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Hansepferd 2016 – Auf der Suche nach Neuem

Alle zwei Jahre fallen in den Hamburger Messehallen im April Tausende pferdebegeisterte Menschen ein und schieben sich durch die Gänge der Hansepferd.
Das Who ist Who der Branche zeigt, was es alles rund zum Thema Pferd zu kaufen gibt und die kaufwilligen Besucher schleppen tütenweise Schabracken, Gamaschen, Leckerlies, Reithosen und Gerten (wirklich, Gerten waren dieses Jahr offenbar DER Renner, in beinahe jeder Tüte steckte so ein Ding, vielleicht wurden die auch irgendwo verschenkt?!) aus den Hallen.

Natürlich geht es auf der Hansepferd nicht nur ums Kaufen. In den thematisch ausgerichteten Hallen gibt es eine Vielzahl an Vorträgen und Vorführungen zu allen Bereichen Rund um den Pferdesport. Aber auch hier: Zuchtverbände stellen ihre Rassen vor, in den aufgestellten Boxen nebenan eine kleine Auswahl an Verkaufspferden, dazu jede Menge Flyer von Deckhengsten und Züchtern, Ausbilder zeigen im Ausbildungsring ihre Methoden und verweisen auf das neue Buch oder die neue DVD, die am Stand in Halle XY käuflich zu erwerben ist. Vorträge über Gesundheitsthemen enden mit einer Empfehlung über Produkt XY, ebenfalls in Halle Sowieso am Stand erhältlich, mit Messerabatt natürlich.

Die Hansepferd ist alle zwei Jahre wieder vor allem eins: Eine Verkaufsveranstaltung. Und das ist ja nichts schlechtes, schließlich kommen tausende Menschen genau deswegen auf die Messe. Auf der Suche nach dem super Schnäppchen, der 37. Schabracke, außerdem bräuchte man eh noch eine Tüte Leckerlies, ein neues Halfter, vielleicht noch eine Fliegendecke, Weidesaison geht ja bald wieder los.

Ich war letzte Woche Freitag dort und hatte auch ein paar Dinge auf meiner Liste, die ich gerne gekauft hätte. Vor allem aber war ich da, um mich nach einer neuen Heuraufe umzusehen und mal zu schauen, was es so im Bereich Haltung Neues gibt. Vielleicht habe ich zu viel erwartet, aber irgendwie war ich enttäuscht.
Ich mag die Hansepferd, ich mag den Geruch von frischen Sägespänen, Pferden und Lederwaren, der in der Luft liegt, die vielen verschiedenen Pferde, Reitersleute, die bunte Mischung und irgendwie immer wieder das Gefühl, noch mal kleines Pferdemädchen zu sein, staunend vor den Boxen zu stehen, mal einem echten Friesen oder einem Kaltblut die Nase streicheln zu können, die vielen Vorstellungen und Showacts zu bestaunen. Und man trifft ja doch immer mehr Leute, als man meinen würde, läuft auch Leuten über den Weg, die man lange nicht gesehen hat, zwischen Stellwänden voller Halfter und Trensen kommt es zum ein oder anderen Plausch. Schön ist das alles!

Dennoch war ich dieses Jahr irgendwie ein bisschen desillusioniert. Vielleicht, weil ich kein kleines Pferdemädchen mehr bin und mir eine Friesennase nicht mehr einen ganzen Nachmittag versüßen kann. Vielleicht auch weil ich eine Mission hatte, die ein bisschen spezieller war als nur eine schicke neue Trense zu erstehen. Für meine Heuraufe hatte ich gewisse Vorstellungen.
Es sollte etwas wirklich praktisches und durchdachtes sein. Mit dem, was man so im normalen Landhandel kaufen kann, war ich nicht ganz zufrieden und wollte daher die Messe nutzen, um mal zu sehen, welche Alternativen der Markt sonst noch so bietet. Verschiedene Produkte ansehen, mich von den Ausstellern beraten lassen. Mein erstes Ziel war also die Halle B6, Haltung und Investitionsgüter. Leider musste ich feststellen, der Markt bietet nicht viel mehr, als das, was der normale Landhandel eben auch anbietet. Einziger Unterschied: 12 verschiedene Anbieter mit mehr oder weniger gleichen Angeboten.
Nun mag meine Vorstellung eben auch eher speziell gewesen sein und der normale Besucher ist wohl auch nicht so interessiert an Heuraufen und ähnlichem.

Trotzdem schlendert man als Besucher durch zahlreiche Variationen von KnastBoxensystemen, Heu- und Kraftfutterautomaten für Boxen, Boxenmatten und Einstreu für Boxenhaltung. Ich weiß, dass hier natürlich Angebot und Nachfrage die Messestände dominieren und ein Großteil der Pferde nunmal in eben dieser Form gehalten wird. Eine Messe trägt aber auch dazu bei, was wir als normal und üblich empfinden. Für viele ist die Haltung in Boxen einfach immer noch so selbstverständlich, dass sie gar keinen Gedanken daran verschwenden, ob es Alternativen gibt. Gleiches gilt auch für die Halle mit den Futtermitteln, in dem die Branche jedem Pferdehalter suggeriert, für jede Rasse, für jedes gesundheitliche Wehwehchen, für jede Nutzung und jede Sparte das passende Futtermittel im Sortiment zu haben. Ansprechend verpackt, mit tollen Fotos und aufwendigem Design bedruckt, schaut man aber mal auf die Inhaltsangaben, kommt man aber schon in Grübeln ob das alles so ins Pferd sollte und was eigentlich aus dem guten alten Hafer geworden ist. Oder die Stände mit Ausrüng für Pferd und Reiter. Es stellt sich nicht mehr die Frage, OB Gamaschen, Decken, Pflegesprays und Hilfmittel sinnvoll eingesetzt werden können, sondern nur noch, in welcher Farbe und ob sie mit oder ohne Strasssteinchen gekauft werden. Meinem subjektiven Empfinden nach überwog auf den meisten Ständen auch eher Masse statt Klasse und das Angebot der Shops unterschied sich kaum.

Viele Dinge haben sich, auch durch die Masse an Angeboten in allen erdenklichen Farben und Formen, als so selbstverständlich etabliert, dass wir vielleicht manchmal vergessen, uns die wirklich wichtigen Fragen zu stellen: Was ist eigentlich wirklich gut für mein Pferd?

Natürlich gibt es auch die Aussteller auf der Messe, die sich diese Frage wirklich stellen und bei denen die Bedürfnisse des Pferdes tatsächlich an erster Stelle stehen. In der Haltungshalle war auch ein schönes Beispiel für eine Gruppenhaltung zu bestaunen und ich habe nach etwas suchen auch meine Heuraufe gefunden (dazu später mehr). Man muss die Augen aber schon gut aufmachen, wenn man nach diesen Ausstellern sucht. Es wäre schön, wenn sich diese Angebote mehr durchsetzten würden und dazu beitragen würden, unser Empfinden von normal und üblich ein bisschen zu wandeln. Es wäre schön, wenn die Bedürfnisse der Pferde ein bisschen mehr im Fokus liegen würden, als der reine Konsum.

Für mich hat sich der Besuch trotzdem gelohnt, weil ich doch noch gefunden habe, was ich gesucht habe: Eine richtig durchdachte und innovative Heuraufe. Außerdem hatte ich die Gelegenheit am Stand von Ceechoach Püppis riesiges Foto zu bestaunen, welches den Messestand schmückte und mal persönlich vorbeizuschauen (Liebe Grüße an dieser Stelle und noch mal vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit). Und auch weil ich den Geruch nach frischen Spänen, Pferden und Lederwaren so mag.

Augenblicke mit Alexandra Evang

Horsediaries liebt tolle Pferdefotos! Und weil es so viele talentierte Pferdefotografen in den unendlichen weiten des Netzes gibt, wollen wir euch hier immer mal wieder besonders schöne Serien besonders begabter Fotografen zeigen. Zum schwärmen, träumen, bewundern, ein bisschen Augenschmaus im Alltag. Nehmt euch ein paar Minuten Zeit und taucht mit uns ein in die wunderbare Welt der Pferdefotografie.

„Ein Bild zu dem auch mir fast die Worte fehlen, vielleicht auch weil ich mich mit diesen beiden absolut verbunden fühle und dieses Bild so sehr liebe.“ – Alexandra Evang

Dieser Winter hat sich eher von seiner milden Seite gezeigt und zumindest in Norddeutschland hatten wir wenig Schnee. Aktuell ist es hier wieder so frisch, dass man meint, der Frühling ziehrt sich noch ein wenig, bis er wirklich Einzug hält. Gefühlt sind wir also noch gar nicht allzuweit vom Winter weg und ich tauche gerne noch mal ein in die herrliche Atmosphäre, die die Fotografin Alexandra Evang beim kurzen Besuchs Väterchen Frosts mit ihrer Cousine und dem hübschen Reitponywallach Don Juan eingefangen hat. In dicken Flocken ist den beiden der Schnee um die Ohren geweht. Mit kuscheligem Poncho und dickem Winterplüsch waren beide dem Schneetreiben gut gewappnet und Alex hat ein paar tolle und innige Momente zwischen ihnen festgehalten.

