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Ein Danke

Letzte Woche haben wir hier unser kleines Jubiläum gefeiert und eine Trense unter unseren Lesern verlost. Um an dem Gewinnspiel teilnehmen zu können, musstet ihr einen Kommentar unter dem Beitrag lassen. 30 Leser haben an dem Gewinnspiel teilgenommen und ihr hättet einfach schreiben können, dass ihr die Trense gewinnen möchtet. Eigentlich hätte sogar auch ein einziges Wort oder sogar nur ein Buchstabe gereicht, um teilzunehmen, wenn man das mal ganz genau nimmt. Ihr habt uns aber unheimlich tolle und liebe Kommentare geschrieben, über die wir uns wirklich sehr gefreut haben. Und grade weil das nicht selbstverständlich ist, weil wir es nicht etwa zur Bedingung gemacht haben, uns zu schreiben, warum ihr hier gern lest oder was euch an dem Blog gefällt, sondern weil es einfach von euch selbst heraus kam, hat uns das wirklich den Tag versüßt. Es ist schön zu lesen, dass ihr den Blog schätzt, hier gern reinschaut, mit unseren Tagebuchpferden mitfiebert und vor allem, dass ihr genau die Dinge an unserem Blog schätzt, die uns selbst auch von Anfang an besonders wichtig waren. Als …

Happy Birthday Horsediaries

Heute, am 14.08.2016, wird Horsediaries zwei Jahre alt! Wir freuen uns unheimlich, mit euch diesen Meilenstein zu feiern und haben uns zu einem kleinen Fotoshooting anlässlich des zweiten Geburtstages getroffen.  Das zweijährige Jubiläum möchten wir auch nutzen, um euch einen etwas besseren Einblick hinter die Kulissen von Horsediaries zu geben. Angefangen hat das hier alles aus einer Schnapsidee heraus im Sommer vor zwei Jahren. In einer Whats App Gruppe kam die Idee auf, einen Reitsportblog zu erstellen und mit verschiedenen Autoren, Themen rund um den Reitsport zu behandeln. Etwas hat es gedauert, bis wir so ganz genau heraus gefunden haben, zu welchen Themen wir hier eigentlich schreiben möchten, was euch interessiert und wo unsere Stärken liegen. Heute, nach zwei Jahren bloggen, haben wir uns ganz gut eingegrooved, haben uns ein wenig verkleinert was das Team betrifft, einige Themengebiete gestrichen und konzentrieren uns auf persönliche Erfahrungsberichte und Geschichten und Anekdoten aus unserem Reiterleben. Wir, das hat sich in den letzten Wochen auch noch mal etwas geändert, haben uns ein wenig aufgeteilt in dasOrganisationsteam einerseits und die …

Wir haben Grund zum Feiern

Nächste Woche haben wir hier auf Horsediaries allen Grund für eine kleine Sause! Was genau wir feiern, verraten wir noch nicht, aber ihr könnt etwas gewinnen, und was das ist, das verraten wir euch heute schon mal: Die Firma Hillbury hat uns diese tolle Trense zur Verfügung gestellt und wir möchten sie gern unter unseren Lesern verlosen. Es handelt sich um die Trense Pandora mit Zügeln aus Elchsleder in der Größe Warmblut und der Farbe Havanna. Die Trense ist aus super weichem, skandinavischen Leder gefertigt, welches ausschließlich mit pflanzlichen Mitteln gegerbt wurde. Nasenriemen und Genickstück sind mit Elchsleder gepolstert und sorgen so für besonderen Tragekomfort beim Pferd. Das Genickstück ist außerdem an den Ohren zurückgeschnitten, um die empfindlichen Stellen im Genick zu schonen. Der Zausel hat die Trense für euch schon mal Probe getragen und für gut befunden: Sitzt 1a und ist wirklich sehr weich und passt sich jedem Kopf an. Mir haben ganz besonders die Volllederzügel aus Elchsleder gefallen, perfekter Halt, liegen super in der Hand und fassen sich butterweich an. Ihr habt kommende Woche …

