Autor: Cathy

Emmis November – Umzug ins Winterquartier

Kalenderwoche 46 – Emmis November Hamburg, vor allem ziemlich grau & wolkig Besonders gefreut habe ich mich diesen Monat über: Emmi hat jetzt ihre Wurmkur bekommen und hat das gut überstanden. Außerdem ist sie zusammen mit ihren Freundinnen von der alten Weide ins Winterquartier gezogen. Sie steht jetzt auf einer riesigen Weide zusammen mit ca. 20 anderen tragenden Stuten. Sie steht den ganzen Winter weiterhin 24/7 draußen und hat schon ganz viel Winterfell bekommen. Ich freue mich sehr darüber, das Fell ist super weich und flauschig und ihre Haut macht bisher gar keine Probleme. Die letzten Jahre um diese Zeit hatten wir immer mit Hautproblemen zu kämpfen, aber ich vermute, dass das teilweise auch am Eindecken lag. Wir haben sie gestern besucht und ich hätte sie beinah nicht erkannt mit ihrer Dreckkruste und dem dicken Fell :D. Jetzt lebt Emmi wirklich das Wildpferd-Leben und es ist ziemlich ungewohnt für mich, sie so zu sehen. Man neigt irgendwie doch dazu, die Tiere zu vermenschlichen und obwohl ich von der Haltungsform total überzeugt bin, ist es doch …

Vom Sportpferd zum Weidepferd – Mein Fazit

Seit mittlerweile zwei Monaten steht Emmi im Aufzuchtstall in einer Herde auf der Weide. Im vorigen Stall stand sie zur Vorbereitung auf den Umzug ebenfalls schon 24 Stunden täglich draußen, aber ich habe sie noch jeden zweiten Tag besucht. Vorher stand sie in einer Paddockbox und wurde täglich auf die Weide gebracht. Seit ich sie habe, stand sie vorher noch nie 24/7 nur auf der Weide, weshalb ich einige Bedenken vor der Umstellung hatte. Eure Tipps waren damals auf jeden Fall eine wertvolle Unterstützung. Ich möchte in diesem Artikel nun mal auf die Entwicklung eingehen und wie es für uns funktioniert hat. Vielleicht kann es den ein oder anderen ja bestärken, der auch überlegt sein Pferd auf die Weide zu entlassen, zum Beispiel als Krankheitspause oder als wohl verdiente Rente. Meine größte Angst war, dass Emmis Magen Darm Trakt es nicht vertragen würde, nur noch Gras zu fressen. Sie hat zwei Kolik-OPs hinter sich, ich habe mich erst vor einigen Monaten überhaupt getraut, sie nach Jahren auf Spänen wieder auf Stroh zu stellen. Sie hat …

Emmis Oktober – Zwischen Sturm und Sonnenschein

Kalenderwoche 42 – Emmis Oktober Hamburg, abwechselnd regnerisch stürmisch und wunderschön herbstlich bunt bei bis zu 22 Grad Besonders gefreut habe ich mich diesen Monat über: Seitdem Emmi auf der Weide steht, sind die schönsten Erlebnisse immer das selbe – die Besuche bei ihr :-). Gestern war ich bei allerschönstem Spätsommerwetter bei Emmi. Sie steht auf einer neuen Weide, die komplett von Bäumen umsäumt ist und es sieht alles so schön bunt und herbstlich aus. Man merkt allerdings schon, wie sehr sie in dem Herdenleben angekommen ist. Die Möhrchen hat sie mir gerne abgenommen, ansonsten hielt sich ihr Interesse an mir aber stark in Grenzen :D. Ich freue mich aber sehr, dass sie sich so wohl fühlt und dass sie so gut aussieht. Ihre Haut ist auf jeden Fall besser geworden, sie hatte ja so ein paar krustige Stellen, die sind alle abgeheilt. Sie hatte beim letzten Blutbild ja Zink- und Selenmangel und bekommt seitdem regelmäßig die Salvastar PS Briketts von Salvana* von der lieben Wiebke, die im selben Stall steht wie wir und Emmi …