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Alex hat uns zu den beiden diese schönen Zeilen geschrieben:

„Golden Memory (Merlin) war das erste eigene Pferd meiner zwei Cousinen & Tante und auch Don’s Mama. Schade, dass ich damals noch nicht fotografiert habe mit ihr hätte man mit Sicherheit tolle Dinge umsetzen können. Meine Kindheit verbrachten meine Freundinnen / Cousinen und ich am Stall.. ich durfte regelmäßig auf Molly reiten. Wer meine Arbeiten verfolgt kennt die kleine Ponystute, die am 25.11.15 über die Regenbogenbrücke gegangen ist, mit Sicherheit auch.
Don selber (Deutsches Reitpony) kannten wir zu der Zeit übrigens noch gar nicht. Doch irgendwann wurde der Wunsch meiner Familie nach einem zweiten Pferd immer größer. Die Suche ging los und nach ein paar nicht zufrieden stellenden Proberitten auf verschiedenen Pferden meldete sich „Merlin’s“ Vorbesitzerin, die zumindest damals auch gezüchtet hat, und schlug „Don“ als Zweitpferd vor.
Besser ging es nicht und so kam Don noch ziemlich jung (ich meine er war um die 4 Jahre) wieder zurück zu seiner Mama und zog damit in „mein“ persönliches Pony – und Pferdeparadies. Als ich zu groß für Molly wurde durfte ich das hübsche „Pony“ meine Reitbeteiligung nennen. Mit Don und Sabrina fand ich damals auch den Weg zur Pferde – Menschfotografie und auch heute zählen die beiden zu meinen absoluten Lieblingsmodellen.
Wahrscheinlich auch, weil ich die Zwei so sehr mag!

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Liebe Alex, vielen Dank, dass wir deine wunderbaren Arbeiten hier zeigen durften!

Weitere Fotos von Alexandra Evang findet ihr auf ihrer Homepage oder Facebookseite oder ihrem Instagramaccount. Ihr solltet unbedingt vorbei schauen, es lohnt sich!

*Bitte beachtet, dass die Bilder urheberrechtlich geschützt sind und weder kopiert noch an anderer Stelle veröffentlicht werden dürfen!

Vom Stallwechsel, der Sattelsuche und den ersten Turnieren

Der Winter ist im Gehen und für einige hat bereits die Hallensaison begonnen. So auch für uns, aber zunächst möchte ich einen kleinen Winterrückblick geben, denn so ganz im Alltagstrott sind wir nicht geblieben.
Das Jahr 2016 haben wir zunächst mit einem Stallwechsel begonnen. Pepper steht nun mit dem Fahrrad 15 Minuten entfernt und genau zwischen meinem Wohnort und meiner Arbeitsstelle. Die Trainingsbedingungen sind top, sie kommt jeden Tag auf Wiese und zum Springtraining kann ich hin reiten, denn das schlimmste am Hängerfahren ist das Aufräumen des Autos danach… Also für uns hat der Umzug Vorteile gebracht und auch Pepper fühlt sich sehr wohl ☺

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Nebenbei haben wir seit November einen neuen Sattel gesucht, es sollte ein Wechsel von einem Tiefsitzer, zu einem Flachsitzer vonstattengehen. Ich habe mich zwar immer sehr in meinem Sattel wohlgefühlt, aber nach einem Probesitzen im Sattel meines Reitlehrers habe ich doch gemerkt, dass ich in einem Flachsitzer viel mehr Bewegungsfreiheit habe und gerade bei den höheren Sprüngen doch arg eingeschränkt werde mit meinem Tiefsitzer. Da ich aber keine Eile hatte (und ich im Februar auch ein Auto gekauft habe, was erstmal wichtiger war) habe ich ganz in Ruhe gesucht und der Markt ist da derzeit auch wirklich schlecht. Der Sattel sollte in meine Preisklasse passen, durfte zwar auch älter sein, sollte aber noch gut aussehen, und musste vor allem anpassbar sein, da Pepper eine sehr enge Kammerweite braucht und viele Sättel da keinen wirklichen Spielraum zulassen.IMG_20160224_143359
Weil man manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, ist es mir auch ziemlich spät erst eingefallen, mal direkt beim Hersteller zu fragen. Und so habe ich erst Ende Februar einfach mal bei Stübben angerufen, ob diese gerade etwas da hatten. Sie hatten zwar einige Sättel da, aber leider keinen, der Pepper gepasst hätte. Einer wäre aber gerade bei einem Kunden, bis dieser seinen Neuen bekommt, aber der müsste wohl mir, als auch Pepper passen und ist jederzeit anpassbar… Ja dann! So musste ich also noch 2 Wochen auf den Sattel warten, ich wusste weder wie dieser aussah, noch ob der überhaupt in mein Portemonnaie passen würde. Aber probieren geht über studieren.

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Ende Februar ging es dann auch für uns in den Saisonauftakt. Erfahrungsgemäß braucht Pepper ein paar Prüfungen, bis sie wieder ohne viel zu gucken durch den Parcours läuft. So ging ich dann relativ entspannt ins erste Turnier, zunächst ein L Springen, danach ein M* mit Siegerrunde.

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Im L Springen dachte ich wirklich, gleich sterben wir. Pepper wollte gar nicht laufen, beim reinreiten drehte sie sich schon mehrfach um und ich habe sie auch einmal rausgenommen vorm Sprung, weil sie sich gar nicht konzentrierte. So schlimm war sie dann schon lange nicht mehr, heißt also für den nächsten Winter: Öfter in fremde Hallen fahren! Im Umlauf des M-Springens war sie auch sehr eingeschüchtert, lieferte aber eine Nullrunde. Die Siegerrunde spät abends in einer relativ dunklen Halle war dann aber doch wieder sehr schlimm, aber mit einem 6. Platz startete die Turniersaison doch sehr zufriedenstellend, wenn ich auch hoffte, dass sie nur dieses Turnier brauchte zum rein kommen (und zugegeben: hier guckt sie auch immer!).

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(c) Dülkener Fotofabrik

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(c) Dülkener Fotofabrik

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(c) Dülkener Fotofabrik

Die Woche drauf hatte ich dann endlich den Stübben Sattel. Noch nicht ganz passend, aber mit einem Pad doch ausreichend zum Testen. Dressurmässig war auch alles kein Problem (urgemütlich dieser Sattel!) und so durfte er dann auch direkt Turnierluft schnuppern.
Genannt war diesmal nur ein M* Springen, denn dank der Startplatzbegrenzung waren 20 Minuten nach Einstellung des Turniers schon alle Prüfungen voll (ist das bei euch auch so ein Problem??). Die Halle ist auch wieder sehr sehr bunt, aber Pepper überraschte: geguckt hat sie gar nicht. Ich habe mich leider einmal verzuppelt und so fiel eine Stange, aber damit, denke ich, kann man gut leben, wenn sie doch sonst sehr anständig durch die Prüfung lief.

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Diese Woche hatten wir dann noch mal Turnier genannt, ein großes Springturnier in unserer Umgebung, diesmal etwas mehr, aber dafür hat sie nun ja auch wieder 3 Wochen Pause, wir haben auf Springstunde verzichtet, und daher ist sie davon nicht gestorben.
Der erste Tag lief dann auch wieder ganz unter dem Motto: „Pepper, schau dir doch mal die Halle an, so schlimm ist sie nicht.“ Diesmal ging der Fehler ganz klar auf Peppers Kappe, aber nun, sie ist ja auch keine Maschine, sondern ein (geliebtes) Tier. Nach der ersten Prüfung ging es dann auch an eine Premiere für mich: mein erstes M** in der Halle (vor genau einem Jahr bin ich noch A- und L-Springen auf Turnier geritten!). Pepper war zwar noch immer nicht 100 % locker, sprang aber wirklich wirklich gut. Leider habe ich mich einmal so verguckt, das wir einen Steher hinnehmen mussten. Hier fiel auch beim zweiten Anlauf noch die Stange, aber davor und danach sprang sie null nach Hause und begeisterte mich aufs neue mit ihrer Einstellung. Wenn es schwierig wird, ist sie immer bei mir und der uns gestellten Aufgabe. Und gerade Oxer-Oxer Kombination sprang sie richtig gut (und einige Profis munkelten auch, es wäre ganz schön dick und schwer für „nur“ M**). Also blamiert haben wir uns nicht, zumindest bin ich sehr zufrieden.
Sonntag war dann noch ein Turniertag, und endlich endlich endlich sprang Pepper wie die ganze letzte Saison. Sie zog, war immer bei mir und blendete in der Prüfung alle guckigen Sachen aus (das macht sie dann vor und nach der Prüfung…) Abkürzen, beschleunigen, mit dem Herz und dem Kopf voll bei der Sache sicherten wir uns einen 3. Platz im geschlossenen M* und einen 5. Platz im offenen M*! Wahnsinn, dieses Pferd! Sie braucht zwar immer ein zwei Turniere, um wieder rein zu kommen, dann ist sie aber voll bei der Sache. Jetzt hat sie aber erstmal 3 Wochen Pause, bevor es dann gemächlich weitergeht.

