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Neues Video – Püppis Jahresrückblick 2014

Das Jahr 2014 geht in Riesenschritten dem Ende zu! In diesem Jahr ist viel bei uns passiert, es war Püppis erste richtige Saison. In den letzten beiden Jahren hatte sie bereits in Dressurpferde-A und Dressurpferde-L etwas Turnierluft geschnuppert, aber in diesem Jahr wurde es ernst. Wir waren deutlich mehr los, damit sie Routine sammeln kann und die Richterhäuschen nicht mehr für Schreckgespenster hält, und sie musste trotz noch bestehender Unsicherheiten in den Lektionen wie z.B. bei den Wechseln und dem Rückwärtsrichten gegen ältere und erfahrene Turnierpferde starten. Und was soll ich sagen – nachdem sie beim ersten Turnier noch sehr sehr aufgeregt war, hat sie schnell begriffen, worauf es ankommt und super mitgemacht, so dass wir trotz Fehlerchen und starken Startfeldern erst in L* und dann in M* bei jedem Start Schleifen sammeln konnten! Unser größtes Highlight war natürlich unser erster M* Sieg mit über 67%! Außerdem haben wir den Sommer natürlich auch zum regelmäßigen Springen und Ausreiten genutzt und zwischendurch gebührend gefaulenzt!

Aber genug der Worte, ich habe unseren Jahresrückblick zum Anlass genommen, ein Video für euch zu basteln mit unserem Jahresrückblick auf 2014 und vielen bisher umgezeigten Bildern und Videoausschnitten. Ich bin (noch?) kein Profi was das Bearbeiten von Videos angeht, und hoffe, es gefällt euch. Auch würde mich über euer Feedback sehr freuen!

DIY-Montag: Plätzchen

Es ist wieder Zeit für unseren DIY-Montag. Und dieses Mal gibt es etwas leckeres für uns! Wir backen Plätzchen, genauer gesagt feine Butterplätzchen zum Ausstechen. Der Teig ist sehr simpel und lässt sich schnell zubereiten.

Dazu benötigen wir:

500 g Mehl
250 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 Prise Salz
300 g Butter
2 Eier

Bitte anstatt dem Backpulver die Butter denken!

Hier ist fälschlicher Weise ein Päckchen Backpulver anstatt der zum Rezept gehörigen Butter abgebildet. Das Backpulver gehört nicht in die Plätzchen!

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Das Mehl mit dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Salz, den Eiern und der Butter verkneten. Bitte dafür die Knethaken nutzen!

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Nach dem Verkneten dauert es etwas. Ein Butter- oder auch ein Mürbeteig muss vor dem Ausstechen kalt gestellt werden. Ich stelle den Teig dafür immer ca. eine Stunde in den Kühlschrank, oder wie jetzt im Winter, nach draußen.

In der Zeit könnt ihr schonmal die Fläche zum Ausrollen vorbereiten und den Ofen auf 180° C vorheizen.

Zum Ausrollen braucht ihr eine Teigrolle und etwas Mehl, damit der Teig weder am Tisch, noch an der Rolle festklebt. Außerdem braucht ihr natürlich Ausstechformen. Die Backbleche sollten mit Backpapier ausgelegt werden.

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Wenn ihr die Plätzchen verzieren wollt, braucht ihr Eigelb, dass ihr dann nach dem Ausstechen auf die Plätzchen streicht. Diese könnt ihr dann entweder so lassen oder noch mit Mandeln, Schokoperlen und so weiter verzieren.

Der Teig wird ca. einen halben Zentimeter dick ausgerollt und dann könnt ihr mit euren Ausstechern loslegen.

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Die Plätzchen werden ca. 10 Minuten im Ofen gebacken.

Lasst sie euch schmecken!

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(M)ein Leben für das Pferd?

