Alle Artikel mit dem Schlagwort: featured

Zausels Jahr 2011

Es ist mal wieder Zeit für einen weiteren Jahresrückblick des Zausels und ich kann euch schon mal vorwarnen: 2011 war nicht unbedingt unser bestes Jahr. Im Nachhinein bin ich geradezu etwas erschrocken, wie schlecht 2011 eigentlich war, aber fangen wir von vorne an. Kurz vorm Jahreswechsel gelang es dem Zauselchen, sich irgendwie die Lippe aufzureißen. Natürlich musste das an einem Sonntag Nachmittag bei Eiseskälte passieren und ich hatte meine liebe Mühe, einen Tierarzt zu organisieren. Die Verletzung war nicht besonders dramatisch, musste aber genäht, der Zausel im Zuge dessen sediert und vorher abgehört werden. Dabei fiel der Tierärztin ein Herzgeräusch auf, welches sie für höchst bedenklich hielt. Parallel zur aufgerissenen Lippe hatte der Zausel auch einen seltsam angelaufenen Kopf, Backen und Ganaschen waren deutlich verdickt und das Halfter schnitt richtig ein. Die Tierärztin brachte diese Wassereinlagerungen mit dem Herzgeräusch in Verbindung und riet mir, das Pferd umgehend in einer Klinik vorzustellen und einen Herzultraschall durchzuführen. Andernfalls könne man nicht das Risiko eingehen, das Pferd zu reiten, da bei einem solch starken Herzgeräusch auch mit einem …

DIY-Montag: Pferdeleckerlies

Auch die Vierbeiner sollen bei unserem do-it-yourself-Montag nicht zu kurz kommen. Heute bekommt ihr also eine Anleitung, wie ihr günstig eigene Pferdeleckerlies herstellen könnt, die nicht nur dem Pferd, sondern auch euch selber oder den Hunden schmecken! Die Zutaten sind einfach: 500g Haferflocken 1 Esslöffel Milch 3 geriebene Möhren 2 geriebene mittelgroße Äpfel 1 Esslöffel Honig 3 Esslöffel Zuckerrübensirup Achtet darauf, dass eure Schüssel groß genug ist! Zuerst habe ich die Möhren und die Äpfel gerieben. Danach verührt ihr die Haferflocken mit der Milch bis ein zäher Brei entstanden ist. Dann gebt ihr die geriebenen Möhren und Äpfel dazu und verührt den Brei nochmal. Zu guter Letzt wird der Honig und der Zuckerrübensirup untergemischt. Den Teig gebt ihr dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und streicht ihn glatt. Danach habt ihr genug Zeit, die Küche wieder aufzuräumen, denn der Teig soll bei 180° ca. 1,5 Stunden backen bis er braun und kekshart geworden ist. Wenn er gut abgekühlt ist, könnt ihr den Teig in Stücke schneiden (oder brechen, der Teig wird stellenweise sehr hart). …

Zitat des Monats November

Habt ihr eigentlich schon unser Zitat des Monats entdeckt? Das befindet sich etwas versteckt unten rechts auf der Blogseite. Damit es zukünftig nicht mehr übersehen werden kann, wird ab sofort jedes neue Zitat des Monats mit einem kleinen Beitrag und einem passenden Bild gewürdigt.  

Vielen Dank!

Wir haben an diesem Wochenende, genau genommen am Samstag gegen 15 Uhr, das tausendste Like auf unserer Facebookseite bekommen und uns darüber natürlich riesig gefreut. Wow, 1000 Menschen da draußen gefällt unsere kleine Schnapsidee hier. Wenn wir ehrlich sind, haben wir uns natürlich erhofft, dass wir den ein oder anderen geneigten Leser ein bisschen unterhalten können. Dass sich aber innerhalb der ersten zwei Monate gleich so viele Leser hier auf unserem Blog und der Facebookseite einfinden und uns auch noch ein Zeichen geben, dass sie das, was wir hier schreiben und zeigen, gut finden, das hätten wir so niemals erwartet. Noch mehr als die 1000 Likes bei Facebook freuen uns die täglich durchschnittlich 400 Besuche hier auf dem Blog. In den ersten zwei Monaten seit Horse Diaries Gründung haben sich so unglaubliche 40.000 Besucher auf unserem Blog eingefunden. Das ist eine Zahl, die man sich beim besten Willen nicht mehr bildlich vorstellen kann. Wir sind überwältigt von eurem Interesse und möchten ganz herzlich DANKE sagen. Dazu haben wir uns eine kleines Gewinnspiel für euch überlegt. Zu …

Wollen Pferde eine Decke tragen?