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(c) Hobbyfotograf Dennis Prüß

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(c) Hobbyfotograf Dennis Prüß

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Das Turnier bin ich dann auch im Stübben Sattel geritten. Es ist ein Roxanne NT Flachsitzer und durch spezielles Leder ultra bequem. Außerdem testen wir gerade den Stübben Equi-Soft Sattelgurt als Springgurt, da ich alles mir erdenkliche verbessern möchte, damit es Pepper gut geht!
Den Gurt werde ich noch ein bis zwei Wochen testen und dann in einem Bericht ein Fazit ziehen. Den finanziell liegt er in der höheren Preisklasse, aber ich verspreche mir viel von dem Gurt und bisher bin ich optimistisch, dass Pepper auch hier Unterschiede zu einer normalen Springplatte zeigt!

Und nun genießen wir erstmal die ersten Sonnenstrahlen!

 

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Püppis Saisonstart 2016

Am letzten Wochenende stand unser erstes richtiges Turnier in der neuen Saison an. Wir waren vor  ein paar Wochen schon einmal auf einem Dressurreiter-Club Turnier, um Püppi wieder ein bisschen an die Turnier Atmosphäre zu gewöhnen, das war auch gut, denn sie ist am Anfang des Jahres doch immer sehr aufgeregt. Ich hatte dort eine M** geritten, allerdings war sie so aufgeregt und spannig dass ich auf eine Note verzichtete und es nur als Trainingsturnier abhaken konnte.

Jetzt stand also der erste richtige Start an, ich hatte eine M* auf 60iger Viereck genannt (M6). Eigentlich wollte ich vorher noch eine Kandaren L reiten, um ihr die Prüfungshalle schon einmal zu zeigen, allerdings wurde die auf Freitag verlegt, wo ich keine Zeit hatte. Auch sonst waren die Bedingungen nicht ganz optimal, mein Vater hatte an dem Wochenende einen Lehrgang und war nicht da, so dass ich das erste Mal gemeinsam mit meinem Freund losgefahren bin, zudem war Püppi am Montag noch geimpft worden, so dass sie Montag bis Mittwoch frei hatte. Donnerstag habe ich einen Tag auf Trense geritten, Freitag einmal auf Kandare und Samstag ging es dann schon los.

Obwohl ich schon seit 20 Jahren Turniere reite (oh mein Gott – ich werde alt!), ist es doch jedes Jahr am Anfang der Saison wieder ein wenig aufregend für mich. Klar, ich habe hohe Ansprüche und möchte alles in der Prüfung so umsetzen wie zu Hause. Nach der Super-Saison 2014 war unsere Saison 2015 aber relativ durchwachsen und umso höher ist natürlich mein Ansporn, in diesem Jahr wieder ans Jahr 2014 anzuknüpfen und vor allem auch den Sprung von M* auf M** und in Richtung S zu schaffen. Püppi ist jetzt 9, also eigentlich im besten Alter und hat eben auch nicht mehr den Stempel „junger Hüpfer“ auf der Stirn.

Ich war also schon ein bisschen aufgeregt, Püppi auch. Man merkt ihr das immer schon an, wenn man sie einflechtet und putzt etc. Ich hab sie nach dem Einnähen deshalb erst noch einmal draußen ein wenig am Halfter longiert, da konnte sie schon einmal ein bisschen Luft ablassen, was sie auch tat!

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Dann sind wir losgefahren. Püppi geht immer super easy auf den Hänger und man merkt sie beim Fahren gar nicht, das ist echt toll. Als wir ankamen, hatten wir noch etwas Zeit und konnten uns einige Ritte anschauen.imageDann ging es ans fertig machen, dieses Mal war Püppi zum Glück schon viel viel gelassener als beim Test-Turnier. Ich konnte ganz entspannt am langen Zügel Schritt reiten und merkte schon beim antraben, wie motiviert und aufmerksam Püppi war. Ich nenne das immer ihren „Turniermodus“, den sie zum Glück häufig einschaltet, wenn wir unterwegs sind, damit meine ich dass sie einfach super zieht und ich das Gefühl haben dass sie selber motiviert ist und Lust hat, „sich zu zeigen“. Das klingt vielleicht blöd aber ich glaube wirklich, dass gute Dressurpferde eine gewissen Eitelkeit haben und sich gerne präsentieren.

Auf jeden Fall klappte das Abreiten super, auch das Timing stimmte und dann war es auch soweit, wir konnten in die Prüfungs-Halle. Das ist für mich mit Püppi immer der entscheidende Moment – wie reagiert sie auf das Prüfungsviereck, und schaffe ich es in der Kürze der Zeit, ihr alle gruseligen Ecken einmal zu zeigen? Die Halle war diese Mal aber sehr schlicht und es gab keine gruselige Ecke, sie ging sofort problemlos überall lang. Ich zeigte ihr die kurze Seite bei den Richtern erst einmal im Schritt (ich habe festgestellt, dass ihr das mehr Vertrauen gibt, als wenn ich sofort in vollem Tempo an den aufregenden Stellen vorbei reiten will), dann einmal im Trab, und dann ging es auch schon los. Die Prüfung an sich verlief ohne große Fehler. Die Trabtour ist ja Püppis stärkster Teil, hier gab es auch die meisten 7en, bzw. 8en für die Trabverstärkung. Und da wo wir 6er bekommen haben, war ich selbst schuld (z.B. zu viel Abstellung im SH) 🙂 Die Schritttour ist meist relativ unspektakulär, hier liegen wir meistens und auch an diesem Tag zwischen 6.5 und 7. Und dann kam die Galopptour, die leider weiterhin noch der Knackpunkt ist. Mittlerweile haben wir die Geraderichtung schon ganz gut in den Griff bekommen, das war im letzten Jahr noch ein echtes Problem, dass sie sich sehr schnell schief machte und mit der Hinterhand in die Bahn kam, aber ich finde es immer noch schwierig, den Galopp in der Versammlung ausdrucksvoll und gesetzt zu erhalten. Hier waren dann noch sehr viele 6er dabei. Die Wechsel waren alle durch und auf Hilfe und ausdrucksvoll, aber es sind noch keine sicheren 7er Wechsel, weil sie einfach vor und nach dem Wechsel noch nicht gleichmäßig genug galoppiert, da fehlt es noch an Gelassenheit. Aber ich bin mir sicher, dass es eine Sache der Routine ist und die Wechsel in der Prüfung mal eine richtige Stärke werden.

Die Fußnoten lagen dann auch zwischen 6 (Galopp und Durchlässigkeit) und 7 (Trab, Schritt und Sitz) und am Ende kamen 64,4% heraus. Damit landeten wir auf einem 5. Platz von 23 Startern und ich war wirklich sehr zufrieden und glücklich, dass Püppi schon beim ersten Turnier so gut mitgemacht hat und vertrauensvoll ohne Gerte und Spannung flüssig durch die Prüfung lief.

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Am Sonntag hatte Püppi dann verdienter Weise frei, ich habe sie nur draußen etwas longiert und dann gong es mit der besten Freundin aufs Paddock 🙂

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Nun haben wir etwas Zeit, uns auf das nächste Turnier Anfang Mai vorzubereiten, da wollen wir dann in den schwereren Prüfungen angreifen und ich hoffe natürlich, dass wir auf dem letzten Turnier aufsetzen können!

Fotoserie Teil 7: Inspiration Fotobücher mit Eilina Oertelt

Wir wollen die vielen wunderbaren Fotos, die in finsteren Ecken auf euren Rechnern schlummern, aus ihrem Dörnröschenschlaf befreien und zu Papier bringen. Denn diese kostbaren Erinnerungen an wunderbare Momente sind viel zu schade, um ungesehen in den hintersten Ecken eurer Festplatten zu schlummern. Darum widmet sich gleich eine ganze Artikelserie um die verschiedenen Möglichkeiten, digitale Fotos zu handfesten Schmuckstücken zu machen. Wir hoffen, euch ein bisschen Anregen und Inspirieren zu können und freuen uns sehr, wenn ihr eure Werke via Instgram mit dem Hashtag #Horsediaries_Lieblingsfotos präsentiert.

Ich freue mich sehr, euch heute ein weiteres wunderschönes Beispiel für ein Fotobuch zeigen zu dürfen. Die Fotografin Eilina Oertelt hat die vielen wunderbaren Erinnerungen mit ihrer Isländerstute Halla in traumhaften Fotobüchern festgehalten und uns ein paar persönliche Zeilen zu ihren Büchern geschrieben.8M6A9455

„Anlässlich des 15. Geburtstags meiner Islandstute Halla ließ ich all unsere gemeinsamen Jahre einmal Revue passieren. In den letzten 15 Jahren haben wir gemeinsam so viel erlebt, es gibt so viele Geschichten aus unserem gemeinsamen Leben zu erzählen und gerne schwärme ich von „meiner Besten“. Alle Erlebnisse bekommt man jedoch meist nicht so schnell wieder in Erinnerung und so durchforstete ich die Festplatte meines Computers.8M6A9453

Allein da ich selbst fotografisch unterwegs bin und Halla dadurch mein liebstes Fotomodell ist, gibt es Unmengen toller Fotos von ihr. In den letzten Jahren haben wir auch viele Ausflüge mit Freunden gemacht, die ebenfalls fotografieren. Somit gibt es auch von unseren schönsten Erlebnissen meist tolle Fotos. Viele von diesen weckten fast vergessene Erinnerungen und ich fand es schade, dass hier Dinge verstaubten, die mir so unglaublich viel bedeuten.