Ich war süße 12 Jahre alt, als ich mein erstes Pferd bekam und 17 Jahre, als wir mein jetziges Pferd kauften. Ehrlich gesagt habe ich mir damals nicht besonders viele Gedanken darüber gemacht, wie es nach meinem Abi mit dem Pferd weitergehen soll. Während meiner Schulzeit gab es in meinem Leben nämlich nur ein Thema, das mir wirklich wichtig war: Reiten! Mein Pferd stand über allem anderen und ich war täglich mehrere Stunden im Stall. Pferd putzen, Schweif waschen, Lederpflege, Mash kochen, Springstunde, Turnierausschreibungen studieren, Vereinsarbeit, Abäppeln, Pferde reinholen… Reiten kann bekanntlich sehr zeitfüllend sein. Hausaufgaben, Jungs oder sonstiger Sport interessierten mich nicht. Eine Reitbeteiligung auf meinem Pferd? Unvorstellbar.

Nun lebt so ein Pferd im Idealfall nicht nur ein paar Jahre, man bindet sich mit dem Kauf unter Umständen sogar für Jahrzehnte, auch wenn sich ums Pferd herum alles verändert. Bei mir hat sich mein Leben seit dem Pferdekauf stark gewandelt. Ich bin vor vier Jahren zuhause ausgezogen, wohne in der Großstadt, habe ein leider extrem zeitintensives Studium an der Backe und einen tollen Freund, mit dem ich natürlich ebenfalls Zeit verbringen möchte. Eine Reitbeteiligung habe ich deshalb schon seit zweieinhalb Jahren. Da diese gleichzeitig meine beste Freundin ist, habe ich das stets als tolle Entlastung empfunden. Nachdem ich diesen Sommer noch viel geritten bin und auch öfter auf Turnieren war, merkte ich vor einigen Wochen, dass es so nicht weitergehen kann. Bis 18 Uhr Uni, danach eine Stunde Fahrt zum Stall (abends ist einfach IMMER Stau), schnell das Pferd abfertigen und wieder nach Hause, um nur noch ins Bett zu fallen. Ich hatte schon mittags keine Lust aufs Reiten. Ehrlich gesagt machte mir sogar Joggen auf einmal mehr Spaß als Reiten. Es war nicht nur ein Zeitproblem, ich hatte einfach keine Lust mehr, mich mit Pferden zu beschäftigen. Ich wollte nicht mehr in der Uni hetzen und sämtliche Gespräche abwürgen müssen, um rechtzeitig zum Pferd zu kommen – nur um dann nach dem Umziehen alleine in der dunklen Kälte rumzukriechen, Mash aufzusetzen und irgendwie zu versuchen, mein Pferd vom Matsch zu befreien und das alles, bevor an Reiten auch nur zu denken war. Abgesehen davon, merkte ich, wie mich die Verantwortung mehr und mehr belastete. In meinem Fall liegt das sicher vor allem an der ständigen Angst um die Gesundheit des Pferdes, aber auch der sonstige organisatorische Aufwand war mir mittlerweile einfach zuwider. Es wurde Zeit, ehrlich zu mir selbst zu sein und so musste ich mir eingestehen, dass mein Pferd aktuell einfach nicht die erste Priorität in meinem Leben ist und sein kann. Ich muss mich auf mein Studium konzentrieren und habe nicht die Kraft, nebenbei mehrmals die Woche 3-4 Stunden dem Pferd zu opfern und ich möchte das auch einfach nicht.

Nachdem ich diese Erkenntnis gewonnen hatte, stellte sich natürlich die Frage, wie man damit umgehen soll. Einerseits brauchte ich mehr Zeit für mich und all die anderen Dinge, andererseits trage ich natürlich die Verantwortung für mein Pferd. Ich hoffe weiterhin, dass meine momentane Lustlosiskeit vor allem meinen Lebensumständen geschuldet ist. Ende April steht mein erstes Examen an und danach sieht die Welt hoffentlich wieder besser aus und ich habe wieder genug Zeit, mich ums Pferd zu kümmern, ohne dafür woanders Abstriche machen zu müssen. Ein Verkauf kam daher nicht ernsthaft in Frage, obwohl das wohl die einzige Lösung ist, wie man nicht nur das Reiten, sondern auch die Verantwortung für das Tier „los wird“.

