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Vorstellung Sofia

Nach meinem Gastbeitrag als reitende Muddi aus dem letzten Jahr haben mich die Mädels von Horsediaries nun gefragt, ob ich Lust hätte, Teil des Teams zu werden und regelmäßige Beiträge zu verfassen. Nun, meine Antwort könnt Ihr Euch unschwer zusammenreimen und jetzt möchte ich mich auch einmal etwas ausführlicher vorstellen. Ich heiße Sofia, bin 34 Jahre als und lebe mit meiner kleinen Familie im schönen Rheinland, genauer gesagt zwischen Köln und Düsseldorf. Geboren wurde ich Speyer, somit war der Grundstein für meine Präferenz für Domstädte schon sehr früh gelegt. Ich bin auch dort in der Nähe aufgewachsen, habe mich aber nach dem Abschluss meines Studiums nach Düsseldorf orientiert, wo der väterliche Teil meiner Familie lebte und ich schon als Kind insgeheim mein Herz verloren hatte. Nach einem mehrjährigen Abstecher in den Hamburger Raum bin ich nun seit vier Jahren wieder zurück am Rhein und fühle mich hier sehr zuhause. Wie Ihr ja wisst, habe ich eine kleine Tochter, mittlerweile fast 2 ½ Jahre alt, die neben dem Pferd und dem Job mein Leben maßgeblich bestimmt. Und …

Handpferd, was soll denn das?

Gelegentlich kann man in einigen Ställen beobachten, wie ein Reiter auf dem Pferd noch ein Pferd an der Hand bei sich führt und nicht selten fragen sich viele, was das überhaupt soll. Meine positive Sicht über das Handpferdereiten möchte ich euch in meinem heutigen Artikel näher bringen. Für mich war es noch vor ein paar Jahren unvorstellbar, mal mit dem Handpferdereiten in Kontakt zu  kommen. Es gab eine Zeit, in der ich es nicht mehr  missen wollte. Wenn man sich als Reiter dazu entscheidet, ein zweites Pferd aus dem Sattel mitzuführen, gibt es natürlich einige Dinge zu beachten. Man trägt doppelte Verantwortung und es braucht eine Menge Vorbereitung und Training. Sofern man nicht mit einem Fohlen beginnt, welches ohnehin gerne neben seiner Mutter herläuft, ist die Grundvorraussetzung natürlich ein sozialverträgliches Pferd, welches sich gut und problemlos führen lässt. Ist es am Boden ohne Zweitpferd schon schlecht zu führen, macht es natürlich absolut keinen Sinn dieses Pferd vom Sattel aus zu führen. Hier heißt es dann erstmal von vorne anfangen und in kleinen Schritten Grundgehorsam lernen. …

Im Interview: Eva vom Pferdesportservice Marx

Gibt man bei Google „Pferdevermittlungsservice“ ein, stößt man als erstes auf die Seite von Eva Marx. Ihr Name ist seit einigen Jahren ein Begriff für alle diejenigen, die ein Pferd suchen. Denn sie inseriert nicht nur auf ihrer eigenen Website, sondern auch in Pferdebörsen wie z.B. Ehorses. Die Besonderheit an Evas Dienstleistung ist, dass sie weder eigene Pferde züchtet noch eigene Verkaufspferde hat oder einen Stall besitzt. Ich lernte Eva an einem Stall in Essen kennen, wo unsere Stuten Boxennachbarinnen waren. Nachdem sie einige Jahre später einen interessanten Beitrag auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte, der von Horse Diaries auch geteilt wurde, habe ich gedacht: „Bestimmt möchte nicht nur ich mehr über die Person erfahren, die ihr Hobby zum Beruf gemacht hat.“ Wir haben Eva daher ein paar Fragen gestellt. In welcher Lebenssituation hast du den Pferdesportservice Marx gegründet? Ich habe eigentlich in Aachen Metallurgie und Werkstofftechnik studiert. Habe aber natürlich auch damals schon geritten und sollte für die 12jährige Tochter von nichtreitenden Freunden ein Pferd finden. Das war etwa 1999/ 2000. Damals gab es noch keine Internetbörsen oder ähnliches …