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In vielen Stunden Arbeit entstand so ein Fotobuch von dem kleinen Islandpferd an meiner Seite. Besser gesagt sind es direkt zwei geworden. Jeder, der von diesem Projekt etwas mitbekommen hatte, wartete mit Spannung darauf es auch einmal in den Händen halten zu können. Ein kleines Mädchen, das selbst deutlich jünger ist als sie, sah Fotos aus Zeiten, da war sie selbst noch nicht einmal auf der Welt und sie war ganz begeistert „ihre“ Halla einmal so klein zu sehen. Mein Opa, der mir damals mein Traumpferd ermöglichte, erinnerte sich an eine tolle Zeit zurück, als es noch „seine“ Halla war und ich von der großen Überraschung nichts wusste. Meine Eltern waren unheimlich stolz über all das, was wir beide in den letzten Jahren gemeinsam erlebt haben. Viele Freunde begeisterten sich auf einmal für mein Pferd, da ihnen das Buch so toll gefiel. Bisher waren es wirklich viele Menschen, die sich mit an den Büchern erfreut haben und immer wieder gerne hineinsehen.

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Für mich holen die Bücher all unsere Erinnerungen in kürzester Zeit zurück und ich setze mich gerne abends damit auf das Sofa, um noch einmal zu stöbern oder es jemandem zu zeigen. In Zukunft werde ich die Buchserie weiterführen. Schon in den ersten Monaten diesen Jahres sind viele tolle Fotos von Halla entstanden, die ich derzeit recht zeitnah für das neue Buch fertig mache und auf das ich mich schon jetzt wieder sehr freue.“

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Liebe Eilina, vielen Dank, dass du uns so zauberhafte Einblicke in deine Fotobücher mit atemberaubenden Fotografien gegeben hast! Sobald du das nächste Fotobuch von Halla gestaltet hast, würden wir uns unheimlich freuen, wenn du uns wieder einige Einblicke in deine kleinen Meisterwerke geben würdest.
Wer gerne mehr von Eilina und ihrer Stute Halla sehen würde, kann Eilina und ihrer Fotografie auf Facebook oder auf ihrer Website folgen.

Hast du vielleicht auch ein besonderes Fotobuch, dass du hier gern zeigen würdest? Dann schick uns doch auch ein paar Bilder und eine kleine Beschreibung zu seinem Buch an hallo@horsediaries.de

Und für alle, die nun auch Lust bekommen haben, ihre schönsten Erinnerungen in einem Fotobuch festzuhalten, stellt uns die Firma Saal Digital für jeden Leser einen Gutschein im Wert von 20 € bei der Bestellung eines Fotobuches zur Verfügung.

Euer persönlicher Gutscheincode lautet: HoRsE-DiArIeS_16 *

*Der Gutschein gilt ab einem Mindestbestellwert 40 Euro für die Bestellung eines Fotobuchs. Er ist nicht mit anderen Gutscheinen und/oder Aktionen kombinierbar. Die Versandkosten sind ausgenommen. Der Gutschein ist einmalig pro Kunde einlösbar ist nur bis einschließlich 30.06.2016 (23:59 Uhr) gültig.

Der zweite Winter ohne Decke

Wer den letzten Tagebucheintrag vom Zausel gelesen hat, hat vielleicht gesehen, dass er im Moment seinem Namen mal wieder alle Ehre macht und mit dickem Plüsch im Offenstall steht.
Er trägt dieses Jahr zum zweiten mal keine Decke und ist natürlich auch nicht geschoren.
Schon letztes Jahr hatte ich euch von unserem ersten Winter ohne Decke berichtet (zum noch mal lesen gehts hier lang). Wir sind eher unfreiwillig zum Pelz gekommen, durch mehrere große, offene Wunden konnte ich den Zausel letztes Jahr nicht eindecken. Da ich ihn während des Heilungsprozesses eh nicht reiten oder trainieren konnte, hatten wir bis Januar auch keine Probleme mit dem Schwitzen. Als wir dann im Februar aber langsam das Training wieder aufnahmen, hat mich das schwitzen und auch das ständig dreckige Pferd doch ganz schön genervt und ich habe mir fest vorgenommen, den Zausel im nächsten Winter wieder einzudecken, vielleicht auch zu scheren.

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Aber dann kam erstmal das Frühjahr und während der ganze Stall täglich mit den Decken hin- und herjonglierte, die Pferde aus- und wieder ein, dann wieder aus und dann doch noch mal eingedeckt wurden, war ich himmelfroh, dass sich mein Zauselchen seinen Winterpullover einfach ganz langsam selbst auszog und ich mir um dieses ganze Gehampel keine Gedanken machen musste. Doch ganz schön praktisch, so ein uneingedecktes Pferd!

Im Sommer stellte sich die Deckenfrage dann natürlich nicht, bis die Tage kürzer wurden, die Nächte schon ganz schön kühl waren und sich der ganze Stall wieder mit dem ein-, aus- und umdecken beschäftigte. Öch nööö, geht das wieder los!
War das eigentlich wirklich so schlimm letzten Winter ohne Decke? Und was kann das Winterfell eigentlich? Ist es nicht eigentlich die beste Decke überhaupt?

„Mach nicht einfach nach, was in der Reiterei üblich oder populär ist. Geh Deinen eigenen, authentischen Weg – Deinem Pferd zuliebe! Es wird Dir diesen Weg weisen, wenn Du nur gut zuhörst!“
Tuuli Tietze

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Ich wollte es ein bisschen genauer wissen und habe den ein oder anderen Artikel zum Thema Winterfell gelesen, auch hier auf Horsediaries haben wir das Thema ja schon mal aufgegriffen in dem Artikel „Wollen Pferde eine Decke tragen?“ und es gibt eine ganze Reihe spannender Studien und wissenschaftliche Texte, die sich mit dem Pelz beschäftigten (zum Beispiel hier: Thermoregulation -Was ist das? .

Pferde sind bestens an unsere Klimaverhältnisse angepasst und können sich mit Hilfe ihres Winterfells ganz hervorragend gegen Kälte schützen. Nur damit es nicht friert, braucht kein (gesundes) Pferd eine Decke. Ganz im Gegenteil: Keine Decke ist so effektiv, wie sein eigener Kälteschutz.

Man spricht von Thermoregulation, wenn man die Mechanismen und Strategien des Pferdes beschreibt, seine Körpertemperatur konstant zu halten, auch wenn sich die Außentemperatur deutlich von dieser unterscheidet. Während es im Sommer bei heißen Temperaturen zum Beispiel durch schwitzen verhindert, dass der Körper überhitzt, verhindert es im Winter unter anderem durch ein dickes Winterfell, dass der Körper auskühlt. Das ist überlebenswichtig, schon bei geringen Abweichungen von einigen Grad Celsius von der Normaltemperatur von ca. 37,3-38,3 °C geraten wichtige Körperfunktionen durcheinander.

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Der Zeitpunkt, wann ein Pferd anfängt vom dünnen Sommerfell zum dichten, längeren Winterfell zu wechseln, wird durch das Tageslicht und die Dauer der Tage bestimmt. Dass ein Pferd sein Fell wechselt hat also zunächst nichts mit den Temperaturen zu tun, wohl aber die Länge und Dichte des Fells. Diese wiederum ist aber auch abhängig von den Genen und damit auch seiner Rasse, außerdem dem Alter und den äußeren Einflüssen, die auf das Pferd einwirken, also zum Beispiel Haltung und Fütterung.

Im dichteren, längeren Winterfell wird mehr Luft eingeschlossen. Das liegt auch daran, dass Pferde im Winterfell eine Art Unterwolle ausbilden. Diese Haare sind weicher, etwas kürzer und heller als das Oberhaar. Sie wirken isolierend und schützt den Körper davor, auszukühlen, auch wenn die Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt liegen. Es isoliert sogar so gut, dass Schnee auf dem Rücken und der Kruppe liegen bliebt, weil der Körper so wenig Wärme an die Umgebung verliert, dass der Schnee nicht schmilzt. Sollte die Isolationsschicht mal nicht ausreichen, kann das Pferd anhand kleiner Muskeln an jeder Haarwurzel seine Haare aufstellen und so noch mehr Luft in seinem Fell einschließen. Der isolierende Effekt wird somit verstärkt. Liegt allerdings eine Decke auf dem Fell, ist diese zu schwer und das Fell wird platt gedrückt. Das Pferd kann dann auf Temperaturschwankungen nicht mehr reagieren und ist darauf angewiesen, dass die Decke ausreichend wärmt. Pferde, die ständig eingedeckt sind, können sogar die Fähigkeit verlieren, das Fell aufzustellen, weil die Muskeln an den Haarwurzeln verkümmern. Hier kann also eine Decke die Thermoregulation des Pferdes stören und sogar dazu führen, dass es eher auskühlt, wenn die Decke nicht warm genug ist.