Der Winter steht vor der Tür und man kommt als Pferdebesitzer um dieses Thema einfach nicht drum rum: Eindecken oder nicht? Friert das Pferd bei nasskaltem Wetter oder haben wir doch noch echte Naturburschen im Stall stehen, die sich ohne Decke doch am wohlsten fühlen? Im aktuellen St. Georg-Magazin von November 2014 ist ein sehr interessanter Artikel zu dem Thema, der meiner Meinung nach wirklich wichtige Erkenntnisse zum Thema Wohlbefinden unserer Pferde liefern kann und das nicht nur in Bezug auf das Thema Eindecken. Eine Forschergruppe rund um die Norwegerin Cecilie Mejdell hat eine Studie entwickelt, bei der Pferden mit Hilfe von Symbolplatten ermöglicht wird, mit dem Menschen zu kommunizieren und ihm seine Vorlieben mitzuteilen. Die teilnehmenden Pferde unterschiedlichster Rassen und Altersklassen lernten in mehreren Trainingseinheiten die Bedeutung von drei verschiedenen Symbolplatten kennen. Erfahrene Tiertrainer haben so drei verschiedene Symbole für die Handlung „Decke anziehen“, „Decke ausziehen“ und „kein Deckenwechsel“ bei den Pferden etabliert. Auf den weißen Schildern war jeweils ein dicker Längsbalken, ein dicker Querbalken und kein Symbol abgebildet. Die Pferde konnten die Schilder so gut …

Pepper Teil III

Das nächste Jahr in unserer gemeinsamen Geschichte war 2012. Pepper, gerade 6-jährig, fing dieses Jahr genauso gut an wie sie das letzte aufgehört hatte: Mit einem Sieg in einer Springpferde-L – und das gegen große Konkurrenz wie beispielsweise Ahlmann oder Ehning. Der Februar und der März waren eher ruhige Monate. Wir sind viel ausreiten gegangen. Pepper stand in einem Stall bei uns zu Hause gegenüber und aus privaten Gründen haben wir uns dazu entschlossen, Pepper zu meiner Reitlehrerin zu stellen. Dort hatte ich mehr und auch bessere Bedingungen, Pepper zu trainieren. Im April begann dann die Freilandsaison. Das erste Turnier draußen hieß direkt: Sichtung Bundeschampionat. Und auch wenn die 6jährigen keine direkten Babys mehr waren, diese Quali war viel zu hoch und viel zu schwer. Pepper beendete diese mit einem Fehler, sprang die Dreifache aber sehr souverän. Und auch ich hatte mein erstes Turnier mit Pepper: Es gab einen 3. Platz im A Stil. Im Mai war Pepper sowohl mit mir als auch mit meiner Trainerin unterwegs. Ich konnte zwei weitere Schleifen in A-Springen mitnehmen. …

Sommerfrische auf Sylt – Teil II

Die Pferde direkt am Haus stehen haben, morgens beim Blick aus dem Fenster gucken, ob es allen gut geht, die Möhrchen über den Gartenzaun reichen, das ist für mich der Inbegriff von Urlaubsidylle. Aber wo hat man das schon? Und es macht ja auch eine ganze Menge Arbeit, die Pferde am Haus stehen zu haben, oder? Wir waren mit unserer Unterkunft auf dem Grünhof eigentlich rundum zufrieden, aber die Fahrerei dorthin war schon ein kleiner Downer, vor allem an den Tagen, wo man vor dem Trip zum Strand nur kurz nach Wasser schauen und die Weide absammeln wollte. Aber es war schwer genug, eine Unterkunft zu finden, bei der beide Pferde Tag und Nacht draußen stehen konnten. Die meisten Höfe vermieten nur Gastboxen und nutzen die Weiden meist für die eigenen Pferde – maximal können die Gastpferde dann nur einige Stunden am Tag raus. Daher waren wir sehr dankbar, dass der Grünhof uns so unkompliziert und freundlich aufgenommen hatte. Der Gartenzaun unseres Ferienhauses grenzte an Pferdeweiden und auch rundherum gab es viele Weiden mit Pferden. …

