Black Friday – Influencermarketing auf Abwegen?

Es ist Black Friday und ich sitze in meiner Wohnung und versuche klarzukommen. Ich mag solche Shoppingaktionen zwar eigentlich sehr gerne, aber heute bin ich einfach nur erschlagen von den vielen Rabattcodes und Reduzierungen und vor allem von der Masse an Werbung in meinem Instagram Feed. Reiten ist ein wahnsinnig konsumträchtiger Sport und man könnte 24/7 sein Geld für schöne Dinge rauswerfen. Reithosen, Jacken, Lederzeug, Schabracken, Bandagen, Putzboxen, Helme, Stirnriemen, Zusatzfutter – der Markt ist unendlich groß und fast jedes Produkt ist mittlerweile ein Trendteil. Ein Steigbügel ist nicht mehr einfach nur ein silbernes Metallteil, sondern es gibt sie mittlerweile von verschiedenen Marken in allen möglichen Variationen, Materialien und Farben. So weit so gut und jedes neue Produkt auf dem Markt hat sicherlich seine Berechtigung, wenn es Menschen gibt, die es nachfragen. Was mich aber immer wieder wundert: Wenn doch der Reitsportmarkt so groß ist, warum finde ich so viel Werbung für Abnehmtees, Uhren und Superfoodpulver in meinem Feed? Wohlgemerkt, alles auf Reitsportaccounts, in denen es ansonsten nur um das eigene Pferd, das Training und …

Wie geht es mit Emmi weiter?

Nachdem Fürstino nun erfolgreich abgesetzt wurde, haben mich immer wieder Fragen erreicht, wann ich Emmi wieder reiten werde. Leider konnte ich darauf nie eine Antwort geben, da ich es selbst nicht wusste. Mein ursprünglicher Plan war, Emmi nach dem Absetzen Anfang November wieder zurück in den Stall zu holen, in dem wir vor ihrer Babypause standen. Der Stall hat für mich alles, was man sich als Pferdebesitzer wünscht – nette Stallbesitzer, zuverlässiges Personal, gute Futterqualität, Paddockboxen, ganztätigen Weidegang im Sommer, mehrere Stunden Paddock im Winter, drei Reithallen, eine Führmaschine und ein wunderschönes Gelände direkt ab Hof. Noch dazu liegt der Stall sehr zentral und ist aus der Stadt in 20-30 Minuten zu erreichen. Da ich nicht die einzige bin, die sich dort sehr wohlgefühlt hat, ist der Stall immer sehr voll und hat eine Warteliste. Ich hatte mich im Sommer wieder angemeldet und hatte gehofft, dass zu November oder spätestens zu Dezember etwas für uns frei wird. Leider war dem aber nicht so. Zuerst habe ich noch abgewartet, aber als sich so gar nichts bewegen …

Wie eine Stute mein Fernweh heilte und mich zurück in die Heimat holte

Dies ist ein Gastbeitrag von Lessa. Als frischgebackene Abiturientin gab es für mich nur einen Plan: Nix wie weg aus meinem kleinen Heimatkaff mit weniger als 300 Einwohnern – ab in die große weite Welt. Die französische Sprache mit ihren regionalen Abwandlungen war schon immer eine meiner Leidenschaften. So ist es nicht verwunderlich, dass sich das Französische wie ein roter Faden durch meine Reiseroute zieht. Meine Reise startete 2008 und endete 2017 – Sie dauerte also fast zehn Jahre, enthielt mehrere Etappen, die zehntausende Kilometer auseinander liegen, und endete ziemlich überraschend. La Réunion Studiert habe ich in Kooperation mit einer deutschen Hochschule BWL und Tourismusmanagement auf La Réunion, einem recht unbekannten, aber wirklich zauberhaften Inselparadies im Indischen Ozean. La Réunion ist ein DOM (Département Outre-mer) und gehört zu Frankreich. Damit hat man europäische Hygiene- und Lebensstandards (was in diesen Breitengraden nicht zu unterschätzen ist) und kann nach 11 Flugstunden einfach mit dem Perso und ganz ohne Reisepass aus dem Flieger spazieren! La Réunion ist landschaftlich eine wahre Sensation! Vielfältiger auf kleinstem Raum geht es kaum: spektakuläre …

Interview mit Damiana Spöckinger

Damiana Spöckinger ist sicherlich den meisten von euch ein Begriff! Sie gehört nicht nur zu den größten und erfolgreichsten Instagrammern und Youtubern im Reitsportbereich, sondern ist auch noch selbst auf Turnieren bis S-Dressur siegreich. Sie hat ihr Pferd RPZ Diamiro selbst ausgebildet und ihn im letzten Jahr schließlich aus dem Turniersport verabschiedet. Mittlerweile haben die beiden sich gut in ihre neue Situation eingefunden und es gibt sogar noch mehr tolle Neuigkeiten, denn Damiana und ihr Mann erwarten aktuell ihr erstes Baby. Dazu natürlich auch hier noch einmal allerherzlichste Glückwünsche! Wir durften Damiana einige Fragen stellen und hoffen, euch gefällt das Interview. Titelfoto: Mona Doerre Wie geht es dir und Diamiro? Habt ihr euch schon an die turnierfreie Zeit gewöhnt oder bereust du deine Entscheidung vielleicht sogar? Uns geht es super. Diamiro ist gefühlt so gut drauf wie schon seit Jahren nicht mehr und macht so viel Spaß! Als wenn er seit seiner Verabschiedung auch so richtig entspannt und  weiß, dass er jetzt frei hat. Ich bereue den Schritt keinesfalls und bin sehr zufrieden mit der …