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Das Pferd produziert laufend als Nebenprodukt seines Stoffwechsels Wärme, die die Körpertemperatur konstant auf ca. 38 °C hält. Ist es im Winter besonders kalt, verbrauchen Pferde mehr Raufutter, um sich aufzuheitzen. Es ist daher wichtig, sie besonders im Winter mit reichlich Raufutter zu versorgen, damit der Stoffwechsel laufend Wärme produzieren kann. Auch Bewegung erzeugt Wärme und ein uneingedecktes Pferd sollte die Möglichkeit haben, sich durch Bewegung aufzuwärmen. Durch das erweitern oder zusammenziehen von Blutgefäßen kann das Pferd außerdem seine Temperatur beeinflussen. Je weiter die Gefäße sind, desto mehr Wärme geht an die Oberfläche verloren. Das kann man gut im Sommer beobachten, wenn bei einem Pferd unter hoher Leistung die Adern an Hals und Schulter hervortreten. Alle Gefäße, die dicht unter der Haut liegen, werden geweitet, hinzu kommend schwitzt das Pferd und kann sich so über die Verdunstung abkühlen. Andersherum ziehen sich bei Kälte die Gefäße zusammen, direkt unter der Haut wird nur noch wenig Blut entlang geleitet und es geht so weniger Wärme an die Umgebung verloren.

Eine wirkliche Herausforderung für die Thermoregulation des Pferde sind anhaltende Nässe und Luftzug. Beides kühlt den Körper aus. Zwar ist das Fell auch gegen Nässe geschützt, in dem es die Haut ständig über die Talgdrüsen mit einem fettigen Film versorgt, der Wasser abperlen lässt, aber grade bei Pferden, die geputzt werden und regelmäßig schwitzen, kann diese Schutzschicht nicht optimal ausgebildet sein. Sofern es sich nicht um ein völlig naturbelassenes Urviech mit nordischem Einschlag handelt, sollte schon ein Wind- und Wetterschutz vorhanden sein, in dem das Pferd vor allzu ungemütlichem Wetter Schutz suchen kann.

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Sollte es Pferden mal wirklich kalt werden, fangen sie an zu zittern. Hier greift es auf den schon genannten Mechanismus zurück, dass arbeitende Muskeln Wärme erzeugen. Durch das schnelle an- und abspannen großer Muskelstränge, meist in Kruppe, Rücken und Schulter, schmeißt das Pferd sein eigenes kleines Kraftwerk an und verhindert so, dass es auskühlt. Zittern gehört also zur normalen Thermoregulation des Pferdes, wenngleich es die Notlösung ist, wenn alle anderen Mechanismen nicht mehr ausreichen.

Das Pferd ist also mit einer ganzen Reihe an Mechanismen ausgestattet, um seine Körpertemperatur zu halten und auch bei kalten Außentemperaturen nicht auszukühlen.

Allerdings greifen diese Mechanismen immer am gesamten Körper, das Pferd kann nicht gezielt einzelne Körperregionen aufheizen oder abkühlen. Und damit kommt es mit einer Decke in einen unlösbaren Konflikt. Während Rücken, Kruppe und Schulter von der Decke gewärmt werden, bleiben Hals, Beine, Bauch und Kopf ungeschützt und kühlen mehr aus als die eingedeckten Partien. Der Körper heizt gegen diesen Wärmeverlust an und unter der Decke entsteht leicht ein unangenehmer Wärmestau. Den Organismus und den Stoffwechel setzt das unter Stress, weil er nie eine zufriedenstellenden Zustand erreicht. Dieser Stress wirkt ständig unterschwellig auf das Pferd und belastet zum Beispiel sein Immunsystem.

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Weil man dem Pferd mit dem Eindecken oder Scheren einen wichtigen Mechanismus seiner Thermoregulation nimmt, nämlich das Aufstellen der Haare, muss sie stehts perfekt an die Außentemperatur angepasst sein. Ist sie nicht warm genug, kann sich das Pferd nicht selbst helfen. Gleichzeitig darf sie nicht zu warm sein, weil das Pferd deutlich eingeschränkt in seinen Möglichkeiten zur Abkühlung ist. Es hat erheblich weniger Oberfläche zur Verfügung, um sich mittels geweiteten Gefäßen und Schwitzen abzukühlen. Wer sein Pferd also eindeckt, muss wirklich sicherstellen, für jedes Wetter und jeden Temperaturunterschied die passende Decke parat zu haben. Und das bedeutet eigentlich auch, dass das Pferd Nachts eine andere Decke braucht als Tagsüber, auf dem Paddock in Bewegung eine andere als in der Box und wenn spontan die Sonne raus kommt eigentlich gar keine.

Apropos Schwitzen: Fängt das Pferd unter der Decke an zu schwitzen, kann die Feuchtigkeit meist nur sehr schlecht entweichen und es dauert ewig, bis Pferd und Decke trocknen. Eine nasse Decke kühlt aber auf Grund der Verdunstung aus und dem Pferd wird dann schnell zu kalt.

Dass eine Decke optimal passen sollte und an keiner Stelle Druck oder Scheuerstellen verursachen darf, auch wenn es „nur“ das Fell betrifft, sollte selbstverständlich sein. Dennoch sieht man überall Pferde, die eben solche Scheuerstellen von ihren Decken den ganzen Winter über ertragen müssen. Das ist unangenehm bis schmerzhaft und sollte keinem Pferd zugemutet werden.

Ein weiteres Problem neben den Scheuerstellen sind schuppige Haut, Pilzerkrankungen und juckendes Fell. Gesunde Pferdehaut braucht Licht, Luft und Pflege und zwar nicht nur durch den Striegel sondern vor allem in Form von ausgiebigem Wälzen, Fellkraulen und Schubbern. All das ist mit einer Decke nur sehr eingeschränkt möglich und beeinträchtigt das Wohlbefinden des Pferdes erheblich.

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Nach einiger Recherche bin ich zu dem Schluss gekommen, dass der Zausel den besten Kälteschutz einfach selber machen kann und keine Decke so gut funktioniert wie sein Pelz. Ganz im Gegenteil wirkt das eindecken oder scheren sogar negativ auf die Thermoregulation ein und führt außerdem zu einer Reihe von unnötigen Unbehaglichkeiten und Beeinträchtigungen des Wohlbefinden. Seine Haltung erfüllt alle Kriterien, die er zum Warmhalten braucht und ich habe keine Lust, mir 27 verschiedene Decken für jede Wetterlage vorzuhalten und diese ständig zu wechseln.
Dass er nicht gerne Decke trägt, hat er mir Jahrelang durch deutlichen Unwillen beim Auflegen gezeigt, Ohren anlegen und in die Brust zwicken inklusive. Ohne dass er am Anbinder festgebunden ist oder zumindest am Halfter gehalten wird, lässt er sich erst gar keine Decke auflegen sondern läuft einfach davon. Warum also nicht doch noch mal einen Versuch wagen, ohne Decke durch den Winter zu kommen?

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Wir haben nun März und damit schon das schlimmste geschafft. Im Herbst dachte ich kurz, mein kleines Weicheipferd braucht doch eine Decke, als die ersten kalten, nassen Tage kamen, hat er doch ganz schön gefroren und zitternd im Paddock gestanden. Wie ich ja nun gelernt hatte, hatte er damit sein kleines Kraftwerk angeschmissen, weil ich dem Tier aber zumindest ein bisschen Luxus gönnen wollte, gabs für ein Paar Tage eine Regendecke, bis das ganz scheußliche Wetter rum war. Bis zum nächsten Schmuddelwetter war dann der Pelz so dicht gewachsen, dass ihm das Wetter nichts mehr anhaben konnte. Ein guter Pelz wächst eben nicht über Nacht und wer ein empfindliches Pferd hat, sollte diese Zeit ruhig mit einer Decke überbrücken.

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Wir trainieren relativ normal, zwar nicht auf wahnsinnig hohem Niveau, aber ich kann ihn schon normal reiten. Er ist ein Pferd, welches eh schnell schwitzt, im Sommer wie im Winter. Unsere Stute ist auch nicht eingedeckt und die hat bei längerem Training und weniger Rücksicht auf den Pelz selten mal ein nasses Haar. Beim Zausel muss ich schon immer mal wieder Schrittpausen einlegen und bei viel Galopparbeit kommt er dann doch ganz schön in Schweiß. Das meiste trocknet dann aber bei einer Runde an der frischen Luft gut ab und wenn er noch sehr nass ist, gehts erstmal mit Abschwitzdecke ins Paddock. Je nach Witterung stelle ich ihn aber auch einfach so zum trocknen raus, solange es nicht zieht, trocknet er dort beim Heuknabbern. Er ist erstaunlich locker und selbst bei wirklich ekligem Wetter kaum spannig im Rücken, aber selbst das gibt sich nach einigen Runden Trab auch schnell wieder. Tatsächlich setzten ihm eher nasskaltes Wetter als wirklich anhaltender Frost zu.
Aber auch hier kann ich eine deutliche Abhärtung und Gewöhnung feststellen, während er im Herbst tatsächlich noch gefroren hat, steht er nun selbst bei anhaltendem Dauerregen und 3 Grad draußen im Paddok rum anstatt sich unterszustellen und friert dabei nicht.
Man bekommt mit der Zeit ein Auge dafür, ob es dem Pferd behaglich ist oder es etwas fröstelig aussieht. Dann stellen sie nämlich das Fell auf, gucken mürrisch, tragen den Kopf oft tiefer, ziehen den Schweif ein und drehen den Hintern in den Wind. Solange sie aber fröhlich und entspannt durchs Paddock laufen, frieren sie auch nicht, wenn wir mit klappernden Zähnen durch den Stall huschen.