Horsemanship Lehrgang Teil 1

Wie in meinem letzten Artikel angekündigt, hatte ich für Jeany und mich einen Lehrgang im Horsemanship geplant. Ich habe wirklich lange darauf hingefiebert und mir eine Menge davon erhofft. Wie der Lehrgang nun genau war, berichte ich euch in meinem heutigen Artikel. Dass Jeany etwas besonderes ist, wusste ich schon immer. Vermutlich denkt das jeder über sein eigenes Pferd. Aber nach diesem Wochenende habe ich gelernt, dass sie wirklich anders ist als andere. Ich versuchte so unvoreingenommen wie es nur ging an diesem Lehrgang teilzunehmen und wenn ich jetzt so zurück blicke, war das aufjedenfall auch richtig so. Der Lehrgang wurde von Frank Mierwaldt geleitet, bei dem wir auch schon vor einigen Monaten einen super netten Infoabend hatten. In meinem Kopf malte ich mir schon Tage vorher aus, wie das ganze denn so ablaufen könnte, welche Punkte ich auf jedenfall ansprechen wollte und welche Teile der Geschichte ich erwähne. Kennt ihr das? Der Kopf rattert und rattert und wenn es dann soweit ist, kommt nichts davon zum Tragen, weil es einfach ganz anders läuft? Ich …

Kurzkehrt- und Hinterhandwendung – so gelingt’s

Spätestens wenn es darum geht, sein Pferd und sich mit Lektionen der Klasse L vertraut zu machen, taucht auch das Wort Kurzkehrt- oder Hinterhandwendung auf. Manche Reiter treibt diese Lektion beinahe an den Rande des Wahnsinns und oft sieht man auf Turnieren in hilflose Gesichter, weil die Lektion mal wieder in die Hose ging. Wir wollen in diesem Artikel versuchen, die Tücken und Schwierigkeiten auszuführen und zu erklären, wie man es schafft, dass das Pferd nicht „einfach nur irgendwie umdreht“. Zunächst einmal allgemein: Wo liegt überhaupt der Unterschied zwischen einer Kurzkehrtwendung und einer Hinterhandwendung? Grundsätzlich unterscheidet sich die Hilfengebung bei beiden Lektionen nicht. Bei beiden Lektionen soll die Vorhand einen Halbkreis um die Hinterhand beschreiben. Dabei soll das Pferd in einer leichten Anlehnung und in guter Stellung und Längsbiegung den Hilfen des Reiters folgen. Soweit so gut. Unterscheiden tun sich Kurzkehrt- und Hinterhandwendung dadurch, dass die Kurzkehrtwendung immer aus der Bewegung erfolgt, also entweder aus dem Mittelschritt oder aus dem (versammelten) Trab. Nach Absolvieren der Kehrtwendung geht die Bewegung fließend weiter. Möchte man also eine Kurzkehrtwendung aus dem …

Der Frühling wie er schöner nicht sein könnte

Ich hege schon seit einigen Jahren einen gewissen Traum. In der Nähe des Stalls gibt es eine wunderschöne Allee aus Kirschblüten die jedes Jahr im Mai für einige Tage in voller Blüte steht. Die Kulisse ist einfach jedes Jahr wieder bezaubernd und wirklich wie geschaffen zum Fotografieren. Als hätte jemand diese Allee gepflanzt, nur um dort eine perfekte Fotokulisse zu schaffen. Einmal mit dem Pferd dort Fotos machen! Was würden das für Bilder werden! Leider befindet sich die Allee mitten in einem Wohngebiet, direkt an einem U-Bahnhof und vor einer sehr beliebten Eisdiele. Hinreiten kann man nicht, höchstens aufladen und hinfahren. Aber dann steht man da mit Anhänger und Pferd im Wohngebiet zwischen U-Bahnstation, Hauptstraße und Eisdiele … Jedes Jahr wieder, wenn die Kirschen blühen, denke ich darüber nach wie toll es wäre dort zu fotografieren und während ich noch überlege, ob man es nicht doch vielleicht umsetzten könnte, sind die Kirschen auch schon wieder verblüht. Die Pracht ist nämlich nur von kurzer Dauer. Dieses Jahr hatte ich dann einen Entschluss gefasst: Wir versuchen es …

Unsozial oder Charakterschwach?

Seitdem ich mein kleines Blondinchen besitze, weiß ich eigentlich erst, was Reiter mit dem Titel „Charakterpferde“ meinen. Jeany ist nämlich alles andere als einfach nur ein Deutsches Reitpony. Bei ihren pferdischen Freunden kennt man sie auch als das Monster ohne Ohren oder als Fräulein Flinkebein. Auch die ganz Großen machen einen groooßen Bogen um den blonden Kugelblitz. Ist mein Pony einfach unsozial, charakterschwach oder hat sie ein ganz anderes Problem? Seitdem ich Jeany habe, ist sie im Umgang mit anderen Pferden ziemlich, drücken wir es mal nett aus, anstrengend. Ganz am Anfang konnte sie es nicht ausstehen, wenn neben ihr ein Pferd angebunden wurde oder zu dicht an ihrer Box vorbei geführt wurde. Dass es für mich unmöglich war, sie mit einem anderen Pferd zusammen zu führen, ist also selbstredend. Ich habe es zunächst auf die Umstellung und den neuen Stall geschoben und gehofft, es würde sich mit der Zeit von selbst legen, aber leider war das nicht der Fall. Ich habe also angefangen konsequent mit ihr vom Boden zu arbeiten, hatte am Anfang auch …

