Alle Artikel in: Tagebücher

Jeanys November – Wenn mal wieder alles anders kommt…

Kalenderwoche 47 – Jeanys November Niedersachsen, nass, kalt und nur sehr selten sonnig. Besonders gefreut habe ich mich diesen Monat über: Besonders gefreut habe ich mich diesen Monat über die schönen Fotos, die eine liebe Freundin von Jeany und mir gemacht hat. Die letzten Fotos stammen noch aus der Zeit der Rapsblüte, dazwischen gab es leider keine weitere Gelegenheit für schöne Fotos. Darüber habe ich mir Sorgen gemacht: Leider hat unsere Reitbeteiligung recht überraschend gekündigt. Ihr könnt euch vorstellen, dass uns das doch ein kleines bisschen ins Wanken bringt. Ich hatte ja am Anfang des Jahres nach einer Person gesucht, die sich zuverlässig und langfristig um Jeany kümmern möchte, weil sie sich einfach super schwer tut, sich auf neue Menschen einzulassen und mir einfach die Zeit fehlt, wieder und wieder Jeany neuen Leuten bekannt zu machen. Leider habe ich sehr naiv daran geglaubt, auch langfristig einen zweiten Menschen für das Ponykind zu finden. Natürlich hält auch das Leben bei anderen Menschen immer wieder Überraschungen bereit, nicht nur bei mir, weshalb es aus persönlichen Gründen nun …

Emmis November – Umzug ins Winterquartier

Kalenderwoche 46 – Emmis November Hamburg, vor allem ziemlich grau & wolkig Besonders gefreut habe ich mich diesen Monat über: Emmi hat jetzt ihre Wurmkur bekommen und hat das gut überstanden. Außerdem ist sie zusammen mit ihren Freundinnen von der alten Weide ins Winterquartier gezogen. Sie steht jetzt auf einer riesigen Weide zusammen mit ca. 20 anderen tragenden Stuten. Sie steht den ganzen Winter weiterhin 24/7 draußen und hat schon ganz viel Winterfell bekommen. Ich freue mich sehr darüber, das Fell ist super weich und flauschig und ihre Haut macht bisher gar keine Probleme. Die letzten Jahre um diese Zeit hatten wir immer mit Hautproblemen zu kämpfen, aber ich vermute, dass das teilweise auch am Eindecken lag. Wir haben sie gestern besucht und ich hätte sie beinah nicht erkannt mit ihrer Dreckkruste und dem dicken Fell :D. Jetzt lebt Emmi wirklich das Wildpferd-Leben und es ist ziemlich ungewohnt für mich, sie so zu sehen. Man neigt irgendwie doch dazu, die Tiere zu vermenschlichen und obwohl ich von der Haltungsform total überzeugt bin, ist es doch …

Haarige Zeiten – Zausels November

Kalenderwoche 41 – Zausels Oktober: Hamburg, herbstlich, stürmisch und vor allem nass – Die matschige Jahrezeit hat begonnen. Darüber habe ich mir Sorgen gemacht: Der Zausel hat sich seinen dicken Wintermantel angezogen und sieht aus wie ein zu groß geratenes Shettlandpony. Nach mittlerweile drei deckenfreien Wintern hat er inzwischen einen so dichten Pelz, dass man mit einer normalen Wurzelbürste kaum mehr richtig bis auf die Haut durchkommt, um den Sand aus dem Fell zu bürsten. Da er insgesamt auch etwas struppig und glanzlos aussah, haben wir ein Blutbild machen lassen und haben einen Zinkmangel festgestellt. Er bekommt jetzt ein entsprechendes Zusatzfutter und sieht dann hoffentlich bald wieder etwas schicker im Fell aus. Sorgen habe ich mir außerdem um die Nässe und den Matsch gemacht. Wir sind jetzt im 5. Winter im Offenstall und sind bisher immer einigermaßen trocken durch den Winter gekommen, allerdings wird das Problem mit dem Matsch von Jahr zu Jahr schlimmer. Die dauerhaft nassen Stellen werden immer größer und inzwischen stehen die Pferde leider sehr viel im Matsch, vor allem um die …

Gesundheitscheck mittels Blutbild

Auf Instagram hatte ich schon kurz davon erzählt, dem Zausel und unserer Stute wurde Anfang letzter Woche ein wenig Blut abgezapft um ein großes Blutbild machen zu lassen. Das letzte Blutbild ist schon wieder eine ganze Weile her und irgendwie gefiel er mir dieses Jahr nicht so gut vom Fell her. Er hat schon seit Anfang Oktober einen unheimlichen Plüsch geschoben, der immer etwas wellig und stupf und irgendwie immer etwas zu struppig aussieht. Nun trägt das Pferd seinen Namen natürlich nicht von ungefähr und der Zausel sah im Winter schon immer… nun ja eben zauselig aus, aber es ist mir dies Jahr wieder sehr aufgefallen und irgendwie musste ich bei dem welligen, langen Fell an Cushing denken. Vielleicht kennt ihr das ja, wenn man erstmal so eine Idee von einer Krankheit hat, die das Pferd evtl. haben könnte, dann wird man das irgendwie nicht so schnell wieder los. Mich zumindest beschäftigt das dann jedes Mal, wenn ich mir das Pferd angucke und ich überlege, ob wohl noch andere Symptome auf den Zausel zutreffen, die …