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Einzig nervig bleibt der Dreck. Ein uneingedecktes Pferd sieht einfach aus wie ein Urvieh und nicht wie ein schickes Dressurpferd. Man bekommt das selbst mit stundenlangem Putzen nicht sauber, weil das aber eh nicht gut ist (des natürlichen Fettfilms wegen, den man dann mit ausbürstet) beschränke ich mich auf kurzes Ausbürsten des gröbsten Drecks mit einer Wurzelbürste und lebe ansonsten mit einem etwas urtümlich anmutenden Zausel. Es gibt schließlich wichtigeres als die Optik! Und eigentlich hatte ich auch schon immer etwas für Isländer und Shettlandponys über.

Ich freue mich schon aufs Frühjahr, wenn wieder alle Pferde ein- und aus-, dann doch noch mal ein- und zumindest tagsüber ausgedeckt, nachts aber wieder eingedeckt werden, während meins einfach ganz selbstständig jeden Tag ein bisschen mehr vom seinen Pullover ablegt.

 

Fotoserie Teil 6: Inspiration Fotobuch mit Meike Friedrichs von Eveningserenade Photography

Wir wollen die vielen wunderbaren Fotos, die in finsteren Ecken auf euren Rechnern schlummern, aus ihrem Dörnröschenschlaf befreien und zu Papier bringen. Denn diese kostbaren Erinnerungen an wunderbare Momente sind viel zu schade, um ungesehen in den hintersten Ecken eurer Festplatten zu schlummern. Darum widmet sich gleich eine ganze Artikelserie um die verschiedenen Möglichkeiten, digitale Fotos zu handfesten Schmuckstücken zu machen. Wir hoffen, euch ein bisschen Anregen und Inspirieren zu können und freuen uns sehr, wenn ihr eure Werke via Instgram mit dem Hashtag #Horsediaries_Lieblingsfotos präsentiert.

Heute habe ich für euch das Fotobuch einer weiteren tollen Fotografin, die die Erinnerungen an ein ganz besonderes Pony in einem wunderschön gestalteten Fotobuch zusammen gefasst hat.
Das Buch zeigt wahnsinnig stimmungsvolle Aufnahmen und besonders die über eine ganze Doppelseite gezogenen Bilder wirken unheimlich gut in dem Buch. Zusammen mit ein paar persönlichen Worten und schönen Zitaten hat Meike hier ein ganz besonders wertvolles Erinnerungsstück an ihren Pelé geschaffen.

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„Mit diesem Pony hat vieles in meinem Leben begonnen. 2012 bin ich im Zuge eines Auslandsjahres nach Irland gezogen und habe dort ein wildes Fuchspony kennengelernt, das jahrelang keinen Kontakt mehr zu Menschen hatte und mich schon in den ersten Momenten verzaubert hat – nicht umsonst ist er bis heute noch mein „Märchenprinz“. Zehn Monate lang haben er und ich uns einander angenähert und viele, schöne und nicht so schöne Erfahrungen sammelten.
Als ich dann kurze Zeit nach meiner Heimkehr erfuhr, dass er verstorben ist, war fur mich klar: Die Gedanken müssen so weit wie möglich aus dem Kopf verbannt werden. Erst fast 2 Jahre nach seinem Tod habe ich alle Fotos und Videos, die in den Monaten in Irland entstanden sind, durchgeschaut und sortiert, woraus dann letztendlich ein Fotobuch entstand.img_7141kopieyhude
Bei der Gestaltung war es mir am allerwichtigsten, dass meine persönlichen Lieblingsbilder eine eigene Doppelseite und damit ihren eigenen Platz bekommen, ansonsten habe ich das Ganze einfach zusammengewürfelt, wie es mir gerade gefiel. Ich muss dazu sagen, dass ich vorher noch nie ein richtiges Fotobuch gestaltet habe und auch keine besonderen Inspirationsquellen genutzt habe, sondern einfach frei nach Schnauze gearbeitet habe – was auch das Richtige war, denn als ich das Buch ein paar Tage später in meinen Händen hielt, war das einer der schönsten Momente in meinem Leben.
Alle meine Erinnerungen an Pelé gebündelt in einem Buch, was einen besonderen Platz in meinem Regal hat und was ich immer wieder gerne durchblättere, um mich zu erinnern.“
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Liebe Meike, vielen Dank, dass du uns und unseren Lesern einen Einblick in dein kostbares Buch geschenkt hast! In dem Buch in in jedem einzelnen Bild spiegelt sich die tiefe Verbundenheit zu Pelé auf wunderbare Weise wieder.Wer mehr von Meikes Arbeiten sehen möchte, ist herzlich eingeladen auf ihrer Website oder ihrer Facebookseite vorbei zuschauen.
Hast du vielleicht auch ein besonderes Fotobuch, dass du hier gern zeigen würdest? Dann schick uns doch auch ein paar Bilder und eine kleine Beschreibung zu seinem Buch an hallo@horsediaries.de

Und für alle, die nun auch Lust bekommen haben, ihre schönsten Erinnerungen in einem Fotobuch festzuhalten, stellt uns die Firma Saal Digital für jeden Leser einen Gutschein im Wert von 20 € bei der Bestellung eines Fotobuches zur Verfügung.

Euer persönlicher Gutscheincode lautet: HoRsE-DiArIeS_16 *

*Der Gutschein gilt ab einem Mindestbestellwert 40 Euro für die Bestellung eines Fotobuchs. Er ist nicht mit anderen Gutscheinen und/oder Aktionen kombinierbar. Die Versandkosten sind ausgenommen. Der Gutschein ist einmalig pro Kunde einlösbar ist nur bis einschließlich 30.06.2016 (23:59 Uhr) gültig.

Fotoserie Teil 5 : Inspiration Wandbilder

Wir wollen die vielen wunderbaren Fotos, die in finsteren Ecken auf euren Rechnern schlummern, aus ihrem Dörnröschenschlaf befreien und zu Papier bringen. Denn diese kostbaren Erinnerungen an wunderbare Momente sind viel zu schade, um ungesehen in den hintersten Ecken eurer Festplatten zu schlummern. Darum widmet sich gleich eine ganze Artikelserie um die verschiedenen Möglichkeiten, digitale Fotos zu handfesten Schmuckstücken zu machen. Wir hoffen, euch ein bisschen Anregen und Inspirieren zu können und freuen uns sehr, wenn ihr eure Werke via Instagram mit dem Hashtag #Horsediaries_Lieblingsfotos präsentiert.

Ich habe für euch ein bisschen das Netz durchsucht, Tante Google befragt, Pinterest rauf und runter gescrollt und dabei einige tolle Inspirationen für Wanddekorationen mit Pferdebildern gefunden, kreative Ideen für thematische Bilderrahmen und Aufhängungen und noch allerhand anderes schönes rund ums Thema Pferdefotos.
Gespannt was nun kommt? Los gehts!

Mein Mädchenzimmer war gepflastert mit diversen Postern aus der Wendy, ich hatte mehrere Friesen und Araberkalender der wunderbaren Fotografin Gabriele Boiselle in meinem Zimmer hängen, dazu Fotos von meinem Pferden, Hufeisen und Schleifen. Wer mein Zimmer betreten hat, hatte wahrscheinlich das Gefühl bei Wendy höchst persönlich gelandet zu sein. Irgendwann hatte ich dann das Gefühl, ich bin zu alt für die Wendyposter und habe sämtliche Pferdebilder aus meinem Zimmer und später aus meiner Wohnung verbannt. Pferderbilder an der Wand – das war etwas für Kinder oder Mädels, die irgendwie im Wendyalter stecken geblieben waren. Erwachsene haben Kunst an den Wänden.
Weil Pferde – und speziell natürlich der Zausel – aber nunmal auch noch zu meinem Leben gehören, obwohl ich keine Wendy mehr lese, habe ich mir in den letzten Wochen so meine Gedanken gemacht, wie man wohl Pferdebilder auf irgendeine erwachsenene Art an die Wand bringen könnte. Dabei habe ich mir ein paar Beispiele rausgesucht, die mir besonders gut gefallen haben und habe versucht, daraus ein paar Tipps und Ideen abzuleiten.
Lasst euch also inspirieren von tollen Beispielen und neuen Ideen für eure liebsten Pferdebilder an der Wand, ohne dass ihr euch direkt in euer Kinderzimmer zurück versetzt fühlt.

Mit Collagen und Passepartouts Ruhe in unruhige Bilder bringen

Eine tolle Möglichkeit ein bisschen Eleganz und Ruhe in die liebsten Pferdebilder zu bringen sind symmetrisch angeordnete Collagen an der Wand mit großen, weißen Passepartouts. Die symmetrische Anordnung der Bilderrahmen nimmt dem einzelnen Bild ein bisschen die Präsenz und auch nicht ganz perfekte Bilder wirken dann im Gesamtkonzept stimmig und aufgeräumt. Auch die großen Passepartouts verstärken diesen Effekt und machen aus euren Schnappschüssen richtige Kunstwerke. Schaut euch bei diesem Beispiel mal die einzelnen Bilder an. So ein Schattenschnappschuss haben wir doch alle schon mal mit dem Handy gemacht, oder? Einzeln genommen ist keins dieser Motive so eindrucksvoll und elegant wie die Zusammenstellung und Präsentation aller Bilder gemeinsam.
Das Ganze funktioniert sowohl bei farbigen als auch bei schwarz/weißen Bildern.