10 Fakten über Emmi

Heute geht es weiter in unserer 10 Fakten Reihe, dieses Mal mit 10 Fakten über Emmi. Ich habe die Fakten über eine längere Zeit gesammelt, daher sind natürlich auch „Reitfakten“ dabei, auch wenn ich sie momentan nicht reite, da sie mit dickem Bauch auf der Weide steht. Emmi liebt Springen. Sobald man mit ihr auf einen Springplatz geht, ist sie gleich viel motivierter und frischer als in der Dressurhalle. Emmi hat zwei Kolik OPs hinter sich und darf deshalb keine Äpfel, Bananen oder Leckerlies fressen. Ich gebe ihr trotzdem manchmal welche und bisher hat sie es überlebt ;-). Normalerweise ist Emmi sehr unerschrocken, aber wenn sie mal Angst hat, dann vor Sachen auf dem Boden. Da reicht dann schon ein bisschen Schnee oder ein neuer Hallenboden, um sie in Aufregung zu versetzen. Emmi lässt sich nicht die Ohren ausschneiden. Selbst sediert nach dem Zähne raspeln bekomme ich es kaum hin, ohne dass sie den Kopf wegzieht. Wenn ich zum Aufwärmen im Schritt um den Hof reite, zieht Emmi immer in Richtung Wald und Gelände, weil …

Kritik in den sozialen Medien

Heute geht es um ein Thema, was mir schon etwas länger auf dem Herzen liegt, aber vielleicht nicht in der Art und Weise, wie man zunächst vermuten würde. Zu dem Titelfoto dieses Beitrags könnte man vieles sagen. Zum Beispiel, dass meine Oberschenkel zu weit vorne liegen, mein Oberkörper nicht gestreckt genug ist, ich nach unten gucke und Emmis Maul offen ist. All das wäre wahr und ist natürlich trotzdem nicht angenehm zu lesen. Viele Instagrammer und damit meine ich gar nicht unbedingt den Pferdebereich, äußern sich regelmäßig über das Thema Kritik und beschweren sich über die „bösen Hater“. Konstruktive Kritik sei ja gerne gesehen, so wird dann geschrieben. Aber böse Kommentare, die einfach nur ihrem Unmut Luft machen, die werden verurteilt. Für derartige Statements zum Thema „Hater“ gibt es dann Beifall der zahlreichen treuen Follower, die dem Instastar versichern, dass das wirklich total gemein wäre und er sich überhaupt keine Gedanken darüber machen solle, er sei schließlich ein wahres Vorbild für die Menschheit. Den Kommentatoren werden Neid und Missgunst vorgeworfen, gerne heißt es auch, sie …

Warum eine Reiterin als Freundin vielleicht doch keine gute Wahl ist

Die meisten von euch kennen vermutlich unseren Artikel Warum eine Reiterin als Freundin eine gute Wahl ist. Wir haben den Artikel damals mit großer Überzeugung geschrieben, allerdings ist uns in der darauffolgenden Zeit doch der ein oder andere Punkt eingefallen, der unsere sorgsam erarbeiteten Thesen widerlegen könnte. 1. Reiterinnen riechen manchmal interessant Ich möchte jetzt nicht sagen, dass Reiterinnen immer stinken. So ist es nicht. Aber erst kürzlich, als ich mein Pony mit einer großen Portion Anti Fliegenspray versorgte und mir auf dem Heimweg im Auto wegen der strengen Note Fliegenspray auf meiner Haut schlecht wurde, fiel mir auf, dass man seinem Partner so nur schwer unter die Nase treten kann. 2. Reiterinnen haben keine Zeit für ihre Männer Dadurch, dass Reiterinnen gerne auch mal mehr als nur ein Stündchen im Stall verbringen, hat ihr Partner mehr Freizeit als ihnen manchmal lieb ist. Nicht selten gibt es die „Wann kommst du endlich nach Hause“ Diskussion, die für den Nicht-Reiter meistens nicht gut ausgeht. 3. Die Sache mit dem Urlaub Das kannst du dir zukünftig abschminken, …

Emmis September – Endlich Ruhe!

Kalenderwoche 38 – Emmis September Hamburg – 15 Grad, Sturm, Sonne und wie immer eine Menge Regen Besonders gefreut habe ich mich diesen Monat über: Darüber dass Emmi sich so gut in ihrem neuen Zuhause eingelebt hat und endlich ein bisschen Ruhe in unseren Alltag eingekehrt ist. Sie lebt jetzt endlich das perfekte Pferdeleben und das macht mich sehr glücklich. Außerdem versteht sie sich mit ihren neuen Freundinnen total gut. Ich bin froh, endlich aus dem Pensionsstall-Trubel raus zu sein. Zwar war unser Stall sehr schön und die Leute nett, aber bei 120 Pferden ist einfach immer Trubel. Noch dazu kam, dass der Stall die letzten Monate umgebaut wurde und daher eine große Baustelle inklusive LKWs, Baggern & Co war. In Emmis neuem Stall ist es viel entspannter, es sind weniger Reitpferde und sehr viele Zuchtstuten und dadurch auch viel weniger Menschen. Außerdem steht die allerliebste Wiebke, die auch ab und an für Horsediaries schreibt, ebenfalls dort und wir sehen uns jetzt endlich mal etwas öfter als früher. Darüber habe ich mir Sorgen gemacht: So …