Ich überlegte, sie einem engagierten Mädchen für diese Zeit zur Verfügung zu stellen, nur wo sollte ich so schnell eins herbekommen? In einen anderen Stall umstellen wollte ich jedenfalls nicht, da ich das für ein halbes Jahr dem Pferd nicht zumuten wollte, zumal wir gerade vor wenigen Wochen gewechselt hatten. Das einfachste schien also eine zweite Reitbeteiligung, die 2-3 Tage die Woche übernimmt, sodass ich nur noch selten bis gar nicht reiten muss. Ich war erst etwas unsicher, wie es mit drei Reitern werden sollte, aber da ich in Notzeiten oftmals Beritt hatte oder Freunde habe reiten lassen, kennt mein Pferd das eigentlich. Also fragte ich meine Reitlehrerin, ob ihr jemand einfiele und keine zwei Wochen später hatte ich eine superliebe, motivierte und fähige Reitbeteiligung mehr. Dass das so schnell geklappt hat, war sicherlich Glück, aber für mich ist es so nun wesentlich entspannter. Ich habe einen festen Reittag am Wochenende und einen optionalen Tag in der Woche, sodass ich 1-2 x die Woche auf dem Pferd sitze. Hinfahren und streicheln oder eine zusätzliche Reiteinheit einschieben kann ich natürlich jederzeit – ist ja schließlich meins.

Seitdem ich nur noch selten im Stall bin, freue ich mich jedes Mal darauf und nehme mir bewusst Zeit für mein Pferd. Statt irgendwie schnell und oberflächlich zu putzen, mache ich ganz in Ruhe fertig und kann das sogar genießen. Mein Pferd wird 6-7x die Woche versorgt und nun kommt wirklich jedes Mal jemand, der sich auf sie freut und ihr die Aufmerksamkeit schenkt, die sie auch verdient hat. Ich denke daher, dass diese Lösung in meiner momentanen Lebenssituation für uns beide die beste Wahl war und hoffe, dass es mit den beiden Reitbeteiligungen weiterhin so gut klappt.

Ehrlich gesagt war es trotzdem etwas komisch, diesen Beitrag zu schreiben. Wenn man sich umsieht, hat man oft das Gefühl, für alle anderen Reiter stünde ihr Pferd an allererster Stelle im Leben. Viele verpassen keine Gelegenheit, zu betonen, wie sehr sie ihr Pferd lieben und dass sie wirklich ALLES dafür tun würden, Hauptsache dem Schätzchen geht es so gut wie möglich. Wenn man selber nun in einer Lebensphase ist, wo sich das ALLES fürs Lebewesen nur schwer realisieren lässt (durchs Studium fallen und Hartz IV bekommen hilft dem Pferd ja nun auch nicht weiter), fühlt man sich daher schnell als Rabenmutti, die das arme Geschöpf nicht genug wertschätzt… Wie seht ihr das und vor allem wie ist eure Einstellung zu eurem Pferd? Steht es über allem oder gibt es unter euch vielleicht auch Leute, die andere Prioritäten haben?

Herbstbilder mit dem Zausel

Schon länger habe ich mir mal wieder aktuelle Bilder vom Zauselchen und mir zusammen gewünscht und letzte Woche habe ich dann spontan einer Freundin die Kamera in die Hand drücken können, nachdem ich sie und ihr Pony fotografiert hatte.
Die Bilder stellten sich dann als echte Herausforderung dar, denn es sollte neben dem Zausel auch der Hund mit aufs Bild und der ist sich der ganzen Sache mit den Pferden noch nicht so sicher. Nach dem sie Pferde bei den ersten Begegnungen noch für wirklich schauerliche Monster hielt, die sie lautstark versuchte zu verbellen, sind wir nun schon einen ganzen Schritt weiter und sie akzepiert Pferde schon mal in ihrer Nähe… So lange sie nicht zu dicht kommen…
Der Zausel kann aber dem weichen Hundefell nur sehr schwer widerstehen und möchte so gern mit der Nase ein bisschen durch den weichen Plüsch schnuddeln – wer würde das auch nicht wollen!? Nun ja, Sita. Die fängt nämlich an nach der forschen Zausel-Nase zu schnappen, wenn sie ihr zu Nahe kommt. Wir haben da also noch ein bisschen Nachholbedarf, ehe Sita so ein toller Stallbegleiter wird wie Cassy es schon ist.

