Neueste Artikel

Vorstellung Sofia

Nach meinem Gastbeitrag als reitende Muddi aus dem letzten Jahr haben mich die Mädels von Horsediaries nun gefragt, ob ich Lust hätte, Teil des Teams zu werden und regelmäßige Beiträge zu verfassen. Nun, meine Antwort könnt Ihr Euch unschwer zusammenreimen und jetzt möchte ich mich auch einmal etwas ausführlicher vorstellen.

Ich heiße Sofia, bin 34 Jahre als und lebe mit meiner kleinen Familie im schönen Rheinland, genauer gesagt zwischen Köln und Düsseldorf. Geboren wurde ich Speyer, somit war der Grundstein für meine Präferenz für Domstädte schon sehr früh gelegt. Ich bin auch dort in der Nähe aufgewachsen, habe mich aber nach dem Abschluss meines Studiums nach Düsseldorf orientiert, wo der väterliche Teil meiner Familie lebte und ich schon als Kind insgeheim mein Herz verloren hatte. Nach einem mehrjährigen Abstecher in den Hamburger Raum bin ich nun seit vier Jahren wieder zurück am Rhein und fühle mich hier sehr zuhause. Wie Ihr ja wisst, habe ich eine kleine Tochter, mittlerweile fast 2 ½ Jahre alt, die neben dem Pferd und dem Job mein Leben maßgeblich bestimmt.

Und da fällt auch schon mein Stichwort, das gute Pferd. Wie kam ich zur Reiterei? Ich glaube, meine Eltern bereuen keinen Tag so sehr wie diesen einen Sonntag im Sommer des Jahres 1986, als sie zum Zwecke der Kinderbespaßung mit meiner Schwester und mir zum Ponyreiten fuhren. Während meine Schwester nie so den letzten Draht zur Reiterei fand, war es um mich seit diesem Tag geschehen. Für mich gab es nichts anderes als die Pferde. So bekam ich zum Abschluss des ersten Schuljahres meine erste richtig Reitstunde, direkt auf einem Großpferd, einem riesigen Schimmel namens „Maitraum“. Und so kam es, dass ich als mutiger Dreikäsehoch Woche um Woche meine Runden auf Schulpferden drehte und Schritt, Trab, Galopp und „durchkarieren“ lerne, so hatte ich das zumindest verstanden.

Nach einigen Jahren Schulpferde- und Ponyreiterei bei meinen Dorfkindfreunden bekam ich im Alter von 11 Jahren meine erste Reitbeteiligung an der Stute „Aska“. Aska war eine giftige Fuchsstute, unrittig, unerzogen, stutig und mit nullkommanull Bewegung ausgestattet. Aber ich habe dieses Pferd geliebt und mich trotz einiger brenzliger Situationen mit ihr zusammen gerauft. Meine Eltern kauften Aska letztendlich für den berühmten Appel nebst Ei von ihrem Besitzer ab und so hatte ich mein erstes eigenes Pferd. Mit Aska wollte ich dann auch aufs Turnier und begann meine Karriere klassisch im einfachen Reiterwettbewerb, wo meine giftige Stute im Galopp fast die Richter umrannte weil sie der Meinung war, dass ein Zirkel eine ziemlich langweilige Erfindung sei. Aber wir gaben nicht auf und konzentrierten uns auf Askas Talent, das Springen. Diese kleine Stute mit der kratzigen Galoppade machte in der Kombination zwar gerne mal einen Galoppsprung mehr oder zog mitten im Parcours die Bremse, aber springen konnte sie. Geschickt, mutig und vorsichtig absolvierte sie ihre Prüfungen und so waren wir bis zur Klasse L unterwegs.

Aska-spring1

Parallel dazu stellte mir mein damaliger Reitlehrer eine junge Hannoveranerstute zur Verfügung. Auf ihr lernte ich das 1×1 der Dressurreiterei und dann ging alles ganz schnell. Im Winter noch bei E-Dressur, schnell die beiden Reitabzeichen gemacht und im kommenden Frühjahr konnten wir bei unserem ersten Start direkt eine Dressurprüfung der Klasse L auf Kandare gewinnen. Ich war damals 14 und im siebten Himmel. Aufgrund unserer Erfolge wurden wir zu der Zeit auch in den Juniorenkader berufen, in Rheinland-Pfalz kein großes Ding, aber ich war stolz wie Oskar mit meinem Wappen auf dem Arm. Zu der Zeit ritt ich jeden Tag mehrere Pferde, vom 3-jährigen Youngster über „meine“ Stuten bis zum Grand Prix Pferd meines Trainers, der mir als Professor zeigte, wie das mit den fliegenden Wechseln ging.

Zur Abiturszeit musste ich die Reiterei leider unterbrechen. Die kommenden Jahre, während des Studiums, ritt ich noch eine Zeit lang Nachwuchspferde mit, ab und zu auch mal in Basis- und Aufbauprüfungen auf dem Turnier, aber so richtig kam ich nicht mehr ans Reiten.

Das änderte sich erst im Jahr 2007, als ich mit 26 beschloss, dass ein Leben ohne Pferde nichts für mich sei. Total mutig warf ich meine Kröten zusammen, zog los und machte mich auf Pferdesuche. Pferd Nr. 5 war ein chicer brauner Westfale, 4-jährig, im Budget und aus heutiger Sicht das Beste, was mir passieren konnte. Lucky Luke. Heute ist Lucky 13, wir haben einige Höhen und Tiefen erlebt – aber wir konnten uns von Dressurpferde-A bis zur schweren Klasse hocharbeiten. Im letzten Jahr haben wir den Stall gewechselt und „unsere“ Trainerin gefunden. Ich bin sehr glücklich darüber und glaube ganz fest daran, dass die kommende Saison eine aufregende sein wird. Begleitet uns hier bei Horsediaries und erlebt mit, wie es uns ergeht.

Soviel zu mir, bei Fragen freue ich mich, von Euch zu lesen. Und natürlich freue ich mich, nun Teil des Teams zu sein und es mit dressurtussimäßigen Beiträgen zu bereichern 😉

Eure Sofia

Ein Reit-Zausel

Der letzte Beitrag hier über den Zausel ist schon wieder eine ganze Weile her und es muss dringend ein Update her. Ich möchte also kurz berichten, wie es dem Zausel so geht und was wir im Moment so machen. Und das ist tatsächlich alles ganz erfreulich, man kann das gute Tier nämlich im Moment entsprechend seines ursprünglichen Verwendungszweckes nutzen: Ich reite!

Den Sommer hatte er mit gezerrter Sehne mal wieder pausiert, das Antrainieren zog sich dann noch etwas in die Länge, weil das Bein jedes Mal wieder dick wurde, wenn wir mehr als Schritt gingen. Zwischen September und Oktober haben wir mehrere Versuche unternommen, mussten aber doch immer noch länger pausieren, so dass er weiterhin im Wesentlichen auf der Weide entspannte.

IMG_6980 IMG_6984

Als das Bein dann aber wieder in Ordnung war und ich ein paar Mal geritten war, wurde er unschön direkt in die Sattellage gebissen, so dass er noch mal eine Woche Pause hatte, die wir mit ein bisschen spazieren gehen überbrückten.