Fotoserie Teil 3: Beeindruckende Wandbilder

Wir wollen die vielen wunderbaren Fotos, die in finsteren Ecken auf euren Rechnern schlummern, aus ihrem Dörnröschenschlaf befreien und zu Papier bringen. Denn diese kostbaren Erinnerungen an wunderbare Momente sind viel zu schade, um ungesehen in den hintersten Ecken eurer Festplatten zu schlummern. Darum widmet sich gleich eine ganze Artikelserie um die verschiedenen Möglichkeiten, digitale Fotos zu handfesten Schmuckstücken zu machen. Wir hoffen, euch ein bisschen Anregen und Inspirieren zu können und freuen uns sehr, wenn ihr eure Werke via Instgram mit dem Hashtag #Horsediaries_Lieblingsfotos präsentiert. Fotos in Alben sind toll, um darin zu blättern, durch die Seiten zu stöbern, auf jeder Seite neue Erinnerungen zu wecken. Fotos in Rahmen sind ein echter Klassiker und machen sich immer gut, ganz egal ob auf der Kommode, auf dem Nachtisch oder an der Wand. Wer aber richtige Hingucker möchte, der muss schon ein bisschen dicker auftragen. Für echte Wow-Effekte eignen sich hochwertige Wandbilder in großen Formaten ganz besonders gut. Auf einem freien Stück Wand sind sie echte Eye-Catcher und ziehen jeden, der den Raum betritt, sofort in …

Leben und leben lassen… Oder auch, darf es noch etwas Glitzer sein?

Wie man vielleicht schon in einigen unserer Artikel erkennen kann, legen wir bei Horsediaries viel Wert auf Toleranz. Jeder Reiter darf sein und vor allem auch aussehen, wie er mag. Wir sind selbst in unserem Team schließlich völlig unterschiedlich – von der bandagierten Dressurpüppi bis zum entspannten Offenstallreiter. Leider erlebt man in großen oder auch kleinen Ställen häufig genau das Gegenteil dieser Toleranz. Da wird gelästert, gelacht und mit dem Finger gezeigt. Wie ich persönlich zu dem Thema stehe, wollte ich heute in einem kleinen Artikel mal niederschreiben. Eigentlich haben wir alle mal klein angefangen. Auf einem Shetlandpony, in der Reitschule auf dem Dorf, bei Bekannten auf dem Acker… Die wenigsten werden in Reiterfamilien geboren. Und bei den wenigsten waren die Eltern von Anfang an begeistert vom großen Traum, dem Reitsport. Schließlich ist er teuer, ist nicht gerade ungefährlich und vor allem beansprucht er viiiel Zeit. Lange Rede kurzer sind: Sind wir dahingehend nicht also alle den gleichen Weg gegangen oder zumindest einen sehr ähnlichen? Ich frage mich wirklich, wie es dann immer und immer …

Zeit sparen im Stall

Seitdem ich vor einigen Wochen mein erstes Staatsexamen abgeschlossen habe, hat sich mir eine völlig neue Welt eröffnet. Ich. habe. ZEIT. Ganz viel davon! Bis 10 Uhr schlafen, gemütlich frühstücken und danach ganz in Ruhe in den Stall. Das einzige, was mich hetzt, sind mein Magen (alle 3 Stunden braucht er neues Futter) und die Kuscheldecke zuhause auf dem Sofa… Ein Träumchen! Die letzten Jahre hatte ich dieses Privileg jedoch nur äußerst selten, da ich immer für irgendetwas lernen musste, neben dem Studium gearbeitet habe und auch noch ehrenamtlich aktiv war. Die Studenten unter euch kennen sicher das Problem: Man hat eigentlich nie so richtig frei, denn selbst am Wochenende oder in den Ferien gibt es noch irgendetwas, was man eigentlich machen müsste und was einem ein schlechtes Gewissen beschert. Ich habe deshalb in stressigen Phasen versucht, meinen Tag möglichst gut durchzuorganisieren und die Zeit im Stall effektiv zu nutzen. Daher kommen hier meine Tipps, wie das Reiten auch mit kleinem Zeitfenster möglich wird, auch wenn man nicht wie unsere Autorin Theresa auf dem Foto …

Fotoserie Teil 2: Ein echter Klassiker – Fotos als Abzüge

Wir wollen die vielen wunderbaren Fotos, die in finsteren Ecken auf euren Rechnern schlummern, aus ihrem Dörnröschenschlaf befreien und zu Papier bringen. Denn diese kostbaren Erinnerungen an wunderbare Momente sind viel zu schade, um ungesehen in den hintersten Ecken eurer Festplatten zu schlummern. Darum widmet sich gleich eine ganze Artikelserie um die verschiedenen Möglichkeiten, digitale Fotos zu handfesten Schmuckstücken zu machen. Wir hoffen, euch ein bisschen Anregen und Inspirieren zu können und freuen uns sehr, wenn ihr eure Werke via Instgram mit dem Hashtag #Horsediaries_Lieblingsfotos präsentiert. Wenn es einen echten Klassiker unter den vielen Möglichkeiten, seine schönsten Fotos zu präsentieren gibt, dann sind das wohl Fotoabzüge. Schon bei unseren Großeltern zieren Rahmen mit Fotos der Liebsten die Kommoden, Nachttische und Wände. Alles, was keinen Platz im Bilderrahmen gefunden hat, wurde mit liebevoller Sorgfalt in Alben geklebt und von dünnen Seidenblättern getrennt. Abzüge sind Fotos zum Anfassen, zum Herumzeigen, zum an den Kühlschrank kleben, an den Spiegel heften, ins Portmonait stecken, Aufhängen, Wegsortieren, Drüberstreichen, an die Wange pressen, drauf küssen, … Ist ein Bild erstmal in einen Abzug …

