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Jeanys Julirückblick – Kühe, Bremsen und Gewitter

Kalenderwoche 31 – Jeanys Juli Rückblick Niedersachsen – Regen, heiß, sonnig, windig, Unwetter. Es ist war fast ein bisschen wie Herbst. Besonders gefreut habe ich mich diesen Monat über: Jeanys Fortschritte. Ich erinnere mich noch an die Kuhphobie, die Jeany im alten Stall bereits hatte. Ich habe unermüdlich täglich an den Kühen gearbeitet, sie dort grasen lassen. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass es nie so wirklich besser wurde. Jetzt im neuen Stall machen wir deutliche Fortschritte. Jeany kann schon entspannter an der Kuhweide grasen und wir kommen dran vorbei, ohne dass ich Angst um meine Füße haben muss. Ich finde, das ist ein sehr großer Erfolg. Darüber habe ich mir Sorgen gemacht: Der Monat blieb sorgenfrei. 🙂 Schönstes Erlebnis diesen Monat: Ein gemütlicher Stallabend in bester Gesellschaft. Wir haben die Ponys so richtig gründlich geschrubbt, die Mähnen gemacht, den Schweif gewaschen und waren anschließend noch einen kurzen, friedvollen Blick auf die Kühe werfen. Bewusst Zeit fürs Pony nehmen, definitiv eine Sache die ich in den letzten Monaten viel zu wenig gemacht habe. Man soll …

Es geht nicht mehr!

Ich erinnere mich noch gut an den Artikel, den ich vor zwei Jahren schrieb und euch dort berichtete, wie gern ich mein Leben für die Pferde aufopfere. Ich erinnere mich an jede freie Sekunde, die ich mit Freunden vor oder nach der Arbeit im Stall verbrachte und ich mir gar nicht vorstellen konnte, wie ein „normales Leben“ funktionieren würde. Nicht selten baten mich Miteinsteller hier oder da auszuhelfen, morgens bei dem einen Pferde die Decke ab zu nehmen oder abends bei dem anderen die Stallgamaschen anzulegen. Ich war schließlich immer irgendwie im Stall. Was aber, wenn sich die Prioritäten ändern? Wenn man gar keine andere Chance hat, als plötzlich auf dem Boden der Tatsachen zu stehen und zu bemerken, dass es doch noch ganz andere, wichtigere Dinge im Leben gibt als die Pferde? Nach meinem Studium hatte ich mich eigentlich umgehend dafür entschieden, in dem Unternehmen meiner Eltern einzusteigen. Ich hatte Freiheiten, konnte mir meine Zeiten selbst einteilen und zugegeben, ein sehr entspanntes Leben führen. Als sich vor drei Jahren Jeanys Krankheit als unheilbar herausstellte, reduzierte sich meine Stallzeit schon …

Endlich aufatmen – Jeanys April

Kalenderwoche 15 –  Jeanys April Niedersachsen, Wetter durchwachsen: sommerlicher Herbst, oder so. Besonders gefreut habe ich mich diesen Monat über: Besonders gefreut habe ich mich über meine erfolgreiche Suche nach einer Reitbeteiligung für Jeany. Ich habe zwei ganz nette Menschen gefunden, die mich nun mit meinem Ponymädchen tatkräftig unterstützen werden und mir damit ganz große Bauchschmerzen der letzten Monate nehmen. Darüber habe ich mir Sorgen gemacht: Ausnahmsweise mal über gar nichts. Ist das nicht auch schön? Wenigstens bei den lieben Pferdchen mal Sorgenfrei zu sein? Besondere Ereignisse in diesem Monat: Jeany hat sich ihr Näschen irgendwo aufgeschlitzt. Sie hat an den Nüstern zwei gleichmäßige Schlitzwunden, wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass sie sich am Stromzaun verbrannt hat. Was genau passiert ist, wollte sie mir leider nicht verraten. Ich schmiere nun also fleißig Wundheilsalbe an die Nase und Jeany trainiert hinterher ein bisschen ihr Grinsegesicht, weil sie die Salbe an der Nase eklig findet. Alltägliches in diesem Monat: Das Winterfell wird endlich weniger. Ich komme mir jedes Mal vor, als wäre ich …

Ein neues Pferd für Cathy?

Hallo Freunde, nun habe ich mich schon wieder ewig nicht gemeldet und generell ist es auf dem Blog momentan sehr ruhig. Das hat natürlich bei jedem von uns ganz unterschiedliche Gründe, bei mir waren es familiäre und berufliche Gründe, die dazu geführt haben, dass mir nicht ganz der Kopf nach Bloggen stand. Jetzt bin ich aber wieder zurück und möchte euch auf den aktuellen Stand bringen. In Hamburg ist der Winter ausgebrochen, Emmi trägt mittlerweile eine Decke und gestern habe ich sie geschoren. Aktuell hatte sie (mal wieder) ein so genanntes Regenekzem. Das entsteht scheinbar durch Feuchtigkeit unter der Decke und es bilden sich kleine krustige Quaddeln. Kennt vielleicht jemand von euch das Problem? Emmi neigt gerade im Winter leider zu Hautproblemen, typisch Fuchs eben! Eigentlich waren die Quaddeln alle abgeheilt, aber am Wochenende waren plötzlich wieder kleine Pickelchen in der Sattellage zu sehen. Ich habe daher erstmal nur den Hals und die Brust geschoren, weil ich nicht über die Pickel scheren wollte und die Hoffnung habe, dass sie insgesamt nicht mehr allzu stark schwitzt, …