IMG_7020 IMG_7021

IMG_7217 IMG_7190 IMG_7193 IMG_7198 IMG_7183
Im November waren wir dann aber so weit, dass wir zumindest ein bisschen ausreiten konnten, vielleicht erinnert sich der ein oder andere an den Artikel dazu 😀

151029_Zausel-1818 151029_Zausel-1859 151029_Zausel-1879 151029_Zausel-1896 151029_Zausel-1900 151029_Zausel-1898 151029_Zausel-1990 151029_Zausel-2068 151029_Zausel-2096 151029_Zausel-2075 151029_Zausel-2072 151029_Zausel-2101

Bis Dezember sind wir dann wieder von einigen Pausen unterbrochen worden, weil nach so langer Pause ja doch so einiges rostet und man so seine Weile braucht, bis wieder alles rund läuft. Er wurde also chiropraktisch behandelt, es wurde ein Blutbild gemacht, der Sattel passte nicht mehr, die Zähne wurden gemacht – alles natürlich immer mit jeweils ein paar Tagen Pause. Diese Zeit haben wir genutzt, ein bisschen was vom Boden aus zu machen und er beherrscht jetzt so einigermaßen den spanischen Schritt.

151023_Zausel-079 151023_Zausel-062 151023_Zausel-065 151023_Zausel-046 151023_Zausel-069

Dann kam Weihnachten und da war ich 10 Tage nicht da, so dass wir dann im Januar endlich alle Wehwehchen beseitigt hatten und nun eben wieder an der Fitness und der Geschmeidigkeit arbeiten.

Direkt am 09. Januar konnte ich dann ganz spontan bei einem Lehrgang bei uns im Stall mitreiten, weil ein Reiter ausgefallen war. Eigentlich ging der Lehrgang über zwei Tage, aber ich habe mir den Platz mit einer anderen Reiterin geteilt und bin nur einen Tag geritten, was in Anbetracht des Trainingszustandes des Zauselchens auch besser war. Der musste nämlich ganz schon ran, ich natürlich auch.
Der Zausel hatte es sich natürlich nicht nehmen lassen, vor dem Lehrgang noch mal eine dicke Schlammpackung aufzulegen, so dass ich ganz schön zutun hatte, das werte Tier in einigermaßen vorzeigbaren Zustand zu verwandeln. Und wie er da so weiß bandagiert in der Halle stand, kam es mir auch mehr wie eine Faschingsverkleidung vor. Dressurpferd für einen Tag! Auch wenn wir danach beide wirklich platt waren, habe ich viel mitgenommen, ein bisschen neue Motivation gewonnen und bin jetzt wieder fest entschlossen, den alten Esel mit Unterricht wieder in Schwung zu bringen.

IMG_7889IMG_7900  IMG_7901

Weil das Jahr ja noch recht neu und frisch ist, ist es wohl noch nicht zu spät, euch meine Wünsche und Vorsätze fürs neue Jahr mitzuteilen, auch wenn es nichts weltbewegendes ist.
Ich hoffe einfach wie jedes Jahr, dass der Zausel möglichst gesund bleibt, wir ein bisschen zum Reiten und Trainieren kommen. Wichtiger ist aber, dass er zufrieden und glücklich ist, mit oder ohne Reiten. Sehr gern würde ich die Pferde dieses Jahr wieder mit an die Nordsee nehmen und hoffe, der Zausel macht mir an dieser Stelle nicht wieder einen Strich durch die Rechnung. Wenn er also zumindest den Sommer über fit wäre, würde mich das wirklich freuen (man wird ja bescheiden ;D ). Vorgenommen habe ich mir eigentlich wenig für dieses Jahr, außer wieder mehr Unterricht zu reiten und nicht immer so alleine durch die Bahn zu eiern. Und in 2016 wieder mehr Fotos vom Esel zu machen, das hat nämlich leider in den letzten beiden Jahren deutlich nachgelassen.
Ich wünsche mir ein entspanntes, zufriedenes Pferdejahr mit wenigen Überraschungen, vor allem keinen negativen, das reicht mir schon!

IMG_7468 IMG_7369IMG_7477 IMG_7462    IMG_7475 IMG_7355

Püppi – Lehrgang mit Video

Dieses Wochenende ist bei uns im Stall Lehrgang bei einer Richterin, die bis in die hohen Klassen richtet. Ich kenne sie bereits seit Jahren und habe schon beim Protokoll schreiben auf Turnieren bei ihr viel gelernt und habe mich total auf den Lehrgang gefreut. Neue Impulse mitnehmen, und gerade aus den Augen eines erfahrenen Richters Unterricht bekommen, das finde ich einfach toll.

Für den ersten Tag habe ich Trense gewählt, morgen will ich dann auf Kandare reiten. Vom ersten Tag war ich total begeistert, sie hat sofort erkannt, wo Püppis und meine Schwächen liegen und es war eine gute Mischung zwischen den Basics und Lektionen. Püppi war auch total motiviert und hat sich super angestrengt. Ich habe das Gefühl, dass wir der Klasse S langsam wirklich näher kommen. Ich freue mich schon riesig auf morgen, dann geht es weiter!

Ich habe das Video mal nicht bearbeitet, sondern einfach alles drinnen gelassen!

Handpferd, was soll denn das?

Gelegentlich kann man in einigen Ställen beobachten, wie ein Reiter auf dem Pferd noch ein Pferd an der Hand bei sich führt und nicht selten fragen sich viele, was das überhaupt soll. Meine positive Sicht über das Handpferdereiten möchte ich euch in meinem heutigen Artikel näher bringen.

Für mich war es noch vor ein paar Jahren unvorstellbar, mal mit dem Handpferdereiten in Kontakt zu  kommen. Es gab eine Zeit, in der ich es nicht mehr  missen wollte.

Wenn man sich als Reiter dazu entscheidet, ein zweites Pferd aus dem Sattel mitzuführen, gibt es natürlich einige Dinge zu beachten. Man trägt doppelte Verantwortung und es braucht eine Menge Vorbereitung und Training. Sofern man nicht mit einem Fohlen beginnt, welches ohnehin gerne neben seiner Mutter herläuft, ist die Grundvorraussetzung natürlich ein sozialverträgliches Pferd, welches sich gut und problemlos führen lässt. Ist es am Boden ohne Zweitpferd schon schlecht zu führen, macht es natürlich absolut keinen Sinn dieses Pferd vom Sattel aus zu führen. Hier heißt es dann erstmal von vorne anfangen und in kleinen Schritten Grundgehorsam lernen. Klappt das gut und ist dies gefestigt, kann man es mit einem zweiten geführten Pferd versuchen. Am besten übt man das auf dem Platz oder in der Halle, falls man im Notfall doch mal ein Pferd loslassen muss. Eine Hilfsperson geht natürlich auch. Dieses Training kann man schon sehr abwechslungsreich gestalten: anhalten, rückwärtsrichten, scharfe Kurven, schneller oder langsamer. Wenn man sich selbst sicher fühlt und das Gefühl hat, die Pferdekombination passt gut zusammen, so kann man es auch mal im Gelände probieren. Hier ist eine Hilfsperson unerlässlich! Eine gewisse Sicherheit im Gelände ist natürlich auch hier absolute Vorraussetzung! Was alleine schon schlecht geht, ist mit einem weiteren Pferd natürlich nicht unbedingt einfacher zu händeln. Ist das zweite Pferd allerdings eine Versicherung im Gelände, kann es für das ängstlichere Pferd eine tolle Erfahrung sein, neben einem gelassenen Begleitpferd zu laufen und sich die Sicherheit „abzugucken“!