Nichts desto trotz möchte ich euch einige der Bilder zeigen, auch wenn die meisten ganz typische Gruppenbilder sind: Einer guckt immer doof.

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Stallhilfe auf vier Pfoten

Oft werde ich gefragt, wie ich meinen Hund so gut als Stallbegleiter ausgebildet habe. Meistens antworte ich darauf nur: „Mit ganz viel Konsequenz“.
Wenn ich mir aber gezielt darüber Gedanken mache, fängt die Ausbildung schon im Alltag an und am einfachsten ist es natürlich, wenn man seinen Hund vom Welpenalter an hat und ihn in der Prägephase an den Stall und die Pferde gewöhnen kann.

So war es auch bei mir. Ich habe Cassy mit 16 Wochen von der Züchterin bekommen und sie war bereits am zweiten Tag mit im Stall. Zunächst war sie schüchtern und wusste nicht so richtig, was diese großen Ungeheuer von ihr wollten, aber das Misstrauen verschwand schnell.
Ich habe sie immer und ständig mit eingebunden. Das ging auch ganz gut, denn ich führe meinen Hund hauptsächlich auf links und führe das Pferd mit rechts. Ich habe also mit kleinen Spaziergängen zu dritt angefangen und hatte für den Notfall immer eine Begleitperson dabei.
Beim Putzen habe ich Cassy immer in sicherem Abstand zum Pferd abgelegt – am Anfang noch angebunden, denn von einem Welpen kann man ja nicht erwarten, dass er still auf seinem Platz liegen bleibt. Dies wurde allerdings stetig aufgebaut: Heute liegt sie unangebunden auf ihrem Platz und wartet, bis sie aufgefordert wird, aufzustehen (von kleinen Ausnahmen mal abgesehen).

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Als der Grundgehorsam am Boden vorhanden war, habe ich mit Hilfe einer Begleitperson angefangen, den Hund vom Pferd aus zu trainieren. Für Cassy war es am Anfang schwer, die richtige Position beim „bei Fuß laufen“ zu finden. Sie orientierte sich immer am Pferdekopf und nicht an meiner Schenkellage. Das habe ich dann versucht, mit einer Leine zu korrigieren und es so auch ganz gut in den Griff gekriegt. Das geht natürlich nur mit einem Pferd, auf das man sich verlassen kann oder einer Begleitung, die im richtigen Moment die Leine schnappt.
Den ersten kleinen Ausritten stand also nichts mehr im Wege. Dadurch, dass ich ein Pony reite, habe ich auch keinerlei Probleme, den Hund an Gefahrenstellen anzuleinen. Das habe ich anfangs immer vor dem Passieren einer Straße gemacht. Heute brauche ich das nicht mehr, da ich mich zu hundert Prozent auf Cassy verlassen kann.

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Ein großes Problem, von dem mir viele Reiter berichten, ist, dass sie nicht wissen, was sie mit ihrem Hund machen sollen, wenn sie auf dem Platz oder in der Halle arbeiten.
Bei den richtigen Temperaturen habe ich Cassy anfangs im Auto gelassen. Das war für sie ein Ort, an dem sie sich sicher fühlte und auch in Ruhe abwarten konnte, bis ich sie wieder herausholte. An richtig kalten oder lauwarmen Tagen ist das allerdings nicht möglich. Also habe ich angefangen, sie auf die Box von meinem Pony zu konditionieren. Zuerst durfte sie immer beim Misten mit hinein und hat dann immer eine leckere Kaustange o.ä. bekommen, später gab es dann Suchspiele in der Box. Erst stand ich daneben, dann habe ich die Box von meinem anderen Pferd gemistet, mein Sattelzeug vorbereitet, es also Stück für Stück aufgebaut. Noch heute verstecke ich Leckerlis in der Box, bevor ich reite und das klappt eigentlich auch super gut. Dann und wann macht sie sich bemerkbar – meistens wenn sie mich oder Freunde, die sie sehr gerne mag, hört.