Trainingsvideo zum 2-jährigen Jubiläum

Heute haben Püppi und ich unser 2-Jähriges! Am 9.11.2012 habe ich den Kaufvertrag unterschrieben und kam völlig unerwartet zu meinem ersten eigenen Pferd. Damals hatte Püppi eine schwierige Phase, ein unpassender Sattel und Rückenblockaden machten uns zu schaffen, sie war damals 5 und auf Dressurpferde-A Niveau. Ich fand Püppi ganz gut, aber war eigentlich der Meinung, dass sie nicht an Ludwig heranreichen kann. In den letzten zwei Jahren hat sie sich so toll entwickelt, ist erwachsen geworden, wir haben in diesem Jahr unsere ersten M* Dressuren sehr erfolgreich gemeistert und tasten uns jetzt ganz langsam Richtung M** und S. Ich freue mich jetzt schon riesig auf die nächste Saison und hoffentlich viele weitere gemeinsame, gesunde und glückliche Jahre!!! Zur Feier des Tages ist mein Freund heute mit in den Stall gekommen und hat ein bisschen gefilmt, damit ihr einen Eindruck davon bekommt, wie unser Training so aussieht. Auch wenn Püppi momentan rossig ist, was bedeutet, dass sie meinen Schenkel blöd findet und etwas zickig und pinselig ist, habe ich ein bisschen etwas zusammengeschnitten und hoffe, …

Herbstbilder

Der Hamburger Herbst zeigt sich momentan von seiner schönsten Seite. Bevor Püppi geschoren wird und ihre schöne Fellfarbe leider verliert, haben wir das tolle Wetter für ein kleines Fotoshooting genutzt. Die Ergebnisse wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten. Ansonsten geht es Püppi gut, wir hatten seit Anfang September Turnierpause, am Sonntag hatte ich dann doch noch eine M* genannt, die in einem Reitstall direkt um die Ecke ausgeschrieben war. Bei schönstem Wetter bin ich mit Begleitung 20 Minuten im Schritt gemütlich rüber geritten. Püppi war trotz Rosse und damit begleitender Zicken-Attacken gut drauf und lief sehr schön. Bis ich in das Prüfungsviereck ritt. Leider fand sie den Richtertisch und die eine Ecke daneben so gruselig, dass ich nicht richtig an den Hufschlag kam. Die Lektionen selber waren gelungen und sie ist beide Wechsel sehr schön durchgesprungen, aber die Störungen am Richtertisch waren einfach zu groß, weshalb ich dann leider auf die Wertnote verzichten musste. Ich freue mich schon jetzt auf die neue Saison wenn es draußen wieder losgeht, draußen guckt Püppi nämlich so gut wie …

Zausels Bilderrückblick – das zweite Jahr

Das Jahr 2010 begann, nicht unbedingt unüblich für die Jahreszeit, kalt und mit Schnee. Allerdings hatten wir sowohl von der Kälte als auch von dem Schnee so reichlich, wie es hier oben doch nicht so typisch ist. Eigentlich haben wir ja mehr so Hamburger Schmuddelwetter und Schnee und Frost sind doch eher selten. Im Jahr 2010 dauerte die Frostperiode aber beinahe durchgängig bis in den März. Das hatte zur Folge, dass im Stall sämtliche Fenster verrammelt wurden, damit die Leitungen nicht einfroren, die Paddocks über Wochen fies vereist waren und die ganze Situation für den lungenkranken Zausel alles andere als optimal war. Nach seinem Nordseeurlaub war das nun so gar nicht das, was seine Lunge gebrauchen konnte und auch nicht das, was wir uns für ihn gewünscht hatten. Wir leiteten dann in Absprache mit dem Tierarzt eine Kortisonbehandlung mit Prednisolontabletten ein, versuchten die Haltung – so weit es bei dem Wetter möglich war – zu optimieren, aber uns waren diesbezüglich leider wirklich die Hände gebunden. Es war schon im November des Vorjahres eigentlich klar, dass die …