Wenn man sich am Boden sicher fühlt und die Rangordnung zwischen den beiden Pferden geklärt und gefestigt ist, kann man man mit der Ausbildung aus dem Sattel beginnen. Hier würde ich auch empfehlen, zunächst in der Halle oder auf einem eingezäunten Platz zu üben. Sicherheit geht nunmal vor. Das Training kann man genau so aufbauen wie man es zu Beginn zu Fuß gemacht hat. Größere Wendungen, ruhiges Halten, Richtungswechsel und wenn das sitzt kann man sich mit engeren Wendungen und Rückwärtsrichten auseinandersetzen. Im Gelände kann es passieren, dass man mal eine Engstelle passieren muss. Am besten ist es hier, wenn man das Führpferd hinter sich leitet und mit einem ausreichend langen Strick führt. Das ist natürlich schon fast die Königsdisziplin, aber das Gefühl ist einfach unbeschreiblich, wenn das Führpferd wie selbstverständlich langsamer wird und sich einfädelt.

Wozu das ganze gut sein soll lässt sich mit mehreren Argumenten leicht begründen.

In meinem Fall ist es in unserem alten Stall einfach Bewegungstherapie für mein Pony gewesen. Ich hatte das große Glück, dass eine sehr gute Freundin von mir, mich in stressigen Phasen fast täglich unterstützt und Jeany mit auf ihre Ausritte genommen hat. Ich bin meistens am frühen Morgen im Stall gewesen und meine Freundin am Nachmittag. So hatte das Pony zusätzlich gesunde Bewegung, bekam frische Luft und was zu sehen. Eine der wenigen Dinge die uns im neuen Stall natürlich sehr fehlen.

Für Menschen mit einem Nachwuchspferd ist das Handpferdereiten auch eine tolle Sache den Nachzügler langsam aufzubauen und auch an das Gelände zu gewöhnen.

Mein Fazit: Das Handpferdereiten ist für alle eine willkommene Abwechslung und in den meisten Fällen einfach super praktisch!

IMG_2720

 

Im Interview: Eva vom Pferdesportservice Marx

Gibt man bei Google „Pferdevermittlungsservice“ ein, stößt man als erstes auf die Seite von Eva Marx. Ihr Name ist seit einigen Jahren ein Begriff für alle diejenigen, die ein Pferd suchen. Denn sie inseriert nicht nur auf ihrer eigenen Website, sondern auch in Pferdebörsen wie z.B. Ehorses. Die Besonderheit an Evas Dienstleistung ist, dass sie weder eigene Pferde züchtet noch eigene Verkaufspferde hat oder einen Stall besitzt.

Ich lernte Eva an einem Stall in Essen kennen, wo unsere Stuten Boxennachbarinnen waren. Nachdem sie einige Jahre später einen interessanten Beitrag auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte, der von Horse Diaries auch geteilt wurde, habe ich gedacht: „Bestimmt möchte nicht nur ich mehr über die Person erfahren, die ihr Hobby zum Beruf gemacht hat.“ Wir haben Eva daher ein paar Fragen gestellt.

12413936_1153361651342355_1133920705_o

In welcher Lebenssituation hast du den Pferdesportservice Marx gegründet?

Ich habe eigentlich in Aachen Metallurgie und Werkstofftechnik studiert. Habe aber natürlich auch damals schon geritten und sollte für die 12jährige Tochter von nichtreitenden Freunden ein Pferd finden. Das war etwa 1999/ 2000. Damals gab es noch keine Internetbörsen oder ähnliches für Pferde und man schaute in das landwirtschaftliche Wochenblatt oder die Tageszeitung um Anzeigen wie „6jstprst,M/Bgew,168,20tsdvhb“ zu finden.

Heute schreibt ja jeder einen halben Roman statt „6jährige Staatsprämienstute, M*-Springen gewonnen, Stockmaß 168cm, 20.000€ Verhandlungsbasis“. Natürlich hat man auch damals zuerst bei den Besitzern angerufen- auf Festnetz abends zwischen 18 und 20 Uhr- weil noch nicht alle ein Handy hatten. Aus heutiger Sicht habe ich also quasi in der Steinzeit angefangen.

Die Termine auf der Suche nach einem Pferd verliefen sehr zäh und höchst unerfreulich. Ich hatte in 95% der Fälle das Gefühl, dass ich als junge Frau von Anfang 20 nicht ernst genommen wurde. Was mir tierisch auf die Nerven ging.

Und was uns als „Kinderpferde für A/L Springen“ angeboten war, schlug dem Fass den Boden aus… . Der Oberknaller war allerdings, dass mir das gleiche Pferd am gleichen Tag zu 2 unterschiedlichen Preisen angeboten wurde. Wir waren erst bei dem Besitzer, der 25.000 DM haben wollte. Wir haben ausprobiert und das Pferd war einfach nur wild und auf keinen Fall für ein 12-jähriges Mädchen geeignet. Bei dem nächsten Termin in der Nachbarschaft (bei dem man uns ein über 1,80m großes Pferd als „perfektes Kinderpferd“ passend reden wollte), sagte der Reitlehrer mir, er wüsste noch ein Pferd, das passen könnte. Also fuhren wir hinter diesem Reitlehrer her und standen wieder vor dem ersten Pferd- was aber jetzt 37.000 DM kosten sollte. Also schlappe 12.000DM mehr als vor 90 Minuten. Spätestens DA war ich der Meinung, dass man das alles besser und anders machen muss… .

Aufgrund dieser Erfahrungen und der Tatsache, dass mich noch einige andere Bekannte angesprochen haben, ob ich bei der Pferdesuche helfen könne, hat sich meine Firma entwickelt. Ich hatte als erfolgreicher Turnierreiter viele Kontakte im Rheinland und Westfalen, was den Anfang leicht gemacht hat. Ich habe von Anfang an nur Pferde angeboten, die ich kannte und alle Pferde gefilmt und fotografiert- wobei meine erste Kamera zu Studentenzeiten auch ein billiges Ding aus der Steinzeit war… .

Noch heute arbeite ich mit vielen Züchtern und Ausbildungsställen aus der Anfangszeit zusammen. Ich mag es, langjährige Geschäftspartner zu haben, denen man vertrauen kann. Und bei denen man weiß, wie sie die Pferde halten, ausbilden und nicht zuletzt: wie sie mit Käufern umgehen, auch wenn ich mal nicht dabei bin.

 

Gehst/gingst du nebenbei noch einer anderen beruflichen Beschäftigung nach?

Ich habe die Firma während des Studiums gegründet und seitdem ich das Studium beendet habe, mache ich nichts anderes.

Aber die Struktur meiner Dienstleistung hat sich verändert. Während ich früher auch noch einige eigene Berittpferde hatte, mache ich heute wirklich nur noch das Marketing für die Pferdebesitzer.