Endlich geht´s wieder los – Püppis Oktober

Kalenderwoche 44 – Püppis Oktober Rückblick Hamburg – Viel Regen, viel Wind und etwas Sonne, 9-17 Grad Besonders gefreut habe ich mich diesen Monat über: Ich hatte euch ja berichtet, dass Püppis Weidefreundin den Stall gewechselt hat, und Püppi deshalb einige Zeit allein auf die Weide musste. Zum Glück haben wir jetzt eine neue Herde für sie gefunden, es sind gleich 7 andere Stuten dabei. Die Eingliederung hat super geklappt, Püppi ist jetzt neue Herdenchefin und den ganzen Tag von 8 bis 16 Uhr draußen. Ich freue mich so sehr für sie! Man merkt ihr auch richtig an, wie zufrieden sie ist. leider endet die Weidesaison und es geht in den nächsten Tagen dann aufs Paddock, aber zum Eingewöhnen war es natürlich toll, dass wir die Wendezeit noch nutzen konnten. Darüber habe ich mir Sorgen gemacht: Ich hatte natürlich etwas Sorge, dass es Püppi schwer fallen wird, nach drei Jahren zu Zweit wieder in eine größere Herde zu kommen, aber eigentlich hat die Hoffnung überwogen, dass es ihr gut tun wird. Zum Glück hat sich das …

Vom Sportpferd zum Weidepferd – Mein Fazit

Seit mittlerweile zwei Monaten steht Emmi im Aufzuchtstall in einer Herde auf der Weide. Im vorigen Stall stand sie zur Vorbereitung auf den Umzug ebenfalls schon 24 Stunden täglich draußen, aber ich habe sie noch jeden zweiten Tag besucht. Vorher stand sie in einer Paddockbox und wurde täglich auf die Weide gebracht. Seit ich sie habe, stand sie vorher noch nie 24/7 nur auf der Weide, weshalb ich einige Bedenken vor der Umstellung hatte. Eure Tipps waren damals auf jeden Fall eine wertvolle Unterstützung. Ich möchte in diesem Artikel nun mal auf die Entwicklung eingehen und wie es für uns funktioniert hat. Vielleicht kann es den ein oder anderen ja bestärken, der auch überlegt sein Pferd auf die Weide zu entlassen, zum Beispiel als Krankheitspause oder als wohl verdiente Rente. Meine größte Angst war, dass Emmis Magen Darm Trakt es nicht vertragen würde, nur noch Gras zu fressen. Sie hat zwei Kolik-OPs hinter sich, ich habe mich erst vor einigen Monaten überhaupt getraut, sie nach Jahren auf Spänen wieder auf Stroh zu stellen. Sie hat …

Rückenschmerzen beim Reiten – Meine Erfahrungen mit Osteopathie – Teil II

Wenn ihr Püppis Tagebuch und unsere Monatsberichte verfolgt, habt ihr schon darüber gelesen, dass ich seit der Geburt meines Sohnes Ende Juni mit Rückenschmerzen beim Reiten zu kämpfen habe. Ich hatte mein Leben lang bisher keinerlei Probleme mit dem Rücken und weiß das eigentlich jetzt erst zu schätzen… Denn Rückenschmerzen sind wirklich wahnsinnig unangenehm. Ende September habe ich euch HIER berichtet, wie ich meine Rückenschmerzen durch eine osteopathische Behandlung in den Griff bekommen hatte. Nachdem ich danach zweimal schmerzfrei geritten bin, war ich super zufrieden, und dachte, dass die Schmerzen nun endgültig vorbei seien. Beim dritten Mal Reiten hatte ich dann das erste Mal wieder Unterricht und hab wieder mehr ausgesessen und auch viel galoppiert. Am Ende vor der letzten Trabverstärkung merkte ich plötzlich, dass der Schmerz schlagartig wieder da war. Ich habe zwar sofort aufgehört und den Rücken die folgenden Tage geschont, aber der Schmerz war wieder da. Also habe ich für Ende September wieder einen Termin bei der Osteopathie gemacht. Diesmal war ich urlaubsbedingt bei einer anderen Ärztin. Sie bestätigte mir was ich eigentlich …