Die erste Zeit im neuen Heim

Nun ist Jeany’s Umzug in den neuen Stall schon eine kleine Weile her und wir haben uns schon recht gut eingelebt. Jeany ist zwar nach wie vor eine Diva und möchte bitte unbedingt als erstes von der Weide, könnte ja sein, dass ihr irgendjemand ihr Heu wegschnabuliert… . Und wenn man nicht schnell genug ist, giftet sie ihren Ehemann (ja eigentlich haben die zwei sich lieb) in allerbester Giftzwiebelmanier vom Tor weg. Die Leute sind alle sehr nett, die Anlage ist ein Traum, top gepflegte Böden, tolle Futterqualität und dann erst dieses Gelände… . Wir hatten ja im alten Stall auch einen schönen Wald, allerdings musste man da mit Ponyschritten gute zwanzig bis dreißig Minuten hineiern, über Straßen und zwischen unheimliche Felder hindurch, wo oft große Maschinen ihr Unwesen trieben. Zuletzt hatten die Bauern unsere Stammrunde umgepflügt, sodass wir entweder auf die Straße oder einen fiesen Schotterweg ausweichen mussten. Ich bin ehrlich, dass hat keinen Spaß mehr gemacht. Umso größer war meine Vorfreude, auf die ersten Ausritte in der neuen Umgebung. Ich liiiebe es neue Wege zu erkunden, vor allem …

Fotoserie Teil 1 : Über den unschätzbaren Wert von Fotos

Ich bin ein Fotojunkie. Das mag für eine Fotografin naheliegend sein, aber fast alle anderen Reiter, die ich so kenne, haben ebenfalls eine beachtliche Anzahl an Fotos ihrer Pferde. Im Zeitalter der digitalen Bilder ist es selten mit einem Bild getan. Aus jeder Situation heraus wird gleich eine ganze Salve an Schnappschüssen geschossen. Während früher 36 Bilder auf einen Farbfilm passten, haben moderne Speicherkarten schier unerschöpfbare Speicherkapazitäten für neue Fotos. Fast jeder hat außerdem ein Smartphone mit integrierter Kamera, mit dem man die täglichen Momente festhält. Wir machen Fotos, verschicken Fotos, teilen Fotos mit der ganzen Welt via Facebook, Instagram und anderen sozialen Netzwerken. Während man früher ein oder zwei gerahmte Bilder vom Vierbeiner auf dem Schrank stehen hatte, haben Pferde heute eigene Accounts auf den Plattformen sozialer Medien, auf denen täglich neue Bilder gezeigt werden. Dabei geht mitunter die Wertschätzung der Bilder und der einzelnen Aufnahmen verloren. Allzu leichtfertig gehen wir mit den Daten um – sie befinden sich irgendwo in den Tiefen der Rechner, Smartphones, auf verschiedenen Speicherkarten, in unübersichtlichen Ordnerstrukturen versteckt. Dann geht …

Dänemark mit Hund, geht das?

Endlose Weiten, von Norddeutschland aus zügig zu erreichen, freundliche Einheimische – eigentlich ist Dänemark ein Land zum Schwärmen. Leider gab es in den letzten Jahren einige Tumulte um das Hundegesetz, weshalb immer mehr enttäuschte und verängstigte Hundebesitzer dem Land den Rücken kehren und sich andere Reiseziele suchen. Ich gebe zu, ich hatte auch Angst und wie in meinem Urlaubsbericht aus der Bretagne  zu entnehmen, war ich auch wirklich sauer über die strengen und wirren Gesetze. Es hat sich allerdings einiges getan. Zum Beispiel darf die Polizei nicht mehr alleine entscheiden, ob ein Hund auf Grund eines Beißvorfalls eingezogen werden kann. Für solche Fälle darf man nun einen Gutachter hinzuziehen, der die gesamten Umstände beurteilt. Wenn ich so zurück blicke, hatte ich noch nie auch nur eine unangenehme Begegnung zwischen Hund und Gesetz im Land. Eigentlich habe ich Dänemark immer als sehr hundefreundliches Land empfunden. Seitdem ich denken kann, bereise ich mit meiner Familie Dänemark in den unterschiedlichsten Regionen und unsere Hunde waren immer dabei. Vom kleinen Beagle bis zum Schäferhund, in Restaurants im Außenbereich (im Innenbereich sind die Vierbeiner wegen der Hygieneverordnung …