Ich habe einfach festgestellt, daß die Qualität der Arbeit leidet, wenn man auf zu vielen Hochzeiten tanzt. Gerade Berittpferde fand ich immer schwierig. Man kommt eigentlich nicht mehr vom Hof weg, muss sich um die Pferde kümmern etc. Dadurch wird man verleitet, dem nächsten Kunden „seine“ Pferde passend reden zu wollen. Und genau das will ich nicht.

Ich möchte ein großes Angebot haben, aus dem ich das passende für die Pferdesuchenden aussuchen kann.

 

Wie viele Leute stehen hinter dem Pferdesportservice Marx? Wer fotografiert die Pferde und pflegt die Website?

Ich mache alles selber. Da ich damit werbe, dass ich alle Pferde selbst live gesehen habe, muss ich auch zu den jeweiligen Pferden hin und sie mir ansehen. Dabei erstelle ich dann Fotos und Videos und bearbeite das auch alles selber. Ich finde es extrem wichtig, daß man – gerade bei Kindern oder ängstlichen Reitern- die Pferde sehr genau kennt und auch mal abraten kann. BEVOR etwas beim Ausprobieren passiert.

Es gibt aber auch die Situation, daß ich bei befreundeten Vermittlern/ Verkäufern aktiv suche, wenn ich für einen Kunden nicht das passende Pferd in der Vermittlung habe. Diese Pferde stehen aber nicht auf meiner Homepage und die Kunden wissen dann auch, daß ich die Pferde nicht kenne. Ich habe schon öfter überlegt, jemanden anzustellen. Aber: ich kann die Besichtigung der Pferde nicht abgeben- ich will sie alle selber live sehen. Um meine Kunden beraten zu können. Also muss ich auch die Texte selber schreiben 😉 Und bis jetzt habe ich noch keinen gefunden, der mir die Fotos/ Videos so schneidet und bearbeitet wie ich es will.. Also mache ich es im Rahmen meiner Möglichkeiten lieber „klein und fein“.

Es wird aber in absehbarer Zeit eine zweite Schiene bei Pferdesportservice Marx geben. Was und wie genau es wird, möchte ich hier noch nicht verraten. Aber wir arbeiten dran. Wir- denn bei diesem Projekt habe ich mir Hilfe dazu geholt  😉

 

Hast du dich schon einmal selbst in ein Verkaufspferd verliebt, welches du dann gekauft hast?

Verliebt ganz oft- leider meist in extrem teure Megaknaller. Aber nein- es ist ganz anders.  Ich habe durch meinen Job aufgehört zu reiten. Ich habe einfach viel zu wenig Zeit. Da ich bin nicht der Typ bin, der Spaß daran hat, 2x pro Woche durch´s Gelände zu tuckern.

Da ich aber zu wenig Zeit habe, um wieder auf hohem Niveau zu trainieren, habe ich das Reiten komplett an den Nagel gehangen. Zumal ich es mir auch nicht erlauben kann, mit schlechten Ergebnissen aus einer Prüfung zu kommen. Da könnte ich Kunden verstehen, wenn mir nicht vertrauen würden. Da ich außerdem in meiner aktiven Zeit durch diverse Sportunfälle (Skifahren ist definitiv nicht mein Sport…) meine Knie extrem ramponiert habe, genieße ich jetzt den Luxus von unten meckern zu können ohne es im Sattel besser machen zu müssen. Bandenprofi halt!

 

Lehnst du Pferde/Besitzer auch ab, wenn dir diese nicht „sympathisch“ sind?

Ja- habe ich schon mehrfach getan. Mein Job macht mir Freude und das soll auch so bleiben. Jemandem, der mir unsympathisch ist, kann ich nicht vertrauen und Vertrauen spielt in meinem Job eine große Rolle. Ich schicke aber auch unfreundliche Käufer vom Hof, wenn sie sich wie die bekannte Axt im Walde verhalten. Unsympathische Pferde gibt es selten. Wenn ein Pferd so gar nicht funktioniert, oder massive Mängel aufweist oder einfach an dem Tag, an dem ich da bin, lahm geht, dann kommen sie nicht in die Vermarktung. Das verstehen die Verkäufer meist auch.

Aber ich merke beim Verfassen von  meinen Beschreibungstexten schon, welches Pferd mich begeistert hat und welches nicht. Letztendlich bin ich halt doch noch das Ponymädchen.

 

Was war dein schönstes bzw. dein kuriosestes Erlebnis beim Verkauf?

Ach- es gibt so unendlich viele schöne Geschichten. Pferde und Reiter, die sich einfach gefunden haben und die ich teilweise über Jahre begleiten darf, weil ich immer wieder Fotos bekomme oder auch mal hinfahre. Oder witzige Situationen beim Ausprobieren. Ich bemühe mich, für meine Kunden eine möglichst gelöste Situation zu schaffen beim Ausprobieren. Es soll ja Spaß machen, ein Pferd zu finden. Eine Situation ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: Ich sitze mit Kunden bei einem Profi am Platz. Sonnenschein, Getränke, tolle Pferde. Ein Mädchen stellt uns ein Verkaufspferd auf S-Niveau vor. Sie reitet sehr gut. Der Ausbilder sagt stolz „Sie ist die jüngste Teilnehmerin an den panamerikanischen Spielen gewesen… .“ Meine Kundin platzt raus: „Toll! Man sieht ihr die Behinderung gar nicht an!“

Leider hatte sie die panamerikanischen Spiele mit den Paralympics verwechselt- Den Blick vom Trainer werde ich NIE vergessen… .
12405061_1153361698009017_1004410434_o

 

Vielen Dank an Eva für das Interview. Wenn wir euch nun neugierig gemacht haben, dann schaut doch mal auf ihrer Website vorbei. Eva hat ganz aktuell rund 35 neue Verkaufspferde-Profile online gestellt. Ihr findet den Pferdesportservice Marx unter http://pferdesportservice.de.

Die deutschen Hochschulmeisterschaften 2015 – Aus der Sicht eines Pferdebesitzers

Am vergangen Wochenende fanden die deutschen Hochschulmeisterschaften 2015 in Düsseldorf statt. Die besten 18 Mannschaften deutschlandweit haben hier um den Meisterschaftstitel (Kombi, Mannschaft, Einzel Dressur/Springen) gekämpft. Zugegeben, mit Studentenreitturnieren hatte ich vorher noch nie was zu tun. Meine Uni war leider nie so wirklich darin involviert und da ich selber häufig auf „normalen“ Turnieren unterwegs bin, habe ich das Thema auch nie weiter verfolgt.

Impressionen-5

Bis ich am Mittwoch vorher eine Nachricht bekam: „Wie geht´s Pepper und Dir? Entschuldige die späte Störung, aber ich einen Anschlag auf dich vor… Am Wochenende sind deutsche Hochschulmeisterschaften in Düsseldorf und leider hat das Finalpferd abgesagt. Kann Pepper vielleicht im Finale gehen?“ Ich habe mich erstmal kurz informiert, das Finale der DHM ist ein S-Springen. Da musste ich doch erst einmal schlucken. Sportliche Sache zwei Fremdreiter auf dem eigenen Pferd über S springen zu lassen? Was ist, wenn etwas passiert? Wenn sie Pepper verunsichern? Auf der anderen Seite sind ja nicht umsonst die zwei besten Reiter im Finale – und diese mussten sich auch das ganze Jahr über in Form von Platzierungen auf Studentenreitturnieren qualifizieren. Nachdem dann auch mein Freund meinte: „Wann hat man schonmal die Möglichkeit, das eigene Pferd auf einer ‚Deutschen‘ laufen zu lassen?!“ war es beschlossene Sache: Sonntag sollte es mit Pepper nach Düsseldorf gehen!