Credit: http://decorare.tumblr.com/post/11540487930

Credit: http://splendidsass.blogspot.de

Ungewöhnliche Formate wählen

Warum nicht mal ein bisschen gewagtere Formate wählen? Anstatt ein Bild in einem Format drucken zu lassen, kann man es auch auf mehrere Bilder verteilen und dadurch interessante Bildkompositionen erzeugen. Ich habe euch zwei Beispiele rausgesucht, bei denen das Pferd einfach auf drei Hochkantformate aufgeteilt wurde. Die Hochkantformate stecken den Raum optisch und sind ein interessanter Hingucker an der Wand.

Credit: https://homeadore.com/2013/04/18/contemporary-apartment-lo-chen-design/

Credit: http://cdn.shopify.com/s/files/1/0173/8150/products/Horse_split_large.jpg%3Fv=1368523118

Accessoires verwenden

Es müssen nicht immer nur Bilder sein, die die Wand zieren. Ihr könnt auch typische Accessoires aus dem Stall mit in euren Wandschmuck verarbeiten. Wie wäre es mit Gebissen, Steigbügeln, Schleifen, Schweif- oder Mähnenhaaren? Individuelle Stücke, die euch neben den Bildern ganz besonders an euren Vierbeiner erinnern.

Bildquelle: American Saddlebred Museum & Giftshop, http://www.asbmuseum.org/item/1435-6/2/stirrup_leather_picture_hanger_.html

Bildquelle: Junkin Jane, http://junkinjane.blogspot.de/2010/07/stirup-photo-holder.html

Bildquelle: The Cottage of Vinnord, http://vinnord.blogspot.de/

Bildquelle: Cut out & Keep, http://www.cutoutandkeep.net/projects/horse-shoe-photo-frame

Scherenschnitte erstellen

Die Technik ist so klassisch wie beliebt: Anstatt richtigen Fotos kann man auch sogenannte Scherenschnitte an die Wand hängen. Entweder erstellt ihr diese digital am Rechner oder ihr druckt ein Foto aus, schneidet die Umrisse eures Pferdes aus und verwendet dies als Schablone für den Scherenschnitt. Das kann entweder auf schwarzem Karton sein, oder wer es etwas bunter mag, sucht sich ein anderes farbiges oder auch gemustertes Papier aus, überträgt die Umrisse der Schablone und schneidet das ganze dann aus.

Bildquelle: http://craftedniche.com/2011/10/23/encyclopedia-page-silhouettes/

Bildquelle:http://cdn3.notonthehighstreet.com/system/product_images/images/001/702/778/original_glittered-beauty-horse-framed-art-print.jpg?1403600962

Auf die Details kommt es an

Portraits und Weidebilder sind toll, aber auch ein bisschen langweilig. Außerdem passt der oft grüne Hintergrund nicht zu jeder Einrichtung. Wie wäre es also mit ein paar Details? Ohren, Maul, Mähne und Fell sehen bei jedem Pferd anders aus. Warum nicht mal die ganzen kleinen Besonderheiten des Vierbeiners hervorheben? Was macht euer Pferd zu etwas ganz Besonderem? Was sind die kleinen Merkmale, die nur ihr als Besitzer wirklich wahrnehmt? Würdet ihr die Ohren eures Pferdes aus hunderter andere Ohren heraus erkennen?

Bildquelle: http://www.lacavalieremasquee.com/svetlana-petrova-black-and-white-reflections/ Fotograf: Svetlana Petrova

Schwarz und weiß

Schwarz-weiß-Bilder eignen sich meisten besonders gut als Wandschmuck, weil sie nicht zu unruhig sind und sich nicht mit anderen Farben im Raum beißen können. Ein Bild im Sonnenuntergang ist zweifelsohne ein magischer Moment, das satte Orange passt aber nicht zu jeder Einrichtung. Besonders künstlerisch wirken Bilder die einen großen Anteil an nur schwarzen oder weißen Flächen haben. Für eine schwarze Fläche kann man sein Pferd zum Beipiel vor eine dunkle Stallgasse stellen. Als weiße Fläche eignet sich super ein bedeckter Himmel oder ein weiß gestrichenes Stallgebäude. Hat man die Idee einer großen einfarbigen Fläche erstmal im Kopf, finden sich viele Möglichkeiten zur Umsetzung. Was sich beim fotografieren vielleicht noch merkwürdig anfühlt entwickelt als fertiges Bild dann seinen besonderen Charme.

Bildquelle: http://equestrianbitch.tumblr.com/page/23

Bildquelle: http://estmagazine.com.au/nick-leary-celebrate-australia/ Fotograf: Nick Leary

Bildquelle: Pinterest

Vielleicht war ja für den ein oder anderen von euch etwas inspirierendes dabei und ihr traut euch doch, mal wieder ein Pferd in die Wohnung zu hängen, ohne dass ihr Sorge haben müsst, eure Freunde halten euch für ein verrücktes Pferdemädchen. Vielleicht habt ihr ja auch noch eine andere tolle Idee für ein bisschen anspruchsvollere Pferdebilder? Dann zeigt sie uns unbedingt unter dem Hashtag #Horsediaries_Lieblingsfotos oder auf Facebook.

Vorstellung Lucky

Lucky ist ein waschechter Westfale, geboren und aufgezogen in der Nähe von Münster, wo ich ihn im Alter von vier Jahren bei seinem Züchter fand und kaufte. Er hatte eine sehr gute Grundausbildung erhalten und auch schon erste Turniererfahrung in Reit- und Dressurpferdeprüfungen gesammelt.

Bei uns war es Liebe auf den zweiten Blick, da ich Lucky zwar enorm chic und elastisch fand, mich beim ersten Probereiten jedoch noch nicht auf Anhieb so zuhause fühlte. Ich war einfach „mehr Pferd vor mir“ gewohnt, zumal ich unmittelbar vorher einen Pferd vom… öhm… nennen wir es mal „traditionellen Kaliber“ probegeritten hatte. Lucky hingegen verkörpert den hochbeinigen, eleganten und modernen Typ, blutgeprägt, und damals trotz seiner knapp 1,70m Stockmaß noch ziemlich schlaksig und schmal. Dennoch glaubten meine damalige Trainerin und ich, in diesem Pferd das größte Potential zu sehen und so zog Lucky nach zweimaligem Ausprobieren zu mir nach Köln.

Nun hatte ich ein junges Pferd und habe einfach nach bestem Wissen und Gewissen ausgebildet. Ich hatte zwar keinen festen Trainer, aber natürlich immer mal wieder Unterricht. Und scheinbar auch wirklich ein glückliches Händchen in der Pferdewahl, denn Lucky ist wohl das, was man ein gutes Ausbildungspferd nennt. Er lernte unheimlich schnell neue Lektionen, war dabei die meiste Zeit ziemlich brav und blieb vor allem gesund. Wenn ich heute, fast 9 Jahre später, zurückblicke und vergleiche, wie viele Reiter ich inzwischen kenne, die so viel Pech mit Verletzungen oder mit Pferden, die sich nicht wie erwartet entwickelten hatten, kann ich nur sagen: Schwein gehabt!

Mein Ziel war es, mit meinem eigenen Pferd irgendwann mal ne kleine M-Dressur mitreiten zu können.

Die ersten Turniere wurden genannt und so arbeiteten wir uns in den folgenden Jahren durch Dressurpferdeprüfungen der Klassen A, L und M. Während wir in Dressurpferdeprüfungen  zwar immer mal platziert waren aber nie große Schnitte hatten, kamen die ersten schönen Erfolge dann in unserer Zeit in Hamburg, als wir zu den regulären Dressurprüfungen wechselten. Lucky wurde zum Schleifenpony in L-Dressuren und so nannte ich einfach mal unsere erste M-Dressur. Als Lucky diese auch auf Anhieb gewann und mir klar wurde, dass ich soeben mein Lifetime-Goal mit diesem Pferd schon 7-jährig erreicht hatte, war es an der Zeit, die Ziele höher zu stecken. Lucky lernte das S-Programm sehr schnell und so konnten wir im darauffolgenden Jahr in der schweren Klasse starten. Wer schon einmal eine S-Dressur auf 60m durchgeritten ist, der weiß, dass das kein Vergleich ist zu den kleineren Aufgaben, die man vorher schon erfolgreich gemeistert hatte. Aber wir hatten Spaß 🙂 8-jährig war Lucky dann erstmalig S-platziert und ich natürlich unfassbar stolz auf ihn.

Die kommenden Jahre waren dann durch meinen Umzug, Karriere, die Schwangerschaft und das erste Babyjahr geprägt, sodass ich in seinem Alter von 9-11 kaum selbst Turniere geritten bin. Aber seit dem vergangenen Jahr sind wir wieder am Start und konnten auf Anhieb ein paar tolle Platzierungen in den Klassen M und S sammeln.