Augenblicke mit Wiebke Haas

Horsediaries liebt tolle Pferdefotos! Und weil es so viele talentierte Pferdefotografen in den unendlichen weiten des Netzes gibt, wollen wir euch hier immer mal wieder besonders schöne oder auch faszinierende Serien besonders begabter Fotografen zeigen.  Nehmt euch ein paar Minuten Zeit und taucht mit uns ein in die wunderbare Welt der Pferdefotografie. Die Fotografin Wiebke Haas ist im Jahr 2012 zu einem ganz besonderen Fotoprojekt aufgebrochen. Ihre Reise führte Sie nach Kairo, wo sie die Arbeiten vom Team Prince Fluffy Kareem fotografisch begleitete. In Kairo herrschen für Pferde, Esel und Kamele schwere Lebensbedingungen, die für alle Pferde- und Tierfreunde aus der westlichen Welt nur schwer auszuhalten sind. Die Tiere werden dort als Zugpferde vor Karren und Kutschen eingesetzt oder tragen Touristen durch den heißen Wüstensand zu den Pyramiden. Viele von ihnen müssen weit über jegliche Grenzen der Erschöpfung hinaus arbeiten, ihr Ernährungszustand ist sehr schlecht, eine medizinische Versorgung meist nicht vorhanden und ihre Besitzer sind oft ohne Pferdesachverstand. Der Tourismus in Kairo ist in Folge der Unruhen des Arabischen Frühlings massiv zurück gegangen und die …

Vom Stallwechsel, der Sattelsuche und den ersten Turnieren

Der Winter ist im Gehen und für einige hat bereits die Hallensaison begonnen. So auch für uns, aber zunächst möchte ich einen kleinen Winterrückblick geben, denn so ganz im Alltagstrott sind wir nicht geblieben. Das Jahr 2016 haben wir zunächst mit einem Stallwechsel begonnen. Pepper steht nun mit dem Fahrrad 15 Minuten entfernt und genau zwischen meinem Wohnort und meiner Arbeitsstelle. Die Trainingsbedingungen sind top, sie kommt jeden Tag auf Wiese und zum Springtraining kann ich hin reiten, denn das schlimmste am Hängerfahren ist das Aufräumen des Autos danach… Also für uns hat der Umzug Vorteile gebracht und auch Pepper fühlt sich sehr wohl ☺ Nebenbei haben wir seit November einen neuen Sattel gesucht, es sollte ein Wechsel von einem Tiefsitzer, zu einem Flachsitzer vonstattengehen. Ich habe mich zwar immer sehr in meinem Sattel wohlgefühlt, aber nach einem Probesitzen im Sattel meines Reitlehrers habe ich doch gemerkt, dass ich in einem Flachsitzer viel mehr Bewegungsfreiheit habe und gerade bei den höheren Sprüngen doch arg eingeschränkt werde mit meinem Tiefsitzer. Da ich aber keine Eile hatte …

Püppis Saisonstart 2016

Am letzten Wochenende stand unser erstes richtiges Turnier in der neuen Saison an. Wir waren vor  ein paar Wochen schon einmal auf einem Dressurreiter-Club Turnier, um Püppi wieder ein bisschen an die Turnier Atmosphäre zu gewöhnen, das war auch gut, denn sie ist am Anfang des Jahres doch immer sehr aufgeregt. Ich hatte dort eine M** geritten, allerdings war sie so aufgeregt und spannig dass ich auf eine Note verzichtete und es nur als Trainingsturnier abhaken konnte. Jetzt stand also der erste richtige Start an, ich hatte eine M* auf 60iger Viereck genannt (M6). Eigentlich wollte ich vorher noch eine Kandaren L reiten, um ihr die Prüfungshalle schon einmal zu zeigen, allerdings wurde die auf Freitag verlegt, wo ich keine Zeit hatte. Auch sonst waren die Bedingungen nicht ganz optimal, mein Vater hatte an dem Wochenende einen Lehrgang und war nicht da, so dass ich das erste Mal gemeinsam mit meinem Freund losgefahren bin, zudem war Püppi am Montag noch geimpft worden, so dass sie Montag bis Mittwoch frei hatte. Donnerstag habe ich einen Tag auf …