Die Tage vergingen schnell und eine Vorfreude stellte sich bei mir ein. Das Sattelzeug wurde geputzt und Peppers Turniersachen herausgelegt. Ganz schön seltsam, die eigene Turnierreithose zu Hause zu lassen! Ich hatte mich dazu entschlossen, Pepper dort abreiten zu lassen und dies nicht selber zu machen. Ich bin nunmal Amateur und wenn ich es bei mir selber verbocke, dann ist es mein Problem, aber für die Finalreiter wollte ich Pepper nun bestmöglich vorbereiten lassen und die Reiterin hätte es nicht besser machen können! Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle!

Für Pepper (und auch für mich!!) war es ganz schön beeindruckend, gar kein Vergleich zu einem „normalen“ Turnier! Das Publikum hat gejubelt, gesungen, geschrieen und Chorgesänge in vollster Lautstärke aufgeführt. Kein Zentimeter war mehr ohne Zuschauer und in der Halle beim Abreiten wurde getanzt und das Hochschulmaskottchen hat sein Bestes gegeben! Eine Wahnsinns-Atmosphäre, die ich so schnell nicht vergessen werde und die Pepper auch sehr spannend fand. Aber in den Prüfungen hat sie, wie immer, ihr Bestes gegeben!

Impressionen-13 Impressionen-14

Der erste Finalreiter (es wird im Vorfeld ausgelost, wer zuerst reitet) kam aus Magdeburg. Ich persönlich fand ihn sichtlich angespannt (aber mal ehrlich… wer wäre das nicht? Nur 3 Minuten Vorbereitungszeit mit nur zwei Sprüngen, die sofort auf Prüfungshöhe standen und das auf einem völlig fremden Pferd… Also ich hätte das wohl eher nicht einfach so gemacht!!). Pepper hat sich meiner Meinung nach gut gezeigt, an zwei Sprüngen hat er Pepper aber nicht so gut herangeritten, daher fielen leider zwei Stangen.

SO Einzelfinale Springen Kl. S-4 SO Einzelfinale Springen Kl. S-2

Nach einigen Minuten Pause, Pepper sollte schließlich Luft schnappen können, ritt die zweite Finalreiterin, die aus Gießen kam, in den gleichen Parcours.

Auch diese hatte drei Minuten Zeit, um sich auf Pepper einzustellen, bekam die gleichen Anweisungen wie der Reiter zuvor und ritt dann ihren Parcours. Pepper sprang auch hier wieder richtig gut, hatte leider einen Fehler, weil die Reiterin in einer Distanz eine falsche Entscheidung getroffen hatte. Die Spannung war sichtlich angespannt. Blieb sie bis zum Ende des Parcours null? Oder würde sie ebenfalls einen zweiten Fehler machen?

Nachdem auch am letzten Sprung die Stangen liegen geblieben sind, war die ganze Halle am Toben. Pepper wurde umarmt, gelobt, geklopft und die Reiterin hoch gefeiert. Pepper fand das ganze Theater etwas gruselig und wollte danach nicht mehr zur Bande, aber musste sie ja auch nicht mehr. Ich hatte wirklich Gänsehaut. Natürlich habe ich es beiden Reitern gegönnt, aber ich war einfach so so stolz auf mein Pferd, dass ich bei der Stimmung wirklich kurz schlucken musste. Und zugegeben, Lobeshymnen auf das eigene Pferd hört doch jeder gerne 😉

SO Einzelfinale Springen Kl. S-9 SO Einzelfinale Springen Kl. S-7

Nicht nur von der Gewinnerin und mir wurde Pepper umsorgt, auch mein Freund und meine Mutter haben Pepper mit Leckerlies überhäuft. Es ist ja nun auch nicht alltäglich dass sie mit (der Vorbereiterin eingeschlossen) drei fremden Reitern so einen tollen Job macht!

Nachdem wir Pepper versorgt hatten, haben wir lecker gegessen und uns noch das Einzelfinale der Dressur angeguckt. Eine Pflicht-S und eine Kür auf S-Niveau und auch hier: Top Leistung. Besonders angetan war ich vom Kür-Pferd, ein wirklich tolles Pferd. Falsche Disziplin, aber zu dem würde ich auch nicht nein sagen ;).

Als Fazit kann ich nur sagen: Ich habe Blut geleckt! Wo kann ich meinen Master machen? 😉

 

Der Artikel hat euch gefallen und ihr wollt mehr über das Studentenreiten erfahren? Mehr zu diesem Thema findet ihr hier, dort hat unsere Autorin Wiebke das System einmal ausführlich erklärt-

Wo Pferde, da Probleme – Warum es sich lohnt einfach mal abzuschalten!

„Welche böse Überraschung erlebe ich wohl heute wieder im Stall?“ oder „Friert mein Fellknäul gerade, wo doch der Wind so fies von Osten weht?“ – das sind Fragen, über die sich das Reiterhirn im Alltag gerne mal den Kopf zerbricht. Ich habe mich selbst dabei ertappt, wie ich viele klitzekleine Nichtigkeiten viel wichtiger gemacht habe als sie eigentlich sind und dadurch in einen ziemlich negativen Kreislauf gerutscht bin. In meinem heutigen Artikel möchte ich meine Gedanken dazu teilen.

Eigentlich ist alles okay, das Pferd scheint recht zufrieden, die Weh-Wehchen die es hat, sind bekannt und somit hat man eigentlich keinen Grund sich weiterhin über irgendwelche Phantome den Kopf zu zerbrechen. Es gibt aber Menschen, ich bin leider auch so einer, die wirklich jeden noch so kleinsten Pups hinterfragen. Ich habe manchmal sogar das Gefühl, ich sehe mein Pony lahmer als es eigentlich ist. Erst kürzlich bei einer Sattelprobe wieder erlebt, keiner sah die Lahmheit und alle waren begeistert und ich war schon sehr entzückt. Als ich hinterher die kurzen Videosequenzen angesehen habe, habe ich dann gleich die Kompetenz aller in Frage gestellt und eindeutiges „Ticken“ sehen können. Spielt die Wahrnehmung einem da eigentlich einen Streich? Überinterpretiert man Dinge, wenn man einfach schon so eine negative Grundeinstellung hat?

Ich bin grundsätzlich ein sehr positiver Mensch und versuche, die noch so negativen Dinge mit etwas Gutem zu verknüpfen. Aber in allen Pferdesachen bin ich inzwischen so sensibel und anfällig, dass ich dort Negatives nur noch schlecht vertrage. Das Pony hält die Ohren schräg und steht vermutlich kurz vor einer schweren Depression, es frisst die Möhre heute mehr auf der linken als auf der rechten Seite, sind die Zähne in einer Woche doch so schnell nachgewachsen, dass es vielleicht schon wieder wehtut? Es lässt sich rechts nicht ganz so fein stellen wie sonst, passt der Sattel schon wieder nicht mehr? So geht es mir jedenfalls häufig. Ich schaue in das kleine Ponygesicht und würde so gern wissen ob es ihr wirklich gut geht. Da sie mir diese Antwort aber nicht geben kann, sind meine Antennen leider so sensibel eingestellt, dass ich jede noch so kleine Frequenz mit einem großen Schallen im Kopf wahrnehme und sicher sehr viel überinterpretiere.