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Die Variante am Reitplatz habe ich auch ausdauernd geübt. Das Anbinden hat überhaupt nicht geklappt. Da jault Cassy sehr laut und anhaltend und schmeißt sich oft in die Leine. Sobald die Leine ab ist und ich sie auf ihrem Platz ablege, ist sie ruhig, robbt aber dann und wann mal auf den Hufschlag und möchte gerne daran erinnert werden, dass sie doch eigentlich außerhalb des Platzes zu liegen hat.

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Neben den langen Ausritten ist es natürlich auch immer wieder schön, wenn der Hund einem hilft. Fällt mir aus meiner sehr überladenen Putztasche etwas raus, hebt Cassy es auf und bringt es mir hinterher. Die Idee kam mir, als sie nach einem langen Reittag doch sehr gelangweilt vom Warten war: Den Hund mit einbeziehen, also eine Art sinnvolle Beschäftigungstherapie! Angefangen haben wir mit einfachen Dingen wie Gamaschen tragen. Mittlerweile geht das auch mit Longen, Peitschen oder ähnlich sperrigen Dingen. Im Alltag bringt sie mir gerne die Bandagierunterlagen oder unseren Lammfellsattelgurt!

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Besonders praktisch ist so eine Stallhilfe auf vier Pfoten aber an einem Reitplatz ohne Ablage. Da schmeiße ich meine Jacke meistens auf den Fußboden und bin nach der Reiteinheit zu faul, um abzusteigen und sie aufzuheben. Kein Problem aber mit meinem Hund: Der bringt mir auch eine Jacke, die hinterher zwar etwas sandig ist, aber immerhin musste ich nicht absteigen!

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Da wird ganzer Körpereinsatz gefragt, bei allen Beteiligten

Als Schlusswort kann ich sagen, dass es viel Geduld braucht und natürlich ein bisschen Kreativität und Spaß, dem Hund etwas beizubringen. Viele denken sich jetzt vielleicht „Na mit einem Australian Shepherd ist sowas ja auch kein Problem“. Ich kann aber aus eigener Erfahrung sagen, dass man selbst einer Französischen Bulldogge die Stallarbeit näher bringen kann! Probiert es doch einfach selbst aus und schreibt mir gern eure Erfahrungen als Kommentar unter diesen Beitrag. Vielleicht habt ihr auch Fragen, wie ihr eine Übung gezielt aufbauen könnt. Diese dürft ihr mir natürlich sehr gern stellen!

Hufschuhe – echte Alternative zum Eisen

 

Ein Beschlag mit Hufeisen gehört – zumindest für die meisten Sportpferde – dazu wie der Deckel zum Topf. Aus eigener Erfahrung wird hier auch eher wenig über Alternativen nachgedacht. Das Hufeisen ist, wenn es sitzt, ein einfacher, verlässlicher Hufschutz. Es ist allerdings mittlerweile erwiesen, dass es durch Hufeisen zu einem Verlust der Blutzirkulation im Huf und zu einem Verlust der Stoßdämpfung kommt. Wer also die Hufeisen nicht benötigt, um z.B. im Springsport Stollen zu verwenden, damit die Rutschgefahr verringert wird, sollte sich über Hufschuhe als echte Alternative zum Eisen Gedanken machen.

Verwendet man Eisen, um zu starken Abrieb des Hufhorns zu verhindern, ist die Verwendung von Hufschuhen durchaus sinnvoll. Allerdings passt wie beim Menschen nicht jedem Pferd jeder Hufschuh. Es gibt viele verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Funktionen. Die meisten Hufschuhe sind deutlich leichter als Eisen und sind unten geschlossen, so dass sie auch den Strahl und die Hufsohle schützen.