Privat ist Lucky ein unheimlich anständiges und umgängliches Pferd, immer vorsichtig und eher zurückhaltend – es sei denn, es sind Bananen im Spiel. Dann vergisst er seine gute Kinderstube und wird etwas ungehalten.

Als Sportler ist er sensibel und schnell mal grell, aber wenn es drauf ankommt zu 100% da. Ich denke auch, es ist dieser gewisse Nerv, den ein gutes Dressurpferd braucht, um entsprechend elektrisch und fein zu reagieren, wenn die Anforderungen höher werden – und natürlich ein gutes Hinterbein 😉 Zum Glück ist er überhaupt nicht guckig im Viereck, seine Spannung entlädt er dann lieber mal mit dem ein oder anderen Hüpfer beim Abreiten oder er wird einfach unrittig und ignoriert den Reiter nebst Hilfegebung. Aber ich glaube, ich kenne kein Pferd so gut wie ihn und so haben wir uns inzwischen ganz gut aufeinander eingespielt. Seine Stärken liegen in der Wechseltour und im Schritt, obwohl ich finde, dass er im vergangenen Jahr mit zunehmender Kraft auch eine sehr schöne Trabtour bekommen hat.

Lucky ist ein sehr lektionssicheres aber technisch anspruchsvoll zu reitendes Pferd, mit dem man permanent an Rittigkeit, Durchlässigkeit und Lockerheit arbeiten muss. Mit meiner neuen Trainerin haben wir nun ein paar Dinge in der Arbeit und an der Ausrüstung verändert, seitdem hat Lucky sich toll entwickelt und ich erhoffe mir, in der kommenden Saison unser Potential auch auf dem Turnier einmal voll ausschöpfen zu können.

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Fotoserie Teil 4: Fotobücher als Alternative zum geklebten Album

Wir wollen die vielen wunderbaren Fotos, die in finsteren Ecken auf euren Rechnern schlummern, aus ihrem Dörnröschenschlaf befreien und zu Papier bringen. Denn diese kostbaren Erinnerungen an wunderbare Momente sind viel zu schade, um ungesehen in den hintersten Ecken eurer Festplatten zu schlummern. Darum widmet sich gleich eine ganze Artikelserie um die verschiedenen Möglichkeiten, digitale Fotos zu handfesten Schmuckstücken zu machen. Wir hoffen, euch ein bisschen anregen und inspirieren zu können und freuen uns sehr, wenn ihr eure Werke via Instgram mit dem Hashtag #Horsediaries_Lieblingsfotos präsentiert.

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In den letzten Jahren ist als Alternative zum klassischen Fotoalbum mit selbstgeklebten Fotos das Fotobuch über einen Onlineanbieter zu einem immer beliebteren Produkt geworden. Anstatt die Bilder einzeln zu bestellen und dann per Hand einzukleben, kann man das Fotobuch online gestalten und bekommt es dann fix und fertig zugeschickt.150503_Leinwand_-28

Für alle Bastelmuffel ist das Fotobuch damit eine hervorragende Möglichkeit, die Bilder alle hübsch und ordentlich in einem Buch zu präsentieren. Kein mühsames Abpuhlen der Fotoklebeecken, keine schief eingeklebten Fotos mehr, keine krakelige Handschrift unter den Fotos, keine Fotoklebeecken, die mit der Zeit ihre Klebewirkung verlieren und die Fotos noch schiefer im Album hängen lassen. Das klingt natürlich verlockend!

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Nachdem ich die ersten Fotobücher vor Jahren mal selbst in der Hand hatte, war ich lange Zeit wirklich kein Fan dieser Büchlein. Das Papier war dünn, die Bindung dick und steif, die Rückseite des Buches zierte ein unschönes Logo des Herstellers, der Druck der Bilder höchstens mittelmäßig. Ich fand diese Bücher immer irgendwie lieblos und unkreativ, viel zu schnell am Rechner zusammen geschustert, 12 mal das gleiche Buch bestellt, jedem eins in die Hand gedrückt, fertig. Das war mir alles irgendwie zu wenig mit Herzblut gebastelt und wurde meiner Meinung nach den wunderbaren Erinnerungen nicht gerecht.

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Dann entdeckte ich Jahre später einen Anbieter mit einem anderen Konzept. Die Fotobücher hatten samtig weiche Einbände, der Druck war von hervorragender Qualität, das Papier dick wie Karton und die Bindung so flach, dass man Bilder auf eine ganze Doppelseite ziehen konnte und keinen Knick in der Mitte sah. Das waren keine einfachen Fotobücher wie ich sie kannte, das waren richtige Bildbände für die eigenen Fotos!

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Obwohl ich selbstgeklebte Alben irgendwie immer noch persönlicher finde – sie haben einfach mehr Flair und man spürt die Mühe und Zeit, die in sie investiert wurde – sind diese Fotobücher echte Alternativen. Vor allem, wenn man die liebsten Lieblingsbilder präsentieren möchte.
Was mir besonders gefällt ist, dass man mit den Formaten der einzelnen Bilder spielen kann. Während das im geklebten Fotoalbum doch eher eingeschränkt ist, und meist bei 10 x 15 cm oder 13 x 18 cm liegt, kann man im Fotobuch die Bilder ganz frei und total unterschiedlich anordnen. Während man auf der einen Seite viele viele kleine Schnappschüsse zeigt, kann man auf der nächsten das Knallerfoto in ganz groß auf die komplette Breite einer Doppelseite ziehen. Das macht dann richtig was her! Der Gestaltung sind hier wenig Grenzen gesetzt und mit einigen persönlichen Worten und Beschreibungen, ausgewählten Lieblingszitaten und Sprüchen, wird auch das Fotobuch zum ganz persönlichen Erinnerungsschatz.

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Es gibt mittlerweile unglaublich viele Anbieter für Fotobücher und es ist nicht ganz einfach, den passenden zu finden. Ich möchte hier meine ausdrückliche Empfehlung für Saal Digital aussprechen. Sie waren vor Jahren derjenige Anbieter, der mich vom Produkt Fotobuch überzeugt hat und ich bin nach wie vor immer sehr zufrieden mit den Büchern. Die Druckqualität ist sehr gut, die Bücher sind toll verarbeitet, der Bestellvorgang über eine kostenlose Software einfach und selbsterklärend, außerdem mit allen Gestaltungsmöglichkeiten ausgestattet, die man sich wünschen kann und ist das Werk erstmal bestellt ist es blitzschnell im Briefkasten. Selten muss man länger als 3 Tage auf sein heiß ersehntes Schätzchen warten.

Das hier gezeigte Buch ist 28 x 28 cm groß, hat 26 Seiten und ein Hardcover, also einen festen Bucheinband. Wer mehr Bilder in einem Buch unterbringen möchte, kann bis zu 120 Seiten gestalten. Ich habe mich für ein mattes Cover mit Soft-Touch entschieden, welches unheimlich samtig in der Haptik ist. Für dunkle Motive eignet es sich allerdings nicht so gut, da schnell Fingerabdrücke auf dem Cover zu sehen sind. Wer sein Buch viel mitnehmen und rumzeigen möchte, sollte sich lieber für ein glänzendes Cover entscheiden, da diese deutlich robuster sind. Ob man für die Innenseiten lieber Hochglanz- oder mattes Papier wählt, ist Geschmackssache, da hat wie bei normalen Fotoabzügen jeder so seine Vorlieben.
Die Bücher gibt es natürlich auch in anderen Größen und Formaten, ich mag dieses aber unheimlich gern, weil es viel Spielraum bei der Gestaltung lässt und man die Bilder richtig schön groß zeigen kann.

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Mein Fotobuch zeigt die schönsten Bilder aus der ersten Hälfte 2013. Eigentlich wollte ich seit dem schon viele weitere Bücher der folgenden Jahre bestellt haben, aber irgendwie bin ich da noch nicht so richtig zu gekommen. Die Idee war eigentlich, jedes Jahr mindestens ein Buch zu gestalten und so die Wand über unserem Sofa langsam mit unseren ganz persönlichen Bildbänden zu füllen. Irgendwie haben sich dort aber schon so viele andere Bilder, Alben und Karten angesammelt, das kaum mehr Platz für die ursprüngliche Idee ist. Nach dem ich mir aber für diese Artikelserie viele Anregungen zum Thema Fotos und auch Inspirationsbeispiele für Fotobücher geholt habe, habe ich nun einen großen Motivationsschub, die vergangenen Jahre in dem ein oder anderen Fotobuch aufzuholen.
Wenn ihr mögt, zeige ich euch natürlich gern hier die Ergebnisse.

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Für alle, die nun auch Lust bekommen haben, ihre schönsten Erinnerungen in einem Fotobuch festzuhalten, stellt uns die Firma Saal Digital für jeden Leser einen Gutschein im Wert von 20 € bei der Bestellung eines Fotobuches zur Verfügung.

Euer persönlicher Gutscheincode lautet: HoRsE-DiArIeS_16 *

*Der Gutschein gilt ab einem Mindestbestellwert 40 Euro für die Bestellung eines Fotobuchs. Er ist nicht mit anderen Gutscheinen und/oder Aktionen kombinierbar. Die Versandkosten sind ausgenommen. Der Gutschein ist einmalig pro Kunde einlösbar ist nur bis einschließlich 30.06.2016 (23:59 Uhr) gültig.