Inzwischen bin ich an einem Punkt angekommen, wo ich mich selbst immer wieder dabei ertappe, wie ungesund diese ganze Panikmache doch ist. Durch meine Reitpause im Sommer und die noch nicht wirklich wieder eingekehrte Reitlust derzeit, habe ich einen ziemlich gesunden emotionalen Abstand bekommen und merke wie viel entspannter der Alltag mit Pferd so zu verbringen ist. Ich bin plötzlich nicht mehr neidisch, dass XY mit ihren waghalsigen Stunts im Gelände einen niemals platt zu kriegenden Reitpartner unter sich hat, sondern ich freue mich für sie und denke mir einfach „Man hat die ein Glück“, anstatt abends heulend im Bett zu liegen und mich zu fragen, wieso ich eigentlich immer so ein Pech habe. Ebenso versuche ich mich auch mit der Decken und Wettergeschichte zu entspannen. Meine Rentnerin steht den ersten Winter im Offenstall und als das Wetter anfing schlechter zu werden, bin ich regelrecht in Panik ausgebrochen und habe das gesamte Horsediaries-Team verrückt gemacht. Die Einsicht kam „Es ist ein Pferd, es kann sich unterstellen, entspann Dich.“ Ich glaube meine Stute dankt es mir, ganz ohne Decke ihren eigenen Stoffwechsel in den Gang zu bringen und wie ein richtiges, stinknormales Pferd durch den Winter zu kommen.

Auch bei Jeany bin ich inzwischen so weit. Es gab eine Zeit, wo ich nicht einen Tag ausgehalten habe, ohne sie zu sehen. Inzwischen ist es aber so, dass ich auch die freien Tage mit gutem Gewissen aushalten kann, weil ich den neuen Stallbetreibern sehr vertraue und ich weiß, dass es ihr auch ohne meine Anwesenheit gut geht. Das ist ein ziemlich großer Schritt gewesen sich genau das einzugestehen, aber es ist ja wirklich so, ein Pferd ist nunmal kein Mensch. Die freuen sich morgens nach dem aufstehen nicht darauf, dass der Besitzer in 8 Stunden um die Ecke kommt und wieder ein paar wundervolle Dressuraufgaben in der Halle abfragt.

Es ist einfach viel entspannter ohne abertausende Hirngespenster und dem abertausendsten Hinterfragen. Ich kann das Leben mit meinen Pferden so wieder unbeschwerter leben und einfach die wenige Zeit die ich im Stall habe genießen. Wie geht ihr mit dem Thema um? Macht ihr euch auch immer so viele Sorgen um euer Pferd oder könnt ihr außerhalb des Stalls gut abschalten und entspannen?

Winterarbeit mit Püppi

Nach unserem letzten Update Ende September habe ich schon wieder viel zu lange nichts von uns hören lassen. Das hing zum einen mit meinem Urlaub zusammen und zum anderen mit einer anschließenden Grippe, wodurch ich insgesamt eine sechswöchige Reitpause einlegen musste. Jetzt bin ich aber seit einiger Zeit wieder voll ins Training eingestiegen.

Püppi ist ein Pferd, was bei Laune gehalten werden will, damit sie motiviert läuft. Sieben Tage die Woche im Winter durch die Halle schrubben ist also nicht das Richtige für sie. Allerdings ist es im Sommer natürlich deutlich einfacher, ihr Abwechslung zu bieten. Seit Mitte November ist sie auch nicht mehr auf der Weide, sondern auf dem Paddock.

file_1024x768_025116

IMG_1737

Da sie leider schnell friert, haben wir sie so lange wie möglich ungeschoren gelassen. Ich finde überhaupt, dass sie im Winter das tollste Fell hat, es war nicht zu plüschig und ein schöner dunkler Fuchston.

file_1024x768_025626

Letzte Woche habe ich mich dann doch durchgerungen, weil sie einfach zu sehr geschwitzt hat bei Reiten. Es ist nicht der schönste Scherenschnitt, aber Madame soll ja nicht frieren..

IMG_1767

Wie gestalten wir also unser Wintertraining? Mein Vater macht sie meist dreimal in der Woche morgens, oft sind das drei Tage am Stück, weil sie sich so einfacher umstellen kann, als wenn wir abwechselnd reiten. Entweder reitet er oder ein bis zweimal geht sie auch an der Longe. Mittwochs geht sie immer zweimal, morgens ein kurzes Training und Abends läuft sie in der Herrenquadrille mit meinem Vater. Das findet sie super, sie mag die Musik und das Programm und läuft da immer total motiviert mit. Ich reite meist von Freitag bis Montag. Freitag abends reite ich meistens alleine und nur locker, weil ich dann einige Tage nicht auf dem Pferd war und oft auch gestresst aus dem Büro komme. Dann mache ich einfach die Bügel etwas kürzer, galoppiere viel im leichten Sitz, trabe nur leicht und reite nach vorne und ein bisschen Übergänge. Samstags morgens haben wir dann immer Springstunde, das macht uns beiden total viel Spaß und Püppi springt auch wirklich gut. Ein Video bin ich euch noch schuldig, ich muss mal versuchen jemand zu finden, der uns filmt. Wir springen nicht sonderlich hoch, wahrscheinlich irgendwas zwischen E und A Höhe. Beim Springen zieht Püppi immer super und man merkt richtig wie sie Spaß hat. Außerdem ist sie immer total locker danach. Sonntags habe ich dann entweder Dressurunterricht oder ich longiere nur etwas am Halfter. Und Montag abends reite ich dann nochmal locker wenn Sonntags Unterricht war, oder etwas mehr wenn sie Sonntags frei hatte.

Ja so in etwa sieht unser Trainingsplan im Winter aus. Sofern der Boden es zulässt gehen wir natürlich weiter aufs Viereck oder mal eine Runde raus, aufs Paddock mit ihrer Mädelsrunde geht sie immer, sofern es nicht totales Glatteis gibt.

IMG_1741

Anfang Januar werden wir einen Lehrgang mitreiten, auf den ich mich schon freue, ansonsten stehen noch der jährliche Zahnarztbesuch und der halbjährliche Akupunktur-Termin auf der Agenda. Und im März hoffe ich dann auf die ersten Turniere 2016.

Einen kurzen Ausschnitt aus unserem sonntäglichen Training habe ich euch noch mitgebracht. Ich bin an dem Tag das erste Mal seit drei Wochen wieder auf Kandare geritten. Ich habe auf der rechten Hand momentan Probleme, sie vor mir zu halten wenn Stellung und Biegung kommen, sie kippt mir dann ab und zieht nicht mehr so an die Hand heran. Außerdem reite ich momentan vermehrt Serienwechsel. Die Wechsel an sich sind super sicher geworden, aber Püppi wird mir zu „übermotiviert“ zwischen den Wechseln und galoppiert nicht gelassen genug. Da hilft nur ruhig bleiben und weiterreiten 🙂

So wird dein Freund zum Pferdefan!