Wir wollen euch in diesem Artikel drei verschiedene bewährte Hufschuhe vorstellen.

Mittlerweile zum „Klassiker“ unter den Hufschuhen geworden ist der „Easy Boot“.

Ihn gibt es in verschiedenen Variationen. Das Modell 2012 würde ich als den klassischen EasyBoot bezeichnen. http://www.der-hufpflegeshop.de/shop_content.php?coID=25/ Wer für sein Pferd den Easy Boot verwenden möchte, sollte prüfen, ob das Pferd über genügend Trachtenhöhe verfügt, da das sogenannte Trachtenband hier greifen muss, damit der Halt gewährleistet ist. Der Halt des Easy Boots ist außerdem am besten bei Pferden, die nicht zu steile Seitenwände haben, da innen im Schuh seitlich Krallen angebracht sind, die in die Hufwand greifen und ebenfalls den Halt sichern. Für besonders sicheren Halt gibt es außerdem die Easy Boot Gamaschen. Ich selbst habe jahrelang diesen Hufschuh verwendet und habe sie sogar im Turniersport im Dressurbereich verwendet. Für den Springsport halte ich sie (und alle anderen Hufschuhe auch) für nicht empfehlenswert, da der Halt bei Verwendung von Stollen unter dieser Belastung nicht gewährleistet ist. Nachteilig beim EasyBoot ist, dass man in der Handhabung beim An- und Ausziehen Übung benötigt.

Der Easy Boot kann außerdem neu besohlt werden, wenn es erforderlich ist, was die Lebensdauer erheblich verlängert. Meine haben mittlerweile 6 Jahre auf dem Buckel und sind in der Zeit einmal neu besohlt worden.

Ebenfalls bewährt hat sich der „Swiss Horse Boot“ http://www.swisshorseboot.de/. Dieser ist im Gegensatz zum Easy Boot eher für Pferde mit steileren Seitenwänden geeignet. Die Handhabung ist etwas leichter und nicht so kraftaufwändig wie beim EasyBoot. Geschick ist dennoch gefordert, denn der Schuh muss richtig sitzen, sonst verliert man ihn schnell. Er verfügt über ein kleines Halteriemchen, was in der Fesselbeuge verläuft und nur im Notfall verhindern soll, dass das Pferd den Schuh verliert. Nachteilig ist hierbei allerdings, dass dieses bei empfindlichen Pferden in Kombination mit Sandböden Scheuerstellen verursachen kann. Zu beachten ist außerdem, dass bei den Swiss Horse Boots zwischen rechten und linkem Schuh unterschieden wird.

Während der EasyBoot und der Swiss Horse Boot „spezielle“ Hufformen benötigen, damit ein sicherer Halt gewährleistet ist, sitzt der neuartige „Renegade Hufschuh“ http://www.der-hufpflegeshop.de/shop_content.php/coID/32/product/Renegade-Hufschuhe an nahezu allen Hufen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass dieser sogar an einem Bockhuf sehr gut sitzt! In der Handhabung unterscheidet er sich sowohl vom Easy Boot als auch vom Swiss Horse Boot dadurch, dass er wesentlich leichter an- und auszuziehen ist. Ideal ist dieser Hufschuh unter anderem für Pferde mit wenig Trachten. Der Renegade Hufschuh verfügt über einen flexiblen Ballenschutz, der durch einen Fesselriemen über dem Kronenrand an der Vorderseite des Hufes befestigt ist. Der Hufschuh an sich wird durch den Spannriemen gehalten. Der größte Pluspunkt dieses Schuhs ist definitiv die einfach Handhabung.

Allgemein muss man sich natürlich im Klaren darüber sein, dass kein Hufschuh immer zu 100% sicher sitzt. Aber ich denke jeder weiß, dass auch ein Eisen mal verloren geht. Und ein verlorenes Eisen erfordert mehr Aufwand als ein verloren gegangener Hufschuh – diesen kann man nämlich in der Regel schnell selbst wieder anbauen und muss nicht erst einen Hufschmied kommen lassen (und bezahlen…).