Du möchtest am Wochenende Zeit mit Freund und Pferd verbringen, aber dein Partner hat nur selten Lust dich zu begleiten? Jetzt bist du gefragt: Du musst Anreize schaffen, warum dein Partner seine komfortable Liegeposition sonntags nachmittags auf dem Sofa aufgeben sollte und dich bei 5 Grad und Nieselregen trotz Sturmwarnung zum Stall begleiten sollte.

  1. Gib ihm Aufgaben. Bestenfalls sind das Aufgaben, die er ohne große Erklärung selbstständig ausführen kann und die gleichzeitig nach unheimlich viel Verantwortung aussehen (wie z.B. das Pferd mit Möhren zu füttern, weil es kurz vor dem Hungerstod steht).
  2. Die Stallgasse und die Paddockbox fegen macht nicht nur bei dir Eindruck, sondern er macht sich gleichzeitig (für dich) auch beim Stallbesitzer beliebt.
  3. Es gibt ihm ein gutes Gefühl, wenn er von anderen weiblichen Reitkolleginnen bewundert wird. Denn welcher Mann steht nicht gerne im Mittelpunkt? Die „schwere“ Mistkarre zu entleeren gibt ihm außerdem das Gefühl, dass er wirklich gebraucht wird.
  4. Akzeptiere, dass Pferde putzen nicht wirklich beliebt bei Männern ist. Auch nach dem 1.000sten Stallbesuch erschließt es sich für das männliche Geschlecht einfach nicht, warum man das Pferd vor jeder Reiteinheit vom Dreck befreien muss.
  5. Bindet ihn stattdessen lieber ins Training ein. Kluge Ratschläge, wie z.B. „Hinterhand aktivieren“ oder „Nicht so in der Hüfte einknicken“ geben ihm das Gefühl, als ob er nun richtig Ahnung vom Pferdesport hat.
  6. Für Fortgeschrittene: Lass‘ ihn das Pferd eigenständig von der Weide reinholen. Wähle zum Einstieg am besten den dreißigjährigen Rentner aus, der sich eh nicht mehr schneller als Schrittgeschwindigkeit bewegen kann und sage ihm nachher, dass es der wildeste Hengst im ganzen Stall war.
  7. Bewahre ihn vor Fettnäpfchen: Er wird dein Pferd unter vielen nicht wiedererkennen. Nimm das nicht persönlich, sondern sei drauf vorbereitet. Anstatt ihn nur zu bitten „Blacky vom Paddock zu holen“ gib ihm lieber gleich unverwechselbare Erkennungsmerkmale wie „Blacky ist der mit dem rosa Halfter“ mit auf den Weg.
  8. Loben: Sage ihm, dass sich das Pferd in seiner Gegenwart sehr wohl fühlt und total entspannt sei. So machst du ihn zum Pferdeflüsterer und er möchte bestimmt nächsten Sonntag seinen neuen Freund erneut besuchen!
  9. Zeig dich dankbar: Er hat Großes geleistet und möchte dafür auch ein bisschen Anerkennung. Natürlich leerst du die schwere Karre auch alle anderen 364 Tage im Jahr alleine aus, aber heute hat er dir damit wirklich einen riesigen Gefallen getan! Das solltest du ihm auf jeden Fall sagen.

Fotoserie Teil 3: Beeindruckende Wandbilder

Wir wollen die vielen wunderbaren Fotos, die in finsteren Ecken auf euren Rechnern schlummern, aus ihrem Dörnröschenschlaf befreien und zu Papier bringen. Denn diese kostbaren Erinnerungen an wunderbare Momente sind viel zu schade, um ungesehen in den hintersten Ecken eurer Festplatten zu schlummern. Darum widmet sich gleich eine ganze Artikelserie um die verschiedenen Möglichkeiten, digitale Fotos zu handfesten Schmuckstücken zu machen. Wir hoffen, euch ein bisschen Anregen und Inspirieren zu können und freuen uns sehr, wenn ihr eure Werke via Instgram mit dem Hashtag #Horsediaries_Lieblingsfotos präsentiert.

Fotos in Alben sind toll, um darin zu blättern, durch die Seiten zu stöbern, auf jeder Seite neue Erinnerungen zu wecken. Fotos in Rahmen sind ein echter Klassiker und machen sich immer gut, ganz egal ob auf der Kommode, auf dem Nachtisch oder an der Wand.
Wer aber richtige Hingucker möchte, der muss schon ein bisschen dicker auftragen. Für echte Wow-Effekte eignen sich hochwertige Wandbilder in großen Formaten ganz besonders gut.

Auf einem freien Stück Wand sind sie echte Eye-Catcher und ziehen jeden, der den Raum betritt, sofort in ihren Bann. Je nach Material passen sie zu jedem Einrichtungsstil und machen aus einer leeren Wand ein echtes Highlight im Raum. Ich habe hier ein paar Tipps zur richtigen Größe, zur Auswahl des Materials und für das richtige Motiv zusammen gestellt, damit euch die Qual der Wahl ein bisschen leichter fällt.

Welche Motive eignen sich besonders?
Grundsätzlich solltet ihr euch natürlich eure liebsten Bilder an die Wand hängen, denn dort haben nur ganz spezielle Bilder einen echten Ehrenplatz verdient. Es gibt aber natürlich Motive, die sich besser oder schlechter eignen. Vor allem sollte das Motiv zum Raum passen. Wichtige Rollen spielen da zum Beispiel die vorherrschenden Farben und die Helligkeit des Bildes. Wem zum Beispiel das saftige Maigrün der Weide für ein großformatiges Bild in der Wohnung einfach zu grell ist, der sollte sich nach Motiven mit etwas mehr Ruhe und einer neutraleren Farbgebung umsehen. Dafür eigenen sich zum Beispiel Aufnahmen in schwarz/weiß oder wie in unserem Beispiel hier Detailaufnahmen. Achtet bei der Auswahl eures Motives also nicht nur darauf, dass euch das Bild an sich gut gefällt, sondern auch, dass es zum Raum passt. Bei großformatigen Bildern empfiehlt es sich außerdem Bilder zu wählen, die nicht zu unruhig sind, da sie sonst schnell einen wirren Eindruck beim Betrachter auslösen. Wer sich nicht für ein einziges Motiv entscheiden kann, kann auch eine Bildserie an die Wand hängen.  Die Bilder sind dann insgesamt kleiner, entfalten aber dafür als zusammenhängende Collage an der Wand ihre volle Wirkung. Damit nimmt man dem einzelnen Bild ein bisschen die Präsenz, dies kann vor allem dann von Vorteil sein, wenn man nicht das eine, perfekte Motiv findet. In einer Collage können auch Bilder besonders gut zusammen harmonieren, die einzeln evtl. etwas wenig Effekt hätten. Grade bei Collagen wirken die Bilder besonders stimmig, wenn sie eine gemeinsame Farbig- und Helligkeit haben.

11157385_886353928103457_5480105006549958161_o 11155130_886353981436785_8330281826662673053_o

Wie entscheide ich mich für die richtige Größe?

Ich habe es oben im Einleitungstext ja schon geschrieben: Bei Wandbildern darf es gern auch mal ein bisschen größer sein. Es mag ein wenig Überwindung kosten, sich für ein großes Format zu entscheiden, aber wählt man das Bild zu klein, wirkt es schnell mickrig und verloren an der Wand. Besonders beliebte Plätze für Wandbilder sind zum Beispiel über dem Sofa, über dem Esstisch oder über dem Kopfteil des Bettes. Für diese Plätze kann man sich die Faustregel zur Hilfe nehmen, dass das Bild mindestens die Hälfte, maximal 2/3 der Länge des Möbelstückes betragen sollte, über dem es hängt. Damit ist es weder zu klein, um verloren über dem Möbelstück zu wirken, noch zu wuchtig. Panoramabilder, also solche die vor allem lang, aber verhältnismäßig schmal sind, sollten sich eher an den 2/3 der Möbellänge orientieren und können sogar noch etwas länger sein, weil sie durch das schmale Format luftiger wirken. Messt also einfach mal das Möbelstück aus, über dem ihr euer Bild aufhängen möchtet und nehmt dies als Referenzgröße für das Format eures Wandbildes. Für Collagen sollten ihr ungefähr den gleichen Platz vorsehen. Da dort aber mehrere Bilder zusammen hängen, sind die einzelnen Bilder entsprechend kleiner zu wählen. An einer freien Wand ohne Möbelstück zur Orientierung ist es schon etwas schwieriger das richtige Format zu finden. Für Hochformatbilder eignen sich hier Formate ab 80 cm Kantenlänge an der kurzen Seite, für Querformate eher 120 cm lange Kantenseite. Je nach Breite der Wand können hier aber auch mehrere Bilder nebeneinander besonders stimmig wirken. Wer sich unsicher bezüglich des Formates ist, kann das favorisierte Format einfach mit DinA4 Blättern an der Wand simulieren. Dazu klebt ihr einfach mit Tesafilm (Achtung, nur solchen verwenden der sich gut von eurer Tapete wieder lösen lässt) so viele Blätter Papier an die Wand, bis das gewünschte Format erreicht ist und lasst das mal zwei Tage auf euch wirken. Bei Bedarf könnt ihr noch weitere Blätter dazu kleben oder wieder welche abnehmen.

11000823_886354181436765_4826912019111150382_o

_VIC4572

Welches Material eignet sich am besten?


Wer mit dem Gedanken spielt, ein Wandbild zu bestellen, wird schnell feststellen, dass man nicht nur über das Motiv und das Format entscheiden, sondern auch noch das Material auswählen muss. Die gängigsten Materialien sind Leinwände (meist aus Baumwollstoff auf einen Holzrahmen gezogen), Forexplatten, Aludibondplatten und Acryllglas. Die gute Nachricht vorweg: Alle Materialien sind toll anzuschauen und ihr könnt eigentlich wenig falsch machen. Die Materialien unterscheiden sich etwas im Look und in der Haptik, euer Motiv wird aber immer erstklassig abgebildet (vorausgesetzt ihr habt einen guten Anbieter gewählt).

Bilder auf Leinwand sind mittlerweile echte Klassiker geworden. Das Motiv wird auf einem leicht strukturiertem Baumwollstoff aufgedruckt und auf einen Holzkeilrahmen gespannt. Beim Drüberstreichen über die Oberfläche spürt man deutlich die Struktur der Leinwand. Durch die leichte Struktur der Oberfläche können die Bilder allerdings auch nicht ganz so scharf und Detailreich gedruckt werden.

_VIC4578

Leichte Struktur des Materials

_VIC4574

Der Stoff, der um die Kanten gebogen wird, verursacht relativ weiche und runde Kanten und Ecken. Bei den meisten Anbietern könnt ihr wählen, ob euer Motiv über den Rand gezogen werden oder ob dieser weiß bleiben soll. Wird das Motiv über den Rand gezogen, müsst ihr darauf achten, dass genügend Freifläche um euer eigentliches Motiv herum vorhanden ist. Sitzt das Hauptmotiv zu dicht am Bildrand, kann es schon mal eng werden und euer Motiv wird mit um die Ecke gezogen.

leinwand1

Motiv um die Kanten gebogen

_VIC4581

_VIC4577

Bei einem enger beschnitten Motiv mit weißem Rand

Leinwände passen zum Beispiel gut zu Einrichtungen im Landhaus- oder Shabby-Chic-Stil._VIC4579

_VIC4573

Diese Leinwand wurde uns von der Firma Zoomwork zur Verfügung gestellt, das Motiv fotografierte Fotografin Yvonne Winkler.

Forexplatten sind leichte Hartschaumkunststoffplatten, auf die das Motiv aufgedruckt wird. Die Kanten und Ecken sind relativ scharf und schaut man vom Rand auf das Bild, sieht man den weißen Kunststoff der Platte. Forexplatten sind leicht, stabil und witterungsbeständig und können sogar im Außenbereich verwendet werden.
Alubidbonplatten sind Verbundplatten aus Aluminium und Kunstoff. Zwei dünne Aluminiumplatten umrahmen eine schwarze Kunststoffplatte. Das Motiv wird auf die Aludibondplatten aufgedruckt zeichnet sich im Gegensatz zur Leinwand durch besondere Schärfe und Detailtreue aus. Die Kanten der Aludibondplatten sind sehr gradlinig und scharf. Schaut man schräg von der Seite auf das Bild, sieht man die Aluminiumplatten schimmern. Dies gibt dem Bild einen sehr modernen, hochwertigen Look und passt daher auch zu klassischen bis modernen Einrichtungen. Wer es gern noch etwas moderner und urbaner mag, sollte sich für eine Aludibondplatte mit Butlerfinish entscheiden. Hier schimmert die gebürstete Aluminiumoberfläche durch das Motiv durch. Alle weißen Bildbereiche sind in diesem Fall silbrig schimmernd. Besonders toll wirkt das bei kontrastreichen schwarz/weiß Bildern.
Acryllglasbilder werden von hinten auf das Acryllglas gedruckt, so dass vor dem Motiv eine 4-6 mm dicke (je nach Anbieter) Acryllglasplatte besteht. Die Bilder entwickeln so eine besondere Farbbrillanz und -tiefe, haben außerdem einen deutlichen Glossyeffekt. Im Gegensatz zu den anderen Wandbildern können auf dieser Oberfläche Spiegelungen zum Beispiel durch Fenster auftreten.

11154628_886353518103498_2198496066642924182_o

Das Foto für dieses Beispielbild hat die Fotografin Julia Liedtke aus Hamburg aufgenommen.

11149519_886353744770142_1896327065864845006_o 11169526_886353674770149_3505798241644861586_o 11149708_886353634770153_2096302372862129029_o

Rabattgutschein für alle unsere Leser bei Zoomworks

Für alle unsere Leser, die jetzt auch Lust haben, sich ein tolles Wandbild zu bestellen, haben wir eine besondere Überraschung: Mit dem Gutscheincode horse25 erhaltet ihr einen Rabatt von 25 % auf eure Bestellung. Und für alle folgenden Bestellungen gibt es nach Verwendung des Horsediaries-Gutschein weiterhin 15 % Rabatt, wenn ihr euch ein Kundenkonto bei Zoomwork anlegt. Also, ran an die Festplatten, Lieblingsbilder aussuchen und bestellen! Die Aktion gilt noch bis zum 31.12.2015. Und nicht vergessen eure Werke unter dem Hashtag #Horsediaries_Lieblingsbilder zu zeigen!