Preislich unterscheiden sich die Hufschuhe voneinander. Der Renegade Hufschuh ist von den drei hier vorgestellten der teuerste mit um die 200 Euro pro Paar. Den Easy Boot bekommt man ab ca. 130 Euro pro Paar und der Swiss Horse Boot liegt bei ca. 160 Euro für ein Paar.

In der Erstanschaffung sind Hufschuhe also deutlich teurer als ein Beschlag mit Hufeisen. Diese Kosten rentieren sich aber im Laufe der Zeit, da die Hufschuhe viel länger haltbar sind als Hufeisen.

Nutzt jemand von euch auch Hufschuhe? Wofür verwendet ihr sie? Berichtet doch mal von euren Erfahrungen!

 

DIY Montag – Betonkunst

Meine Liebe zum Beton ist wahrscheinlich erblich bedingt. Umso schöner, dass Beton wieder in Mode ist. Nicht nur im Außenbereich hat Beton viele neue Fans gefunden, auch in der Wohnung machen Dekorationen, Lampen, Schalen und Töpfe aus Beton eine gute Figur.

Der Umgang mit diesem wunderbaren Werkstoff ist denkbar einfach. Jeder, der früher in der Sandkiste mit Fröschen gespielt hat, ist bestens vorbereitet.

Heute zeigen wir euch daher, wie ihr ganz einfach einen Blumentopf aus Beton basteln könnt.

Was ihr braucht:

  • Universalzement
  • Quarzsand
  • Eimer zum Anmischen
  • Einen größeren und einen kleineren Topf als Form
  • Öl

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Als Form habe ich einen etwas größeren Blumentopf gewählt und einen etwas kleineren Topf. Wichtig ist, dass sich die Gefäße nicht nach oben verengen, sonst bekommt ihr euren Topf am Ende nicht mehr heraus. Achtet bei der Auswahl der Gefäße darauf, dass der Zwischenraum der beiden groß genug ist. Sonst wird euer Topf zu dünnwandig und bricht. Ansonsten lasst eurer Fantasie freien Lauf. Ihr könnt natürlich auch alte Schüsseln, Eimer etc. verwenden.

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Mein Innentopf hat, wie die meisten kleinen Blumentöpfe, mehrere Abflusslöcher. Die könnt ihr einfach mit Klebeband abdichten, damit kein Beton rein läuft.

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Nun streicht beide Gefäße gut mit Öl ein. Das große von innen, das kleine von außen. Ich habe dies erst für unwichtig gehalten aber glaubt mir, es hilft.

So, nun zieht ihr euch am besten Gummihandschuhe an und beginnt den Beton zu mischen. Dazu gebt ihr in den Eimer Quarzsand und Zement im Verhältnis 2:1. Die Menge hängt natürlich von euren Gefäßen ab. Nun gießt ihr vorsichtig und schrittweise Wasser dazu und rührt gut um. Gebt so lange Wasser dazu bis ein gleichmäßiger „Rührteig“ entstanden ist. Passt auf, dass ihr nicht zu viel Wasser nehmt.

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Zement und Quarzsand langsam mit Wasser mischen

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So sollte euer Beton aussehen

Nun müsst ihr nur noch den Beton in euer eingeöltes Gefäß füllen und das kleinere Gefäß hinein drücken. Füllt euren Topf etwa zu 2/3 mit Beton, setzt den kleineren Topf hinein und beschwert diesen mit Quarzsand oder kleinen Steinen.

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Den größeren Topf zu 2/3 füllen

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Den kleineren Topf einstellen und beschweren

Nun ist warten angesagt. Mindestens 24 Stunden solltet ihr nun die Gefäße ruhen lassen. Danach hat der Beton einen Großteil seiner Festigkeit erreicht und kann aus der Form entfernt werden. Nun könnt ihr den Topf noch bemalen oder dekorieren und anschließend bepflanzen. Euer Gefäß ist wasserdicht, wer allerdings Pflanzen setzt, die viel Wasser brauchen sollte zusätzlich eine Lackschicht auftragen.

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